Inselanlage bei 22MW Stromverbrauch/Jahr

  • Hey voltmeter: Ich weiß. Total gutes Dach und total gute Energieverwendung 8o. Hilft aber nix. Auch mit diesem Dach gibt es Möglichkeiten und die werde ich so gut es geht benutzen.


    Und das ist eben mein Problem. Auch wenn ich im Sommer einiges an Saft verliere, weil die Batterien voll sind, wird es mir im Gesamten doch helfen von den Stromkosten runter zu kommen. Und der Staat wird uns garantiert weiter drücken! De ganze Elektroauto-Kram... Erst setzt die Regierung alles auf E Autos, und dann wird jeder nur eingeschränkt. Da passt vorne und hinten nichts zusammen.


    Wer weiß, wenn ich wirklich die Nachspeicheröfen entsorge und auf sparsamere Infrarotplatten gehe, wird es vielleicht doch entspannter. Aber das muss sich erst zeigen. Wer das nicht probiert, weiß nicht ob es funktioniert hätte.


    Nehmen wir mal an ich mache die Firstreihe ganz oben hin und die Module quer. Und an jeden Sparren einen Halter. Mehr geht ja nicht. Oder gibt es für den Rand noch zusätzliche Befestigungen wegen Windsog? Ich bin schon ziemlich "heiß" auf den ganzen Aufwand. Ich würde ein System nehmen nahmhafter Hersteller. Schletter bsp.

  • Ob 200V oder mehr ist wurscht. Sobald du beide Pole in der Hand hast, fliegst vom Dach. Und ich denke niemand ist so schlau das auszuprobieren. Die Module sind konfektioniert. Zusammenstecken, Zuleitung ran, am WR spannung und polarität prüfen, einstecken und fertig


    Da 1m oben frei ist, 52° Ost/West quer mit gut 20 345W Modulen belegen. I denk grad mit 2m Modulen wirds eng zwischen den Gauben. Das dann z.B. an einen SMA tripower oder Huawei mit 10KW.

    Die kleinen 38° Süd Dächer mit ca 10 Modulen, wobei das südlichste dann so 6 Module haben könnte. + das 47° mit ca 10 Modulen. Beides dann an einen einphasigen 5KW WR.


    Wie mehrmals geschrieben ohne Dachmaße....

    Zumindest geht es richtung 60 Module mit 20kwp.

    PV Materialkosten grob überschlagen 14k brutto. + solateuer usw. Einen finden und mit eigenregie den Preis schönen.

    Im Sommer fährst dann zum Großteil mit PV strom. Im Winter bleibt nur z.B eine WP mit Radiatoren selbst nachrüsten als echte sparlösung übrig. Ja ein riessen Aufwand, aber vielleicht liesse sich mit ein paar strategisch sinnvollen Platziermöglichkeiten der Radiatorwn der Stromverbrauch halbieren und in 10Jahren ein plus fahren. Quasi wie ein Holzofen, der die halbe butze befeuert.


    Aso Akku macht die Geschichte recht unwirtschaftlich, da sehr teuer. Da nimmt man aber den RCT DC storage 10.0, wenn akku mit soll.

    Ich selbst will einen wegen spielen und ersatzstrom. Gibts halt einen neuen PC weniger.

  • Ja mit den Modulen bin ich ja schon sicher, es müssen genug drauf. Dank dir.

    Wenn aber die Sonne flacher steht und ich für Ost Gesamt einen String habe und bin bei 800V DC Gesamtspannung. Dann sind 3 Module von den 20 verschattet, es hängen aber alle 20 in Reihe. Ist doch dann der gesamte String blockiert und liefert keinen Strom.

    Da wäre meine Aufteilung mit 3er Strings denke ich besser? Sobald 1 der 3 Module verschattet ist, fallen nur die 3 aus und die restlichen liefern weiter.

    Oder habe ich bei meinen Recherchen da was falsch verstanden. Jeder Quergiebel bringt nun mal Schatten.

  • Ich war auch mal ein Schattenmanagement Ungläubiger, bis ich es live gesehen habe.

    3 Module wurden von Ästen, kaum zu sehen vom Boden aus, des Nachbarbaums letztens verschattet. Der WR regelte bald 100V runter und der String lieferte eben 3 Module weniger Power, als der unverschattete String neben dran. Ist halt Abends bei mir so und dieser 15m entfernte und 20m hohe Baum darf als Blitzableiter bleiben.


    Der einphasige WR für die Gauben und das kleine Dach, weil dieser mit kurzen Strings besser zurecht kommt. z.B. 3 verschattet und 9 laufen weiter.

    SMA tripower 3ph WR 1000V 21 Module

    SMA Sunyboy 1ph WR 600V 12 Module

    Und wenn es nur 2x 18 und 2x 10 Module werden, da haste 4 MPP zum verteilen für max Ertrag.


    Du kannst mit PV-sol dein Dach sowie die Nachbardächer nachbauen und dann siehst Verluste Prozenten.

  • Geiles Projekt, sowas in der Art werd ich auch umsetzen. Mal ein paar Gedankengänge von mir.
    Nachtspeicher rauswerfen. Wenn es so alte Kamele wie meine aus den 70 und 80 er sind. Hab größen von 6 bis 8 Kw verbaut. Wenn die auf Vollast sind und schalten von 22 bis 6 Uhr. Dann zieht eine 8 KW in der Stunde und das 8 Stunden lang. Allso 64 KW pro Tag für eine .

    Infrarotpanelle oder Wandheizung. Vergiss Fußbodenheizung, ist energetisch ein Schwachsinn. Lieber Wandheizung unter Putz.

    Meine Vorstellung und Planung ist 20 bis 30 KW Peak Photovoltaik komplett auf Winter ausgerichtet, denn da wird der Strom gebraucht. Und eine Speichergröße von Netto 50 bis 100 KW.

    Ob das machbar ist, bestimmt, bei mir wird es so in 3 bis 5 Jahren zur Umsetzung kommen.

  • Hi.


    Die Nachtspeicheröfen finde ich gut für Insel.

    Da kann man in der Übergangszeit am Tag die Steine aufheitzen und nachts Heitzen.
    Eine Wand die viel Speichern kann ist auch nicht schlecht.


    Im Winter Heitzen kann man aber vergesen.

    Es gibt bei guten Winnter Wetter vieleicht 1 Vollstunde.

    Bei 30kWp also 30kWh.

    Das sind paar kWh Hausverbrauch und der rest für den Akku, der bei schlechten Tagen um 30-50% Entladen wurde und wieder Voll werden sollte.


    8kW 8 Stunde lang sind 64kWh...

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • Dann zieht eine 8 KW in der Stunde und das 8 Stunden lang. Allso 64 KW pro Tag für eine .

    kWh allso


    Infrarotpanelle oder Wandheizung. Vergiss Fußbodenheizung, ist energetisch ein Schwachsinn. Lieber Wandheizung unter Putz.

    was ist jetzt genau der "energetische Unterschied" zwischen Wandheizung und Fußbodenheizung ?

  • So Benny, nun mal mein Zwischen Fazit:


    4kWp aufm Dach. 30Ah bei 48V in Blei, also das was so rumgeflogen ist.


    Momentan bringt mir ein größerer Akku nichts, da meiner jetzt schon nicht voll wird. Das wird direkt verbraten. Somit ist deine Idee gut, genauso wie meine. Das wird auch funktionieren, nur halt nicht mit der aktuellen Wetterlage und mit der geringen PV Menge. Die Wärmepumpe fürs Brauchwasser schalt ich tagsüber ein. Dann ist das auch mal weg. Angeschlossen ist aktuell eine Fußbodenheizung (EL), 2 Gefrier, 1 Kühl und eine Zirkulationspumpe. Wenn alles gleichzeitig läuft sind knapp 2kW was saugt. Und ich habe noch überhaupt keine Räume mit drin. Wozu auch. Was nicht eingekauft werden muss, bringt die PV. Also bleib dran. Passt, läuft und wird sich rentieren.


    Ob du wirklich 20-30kWp hoch ballern solltest bezweifel ich. Fang klein an und dann kannst erweitern. In paar Tagen habe ich dann 6kWp oben. Dann solls das erstmal sein. Mal einen Sommer bei normalem Betrieb durchkommen und sehen. Wenn ich im Sommer auf Null raus komme, was will ich mehr. Alles was mehr ist, ist rausgeschmissenes Geld für die Sommermomate. So momentan mein Fazit. Gerne lasse ich mich aber besseren belehren.