Intelligenter Wärmemengenzähler mit Netzwerkanschluss (und Modbus/TCP)

  • Moin,

    hat jemand Erfahrungen mit Wärmemengenzählern, die übers Netzwerk erreichbar sind? Am besten per Modbus/TCP über einen normalen Netzwerkanschluss, damit die Anbindung an den ioBroker einfach gelingt. So was in der Art. Am besten mit separatem 220 V-Anschluss und im Optimalfall (für den Laien montierbar) nur von außen aufzusetzen.

    Und genereller: Was ist von WMZs zu halten, die man nur aufsetzen muss? Sind die (viel) ungenauer als welche, die im Rohrinneren messen?

    9,93 kWp Aleo (180° Süd, 40° Neigung)

    6,72 kWp Aleo (1,6 kWp 90° Ost, 15° Neigung | 1,28 kWp 180° Süd, Neigung 8° | 3,84 kWp 270° West, 6° Neigung)

    17,55 kWh E3/DC-Speicher S10 E PRO


  • Hmm, okay, habe eben Antwort bekommen für den zitierten WMZ: Preis ab 2.000 € netto. Haha. Bei ner Null weniger vielleicht interessant. Vermutlich gibt's das gar nicht, was ich suche?!

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  • Danke, der zelsius® C5 IUF mit M-Bus (Tipp OttoB im HaustechnikDialog) ist ja wirklich ein Gerät, das eine 0 weniger im Preis hat (soll wohl an die 200 € kosten). Der hat dann so einen seriellen RS-232-Anschluss? Aber wie komme ich von dem dann in den ioBroker auf nem Raspi? Dort gibt es ja einen Software-Adapter um M-Bus anzubinden, aber was brauche ich als Hardware dazwischen um die Signale ins TCP/IP-Netzwerk zu bringen?

    Das wäre ne Möglichkeit (MBUS-GE20M - Gateway M-Bus-Master auf Modbus TCP), aber mit 385 € auch ganz schön teuer...


    Oder gehst du über so nen günstigen USB-Adapter? Aber ob der an meinem Raspberry Pi 4B funktioniert und der ioBroker-Adapter ihn erkennt?

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  • Das hier kommt mir nicht schlecht vor als Übergang von M-Bus auf TCP/IP, ca. 200 €.

    http://www.jc-e.eu/product-EthMBus-5-en.html


    Hat man (bei ner Wärmepumpe) sinnvollerweise einen WMZ für den Heizkreis und einen für den WW-Speicher in Betrieb?


    Verstehe ich das richtig, dass an so nem WMZ (oder auch einem Kaltwasserzähler) als M-Bus-Anschluss einfach jeweils 2 Käbelchen angeschlossen werden und jeweils an den M-Bus-Anschluss dieses oben erwähnten Geräts EthMBus-5 SMART angeschlossen werden (bei 2 WMZ und einem Wasserzähler also in jede Buchse 3 Käbelchen, was dann wohl ein sternförmiger M-Bus wäre)?

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  • Hast du mehr als einen M-Bus-Teilnehmer? Der M-Bus sind wirklich nur zwei Drähte vom Zähler zum Gateway?

    Deine Lösung hört sich softwaretechnisch nach relativ viel "Hacking" an (crontab, libmbus, Python, MQTT, etc.). Bei dem Gerät aus der Slowakei für 200 € als Gateway kann man wohl direkt den ioBroker-Adapter transparent über TCP auf M-Bus loslassen. Und ich muss den Raspi nicht in der Nähe der Zähler haben. Klar, ist natürlich einiges teurer, aber vielleicht etwas erfolgversprechender? Vielleicht aber auch nicht. ;)

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  • Hast du mehr als einen M-Bus-Teilnehmer? Der M-Bus sind wirklich nur zwei Drähte vom Zähler zum Gateway?

    Deine Lösung hört sich softwaretechnisch nach relativ viel "Hacking" an (crontab, libmbus, Python, MQTT, etc.). Bei dem Gerät aus der Slowakei für 200 € als Gateway kann man wohl direkt den ioBroker-Adapter transparent über TCP auf M-Bus loslassen. Und ich muss den Raspi nicht in der Nähe der Zähler haben. Klar, ist natürlich einiges teurer, aber vielleicht etwas erfolgversprechender? Vielleicht aber auch nicht. ;)

    Einen Scheduler wie crontab brauchst du in jeden Fall, auch wenn Du per http ausliest.


    Vom code her brauchst du nur das:

    Code
    #!/usr/bin/env bash
    cd /opt/heatmeter
    /usr/local/bin/mbus-serial-request-data -b 2400 /dev/ttyUSB0 0 > /opt/heatmeter/mbus.xml
    /usr/bin/python3 /opt/heatmeter/readMBus.py

    readMbus.py

    MQTT ist auch nur mein lokaler ingestion Layer für influxdb. Da kannst Du auch gerne etwas anderes nehmen.

    Um einen WMZ per http auszulesen brauchst du vermutlich nicht viel weniger Code.

    Etwas grundlegende Erfahrung auf der Command Line ist aber bei solchen Lösungen immer ganz hilfreich.

    Prinzipiell könnte man das auch in einen Docker Container packen, war mir aber bei der Lösung zu viel overhead.


    Mbus ist recht unempfindlich auch bei längeren Leitungen. Ich habe aktuell nur einen MBus client, der Rest ist über andere Protokolle angebunden. Gerade darum wollte ich da auch nicht so viel Geld in ein Interface investieren ;)

    9,6KWp, 50° DN, 10° West, Kostal Plenticore 10

    3KWp, 50° DN, 10° West, Victron MP5000, Cerbo, MPPT 150/70, Eigenbau LiFePo4 13KWh mit ANT BMS

  • warum nehmt ihr nicht einen wirless MBUS Zähler, den dann mit FHEM (CUL) auslesen, dann hat man MQTT;

    Oder man kauf einen WiFi CUL und macht die Umwandlung selbst

    IBN 25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • Um einen WMZ per http auszulesen brauchst du vermutlich nicht viel weniger Code.

    Will ich ja auch nicht. Ich will gar keinen Code. ;)

    Mit ioBroker sollte das viel bequemer gehen. Der M-Bus-Adapter holt die Werte automatisch alle x Sekunden ab und speichert sie in entsprechende States (von wo aus direkt mit ihnen gearbeitet werden kann). Bis dahin muss ich gar nichts machen außer 2-3 Parameter im Adapter angeben (Gateway IP / TCP Port oder Serial port / baud rate, Update Interval, Device IDs). So zumindest der Plan.


    Haben M-Bus-Geräte einen + und einen Minus-Ausgang? Angenommen bei zwei Geräten könnte man die beiden +Anschlüsse separat an den Gateway-Anschluss führen und anschließen oder seriell von einem Zähler (+) zum nächsten Zähler (+) zum Gateway (+)?


    cybersoft: Ich traue Funkübertragungen nicht, ist irgendwie immer kritisch (WLAN, Bluetooth, alles unzuverlässig und störanfällig). Und ich muss nicht noch mehr Störsender im Haus haben, wenn es sich vermeiden lässt.

    9,93 kWp Aleo (180° Süd, 40° Neigung)

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