Anmeldungsformular Balkon PV Bei Netze BW

  • Ich möchte eine Mini PV Anlage bei meinem Netzbetreiber anmelden. Habe nun ein Anmeldeformular bekommen mit dem ich nicht ganz klar komme. Was soll ich im unteren Bereich bei Punkt 5 ankreuzen??


    Einmal hab ich zur Auswahl das den Überschuss einspeise, wo ja stimmt und dann soll ich gleichzeitig einen Zweirichtungszähler einbauen lassen und auf die Einspeisevergütung verzichten.


    Dann hab ich noch zur Auswahl das ich Netzeinspeisung mache, wo ja aber nicht stimmt.


    Wie ist das bei euren Netzbetreibern??


    Anmeldung_einer_steckerfertigen_Photovoltaikanlage.pdf

  • Mit dem 2. Kreuz verzichtest du auf die Vergütung des Überschusses den du einspeist.

    Die Vergütung würde dir lt. EEG zustehen. Es macht aber wenig Sinn für ggf. 20€ im Jahr sich mit der Steuer zu beschäftigen.

    Einspeisen darfst du trotzdem wenn vom Dach 600W kommen du aber nur aktuell eine Leistung von 400W benötigst.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp; 2021: 1035 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Hallo Julian,

    meine Antwort oben habe ich aufgrund deiner Beschreibung gemacht.


    Nun habe ich das verlinkte Formular geöffnet.

    Damit musst du das Kreuz bei der 1. Frage setzen.


    Einmal hab ich zur Auswahl das den Überschuss einspeise, wo ja stimmt und dann soll ich gleichzeitig einen Zweirichtungszähler einbauen lassen und auf die Einspeisevergütung verzichten.

    Entschuldige das ich dich oben auf die falsche Spur gelotst habe. :oops:


    (Oder kannst du deinen WR so einstellen das er nichts einspeist? Stichwort: Zero-Export)

    Grüße
    Didi


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  • So ich habe nun beim 2ten mal das untere angekreuzt, auch wenn es nicht korrekt ist. Beim erstenmal habe ich das obere angekreuzt dann hat sich ein paar Tage später einer gemeldet der den Zähler tauschen wollte. Ich solle nochmal den Antrag stellen und das untere ankreuzen. Ich habe das Gefühl die wissen gar nicht was eine Balkon PV Anlage ist.


    Finds halt toll dass das eigene Formular falsch ist, warum gibt es überhaupt ein extra Formular für unter 600W Anlagen....

  • Nun habe ich das verlinkte Formular geöffnet.

    Damit musst du das Kreuz bei der 1. Frage setzen.


    Ich solle nochmal den Antrag stellen und das untere ankreuzen.

    Kannst Du sicherstellen das du nichts einspeist? :huh:

    Wenn du keinen neuen Zähler haben willst (was du vermutlich denen am Telefon gesagt hast?) bestätigst du dann mit deiner Unterschrift das du nichts einspeist. Das ist m.M. eine vorsätzliche Falschaussage. :oops:

    Mit einem rückwärtsdrehenden Zähler verfälscht du die Abrechnung deines Strombezugs. Das man dir am Telefon eine falsche Auskunft gibt wird dir nichts nützen wenn das auffliegt.

    Grüße
    Didi


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  • Es ist auch ein Zähler mit Rücklaufsperre verbaut.

    Ok, damit gibt es keinen Stress das du schummeln willst. :thumbup:



    Eigentlich hätte ich gar nichts anmelden sollen wie die meisten Anlagen

    Woher nimmst du diese Meinung, weil das hier der eine oder andere behauptet?

    Eine nicht angemeldete Balkonanlage macht das Kraut nicht fett, aber wie soll man irgendwas statistisch untermauern können wenn es keiner tut. Das unterlassen der Registrierung im MaStR wäre eine Ordnungswidrigkeit. ;)

    Wenn der VNB weis das hier eine Balkonanlage hängt kann er übers Anmeldeformular nochmals auf Vorschriften hinweisen. Es gibt halt auch etliche naive Zeitgenossen, die in D nicht zugelassene WR aus dem Internet kaufen und betreiben.


    Ob 1% oder 20% eine Balkonanlage betreiben führt evtl. doch zu einem speziellen LP damit Zeitpunkt genauer produziert wird als mit SLP was unserer Umwelt nützlich sein kann. ;)

    Grüße
    Didi


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  • Soweit ich es verstanden habe:

    Du musst entweder

    - Sicherstellen, dass Du nicht einspeist -> Dann egal welcher Zähler

    - Einen Zähler mit Rücklaufsperre haben und auf die Vergütung verzichten

    - Einen Zähler haben der für beide Richtungen zählen kann und dir die Einspeisung vergüten lassen.


    Problem bei rückwärtslaufendem Zähler: Du würdest ja damit auch die ganzen Netzdurchleitungsgebühren sowie Steuern und Umlagen "zurückbekommen", was ja nicht korrekt wäre. (Net-Metering gibts in DE so nicht soweit ich weiß).


    Sicherstellen das Du nicht einspeist: Die Last in deinem "Wohnungs-stromnetz" muss immer größer sein wie der erzeugte Strom. Dürfte bei 600W schwer werden, soviel verbraucht der Router und der Fernsehr im Stand-by lange nicht.


    Ich verstehe das schon, dass man das nicht anmeldet, denn der neue Zähler kostet auch Geld für den Umbau und kostet pro jahr mehr Geld, da dann oft direkt ein "intelligentes Messsystem"/"Smart meter" verbaut wird..