Inselanlage bei 22MW Stromverbrauch/Jahr

  • Hi.


    Manche Wärmepumpe haben doch einen Sanftanlauf.


    Die Speicherheitzung kann man auch auf nur eine Phase betreiben.

    Eine umschaltung von 1Ph bei Insel oder 3Ph bei Netz ist doch auch kein Problem.

    Da macht man eine Brücke im Insel Schütz/Netzumschalter.


    Die Heitzungen/WP muß man halt nach Wetter Ein/Ausschalten.

    (Auser man hatt einen großesen LiFePo4/LTO Speicher der nicht so schnell leer wird)

    Entwede man schaltet das alles dan Stufenweiße/nacheinander anhand der Spannung, Kapazität oder mit Lichtsensor.

    Was aber dan halt nur in großen Stufen geht, also z.b von 1kW auf 2kW.

    Die PV kann also dan erst den zweiten Ofen länger zuschalten wen auch mindestens diese 1kW mehr vom dach kommen.

    Kommen nur noch 800W oder wird gerade im Haushalt Strom gebraucht wird die Heizung nicht geschaltet, die 800W bleiben ungenutzt.


    Ich mache das bei einen 1,2kW Boiler so.

    Bei 56V wird Eingeschaltet und bei 53V wieder ausgeschaltet.

    So kommt nichts aus dem Akku.

    Ist weniger Sonne oder andere Großverbraucher sind an, fällt die Spannung und er schaltet aus.



    So was sollte man eher dan Dynamisch machen wen man jedes Watt braucht.

    Kommen 400W werden die auch genutzt.


    Ich bekomme bald einen 6kW Heizstab in meinen 800L Puffer. (25kW Pelets)

    Da will ich mir ein wandler bauen der alles über der Ladespannung verheitzt.



    Welcher Akku soll es den werden ?

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • Hi, Danke der Antwort. Das ist ja auch mein Plan mit Sonnenenergie direkt verbraten. Geplant ist vorrangig die Fußbodenheizung, da diese energiesparender sind und auch speichern. Das wären dann 120 Zeller Module: Axitec AXIpremium XL HC AC-370MH/120V (9BB)


    Dass man im Winter 10% aufschlagen muss habe ich noch nie irgendwo gelesen oder gehört, wäre aber dann trotzdem noch passend da ich immer noch unter den 145V liegen würde.

  • Also ich möchte ja keinesfalls die Autarkie anstreben. Ich möchte eben meinen Tagstromverbrauch senken. Mehr nicht. Und wenn ich im Sommer sehr viel abdecken kann, ggf. bis alles, habe ich eben nur noch den Winter den ich vom Netz beziehen muss.

    Klar bekomme ich auch mehr PV auf das Dach, nur muss ich abwägen wieviel macht wirklich Sinn. Mache ich 50kWp aufs Dach, verpufft bei mir soviel Energie im Sommer, oder ich stelle mit 100 Batterieblöcke hin, die im Sommer volgeladen werden und dann nach einer Woche im Winter leer sind. Also - das wäre in meinen Augen Schwachsinn.

    Somit möchte ich noch nicht aufgeben: knapp 10kWp auf dem Dach mit Ost / Süd-Ausrichtung um damit von April bis Oktober den Tagstrom zu eliminieren, der Nachtstrom wird dann durch die Batterie entfernt.

    Wenn ich die Nachtspeicheröfen weiter und weiter entferne und mehr Räume mit Fußbodenheizung oder Infrarotpaneele ausstatte, wäre das denke ich ein guter Plan, aber das muss sich erst zeigen, nach einem Winter.

    Geschaut habe ich schon bei PVGIS, nur ist das schwer zu ermitteln, da ich eben in den Wintermonaten einen höheren Stromverbrauch habe als im Sommer. Somit kann ich das nicht so einfach sehen und muss mir da eine extra Auswertung machen wo ich unterschiedliche Verbräuche am Tag auswähle.


    Wie meinst du das mit den 100kWh? Ist das ungefähr die Jahresmenge die ich vom Dach erhalten werde? - Ausrichtung Ost-West mit 50° Dachneigung, Quergiebel 4 Stück mit Südausrichtung

  • Im ersten Beitrag hast Du geschrieben, dass Du Stromkosten sparen möchtest. Das Netz behälst Du auch, weil Du ja "keinesfalls die Autarkie" anstrebst. (Abgesehen davon: Würde ohne Generator auch nicht klappen).

    Mir ist völlig unverständlich, warum Du bei dem Ansatz "Geld sparen" solche Klimmzüge machen willst. Wenn Du eine Anlage mit Überschusseinspeisung (ohne Speicher) baust, sparst Du unter dem Strich Geld.

    Mit meiner 9,8 kWp-Anlage (mehr als knapp 11 kWp hätte nicht gepasst) auf einem EFH bin bei 3500 kWh Jahresstromverbrauch bin ich bezogen auf die Stromkosten "finanziell autark". Das heißt meine laufenden Stromkosten werden ca. bei Null liegen - durch vermiedenen Netzbezug und Einspeisevergütung. (Natürlich habe ich die Anlage kaufen müssen....) Bei Dir würde die Rechnung durch den hohen Verbrauch von eigenem Solarstrom noch günstiger aussehen.

    Die Formalitäten bei der Anmeldung der Anlage übernimmt der Solarteur (wenn er es kann.....). Die Umsatzsteuervoranmeldung hat mich beim ersten Mal ein paar Stunden gekostet, bis ich (als bisher Nicht-Unternehmer) das Formular durschaut habe. Jetzt dauert das jeden Monat maximal 5 Minuten (Elster-Formular des Vormonates kopieren, aktuellen Monat eintragen und abschicken. Es ändert sich ja nichts.) Ok, eine Einkommensteuererklärung mit PV habe ich noch nicht gemacht. Bin Da aber zuversichtlich. Zur Not könnte man sich auch helfen lassen.

  • Dieser Wechselrichter hätte die Möglichkeit bei leerer Batterie und keinem Strom vom Dach auf Netzstrom umzuschalten. - Der Wechselrichter kann nicht einspeisen. Soweit ich das gelesen habe müsste ich diese Insel auch nicht beim Marktstammdatenregister und auch nicht bei meinem Netzbetreiber anmelden da ich nicht einspeisen werde.

    Das dürfte so nicht richtig sei, denn eine Anmeldung bzw. Registrierung hat nichts damit zu tun ob Du einspeist oder nicht.


    Das einzige Entscheidungskriterium ist, dass Du keinen Stromanschluss im gleichen Netz haben darfst, auch keinen umschaltbaren.

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    Das einzige Entscheidungskriterium ist, dass Du keinen Stromanschluss im gleichen Netz haben darfst, auch keinen umschaltbaren.

    Ich habe das nicht vor, aber interessehalber: Wenn man entweder eine Insel betreibt oder (ohne aktive PV) das gesamte Hausnetz am Netz des VNB hängt, sollte das doch erlaubt sein (wenn es keine zeitliche Überlappung gibt).

    Wenn ich da falsch liege: Aus welchem Gesetz ergibt sich das?

  • Wie meinst du das mit den 100kWh? Ist das ungefähr die Jahresmenge die ich vom Dach erhalten werde? - Ausrichtung Ost-West mit 50° Dachneigung, Quergiebel 4 Stück mit Südausrichtung

    Hihi 100kwh Jahresmenge :)

    Ein südliches kwp bringt im Jahr ~1000kwh und das meisste natürlich im Sommer. Abzüglich Dachausrichtung und Schatten durch Bäume etc.

    Im Süden Deutschlands gibt es etwas mehr Ertrag.


    Mit 100kwh kannste im Dezember bei 8,8kwp rechnen.

    Hab auch Ost/West mit einem Azimuth von 27° beim Westdach nach Norden geneigt. Dort sind aktuell noch 6,7KWp verbaut und jene lieferten mir im Dezember heftigste 66KWh. Hier hat es im Winter gerne mal dicken Nebel...


    ABER! Ost/West ist für Eigenverbrauch das beschte. Im Osten geht die Sonne auf... JA! Und schon um 5Uhr morgens können die WR anfangen zu nuckeln. Das gibt dann um 10Uhr eine kleine Spitze und nach 12Uhr legt die PV auf dem Westdach richtig los. Die rennt dann auch bis 21Uhr. Die Spitze ist beim Westdach um 15Uhr.


    Auf Einphasig brauchst das Haus nicht umrüsten. Wird dann mit el Fussbodenheizungen zuviel Last auf einer Phase.

    Warmwasserspeicher vergrößern und Tagsüber mit WP über PV laden.

    Eine Idee: Wenn doch möglich, konventionelle Radiatoren zentral aufbauen und mit einer WP einen kleinen 100L Speicher Tagsüber von der PV laden vorladen lassen.

    Wenn eine PV mit Akku willst, kannst zu einem RCT Power Storage DC 10.0 greifen. Jeder Haushalt kann dann von einem auch im Ersatzstrom versorgt werden.


    I say: Liess pflanze Faq, stell die Dächer mit Fotos und Maßen vor. Und vielleicht gehen bei dir pro Dachseite gute 15kwp, mit jenen im Sommer auch ein E-Auto voll laden kannst. Je größer die PV wird, desto günstiger der Preis pro kwp.

  • Also ich möchte ja keinesfalls die Autarkie anstreben. Ich möchte eben meinen Tagstromverbrauch senken. Mehr nicht. Und wenn ich im Sommer sehr viel abdecken kann, ggf. bis alles, habe ich eben nur noch den Winter den ich vom Netz beziehen muss.


    Mach es so wie du glaubst dass es sinvoll für dich sei, mir wollten die üblichen verdächtigen auch in mein Projekt pfuschen.


    Hör nicht auf die zweifler, mach es.

  • ...kannst Du Deinen (Wärme-)Bedarf mal aufsplitten?

    Allein auf PV zu setzen ist mit so einer kleinen Anlage und dem Bedarf nur was für den Sommer.

    Hast Du alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft?

    Hallo zusammen,


    so ich habe jetzt mal meinen Strombedarf hier aufgelistet:

    Mittelwerte von 2013 bis 2019 der Gesamtjahresmenge:

    Januar: 15% - realer Verbrauch 2800kWh - von PV: 129kWh

    Februar: 12% - realer Verbrauch 2000kWh - von PV: 225kWh

    März: 12% - realer Verbrauch 2400kWh - von PV: 428kWh

    April: 9% - realer Verbrauch 1900kWh - von PV: 671kWh

    Mai: 6% - realer Verbrauch 1100kWh - von PV: 759kWh

    Juni: 4% - realer Verbrauch 640kWh - von PV: 821kWh

    Juli: 4% - realer Verbrauch 610kWh - von PV: 829kWh

    August: 3% - realer Verbrauch 650kWh - von PV: 700kWh

    September: 5% - realer Verbrauch 900kWh - von PV: 551kWh

    Oktober: 8% - realer Verbrauch 1200kWh - von PV: 331kWh

    November: 11% - realer Verbrauch 2000kWh - von PV: 162kWh

    Dezember: 11% - realer Verbrauch 1800kWh - von PV: 103kWh


    Ich weiß es fehlen 4000kWh im Jahr (zu meinem ersten Eintrag), das wurde durch die Wärmepumpe statt Boiler, LED Umrüstung im Haus und viel Einsatz durch Holzofen eingespart. - soll auch so bleiben. Die 22000kWh in meinem ersten Beitrag ist das Ergebnis von einem Jahr mit kaltem Winter vor einigen Jahren.


    Die Werte "von PV bei den Monaten" habe ich mit der geplanten 8800kWp Anlage mit der Ost/West Ausrichtung von PVGIS. Das würde bei einer Anschaffung von 6000€ knapp 1000€ im Jahr machen, Anlage amortisiert dann in 7 Jahren.


    Ich hoffe ich habe bei PVGIS keinen Fehler gemacht. Im Anhang der Auszug. (da ich Ost 4400Wp/West 4400Wp benutze und ich bei -90° und +90° sehr gleiche Werte habe, ist direkt 8800Wp eingetragen. Macht bei mir hier keinen Unterschied.


    Das Haus ist mit neuen 2fach verglasten Fenstern und im Obergeschoss mit 3fach verglast ausgestattet. Fette Dachdämmung ist schon drauf. Fehlt nur noch Dachfenster (von 1996) und Außendämmung der Wände - will ich aber nicht wegen Altbau.


    Die Energie, was ich im Sommer nicht zwischenspeichern werde, wird verpuffen, das ist mir klar. Denke das macht keinen Sinn einen so großen Akku einzusetzen. Man wird das sehen wie sich ein kleiner Akku verhält,


    So nun hoffe ich auf euer Feedback.

    Besten Dank