Bautech 1200 Watt Effekta 4000 48Volt 2,4 KWH für 3 t€ ein gutes Angebot

  • Hallo und Guten Tag an Alle,

    bin neue hier und bitte Euch mir zu sagen ob das passen kann. Sollte mal jemand zur Wohnraumlüftung im Altbau eine Einschätzung brauchen, da habe ich 10 Jahre Erfahrung und kann weiterhelfen.

    Da ich kein Solarunternehmen finde welches mir meine Inselanlage baut (ich möchte keine Netzeinspeisung - und alle Firmen sagen mit Angebote nur mit Netzeinspeisung) , möche ich das jetzt selber machen und haben mir folgenden Bausatz ausgesucht

    Bautech 1200 Watt 48 Volt Effekta 4000 2,4 Lithium

    1200 Watt soll der Einstieg sein, da ich auf dem Flachdach (Süd-West) knappe 50qm Platz habe. Daher die Wahl der Effekta 4000. Erste Frage: Wieviele Module könnte man da max dran hängen (aktuell 4*300Watt im Bausatz)

    Eigenverbrauch: Ich würde in meinem privaten Arbeitszimmer eine neue Steckdose installieren und alle Verbraucher (Laptop, Lampe...) aus dem Büro dran hängen + ein Infrarotheizgerät (das will ich nur anschalten wenn ich mehr Sonne habe als ich verbauche).
    Über die Wohnraumlüftung wird die erzeugte Wärme im ganzen Haus verteilt und somit gut genutzt.

    Den Strom im Sommer bekomme ich auch verbraucht....8)

    Da ich in Südrichtung einen großen Baum habe (Verschattung) gehe ich davon aus das ich noch 4 Leistungsoptimierer für je 50,- € einbauen muß!? Frage2 ist das korrekt?
    VErschattungsoptimierung

    Der ganze Spaß würde also ca. 3-4 t€ kosten. Damit könnte ich 1 Jahr ausprobieren was denn tatsächlich mit Verschattung und Co übrig bleibt und dann weiterentscheiden. Und als Nebeneffekt habe ich noch "Notstrom", denn wir hatten bereits 5h Stromausfall was nicht so toll war (Deuschland Entwicklungs- oder Industrieland!?)


    Aber die generelle Frage ist:

    Frage 3: Taugt der Bausatz halbwegs was oder sollte ich die Finger davon lassen.

    Ich habe hier schon einiges mitgelesen. Bautech hatte ja einige gute Bewertungen. Aber aktuell eine Firma tatsächlcih zu erreichen um Fragen zu stellen ist gar nicht so einfach.

    Dann noch ein 2 kleine Fragen:

    Frage 4: Kann etwas passieren wenn ich auf Dienstreise bin und kein Solarstrom abgenommen wird, aber die max Sonnenleistung ansteht (Im Sommer)? Muß der Wechselrichter abgeschaltet werden?

    Frage5: Laserdrucker zieht viel Anlaufstrom: Darf so was hinter die PV oder sollte es lieber am Netz bleiben.


    Eine Einschätzung von Euch wäre Klasse!

    Danke !:danke:

    Gruß Albert

  • Wenn Du den Speicher weg lässt … das geht auch ohne Einspeisung … hat das vielleicht irgendwann mal Aussicht auf den break-even.

    Ich gehe schwer davon aus, dass ein Stromnetz mit Anschluss zum öffentlichen Netz vorhanden ist.

    Eine Insel zu bauen ist also gröbster Unfug.

    Bei Sonne heizen … mit IR … kommst Du aus Schildbürg?

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasonic Aquarea Monoblock 5KW

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    Parke nicht auf unseren Wegen, www.weg.li macht es möglich.

  • Hallo Seppelpeter,

    Anhand der Beiträge bist Du ein alter Profi - Super. Aber als Du gestartet hast gab es auch noch ein ganz anderes Preisniveau.

    Wenn ich nach Test der Anlage an den Hybridwechselrichter noch mehr Modulefür kleines Geld dran hänge kann ich einen Großteil meines Eigenverbrauchs tagsüber selber decken. D.h. Auslegung wie von Dir vorgeschlagen ohne bzw. mit minimalen Akku.

    D.h. es geht nur darum was ich mit dem wenigen Strom mache den ich

    a. nicht für Stromanwendungen selber brauche

    b. nicht speichere

    Nach meinen Berechnungen ist es für die kleine Menge Strom nicht Eigenverbrauch viel sinnvoller das Haus zu heizen als dies ans Netz anzuschließen, denn dann kostet die ganze Anlage nicht mehr 3t€ sonder 15-30 t€. Stimmt doch oder?

    Z.B. Aktuell Außentemperatur 16 Grad, voller Sonneschein -> heizen über Photovoltarik sinnvoll für das was man nicht an Eigenverbrauch hat und sonst sehr kostenintensiv einspeisen würde (oder noch dümmer an Strom vernichtet)


    Aber Ihr seid die Profis! Wenn ich falsch liege - ich frage Euch ja um zu lernen????

    Gruß

  • Dann baust Du aber eher eine netzgekoppelte Anlage ohne Vergütung mit Einspeisung.

    Das ist auch etwas einfacher und günstiger...


    Der Speicher macht die ganze Sache halt sehr teuer.

    1,2KWp ohne Speicher kann man für rund 800,- bauen.

    Wie lange muss der Speicher halten und wie viel Strom muss da durch wandern, damit Du nur die Null erreichst.


    Verstehe schon, Selbstversorgung fühlt sich gut an und hat grünen Charme.

    Grünen Sinn hat es schon wieder nicht und es ist eben sehr teuer.


    Warum willst Du im Sommer dein Haus heizen?
    Das verstehe ich einfach nicht. :/

    Im Herbst/Winter wirst Du nix dafür über haben.

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  • ...im Sommer will ich kühlen - und das nur mit dem Überschuß- , aber jetzt in der Übergangszeit (wir haben schon Herbst) ist heizen gut, spart nachheizen am Abend/Morgen, wenn man nicht gerade im warmen Freiburg wohnt. Und dank Lüftungsanlage habe ich im ganzen Haus den Vorteil (nicht überheizen von einem Raum)

    Da ich keine Ahnung von einer sauberen Konfiguration mit Einzelgeräten habe wäre ein Bausatz wie von Bautech sinnvoll. Der Bausatz kostet 3200,- €, der Akku -klein dimmensioniert - macht davon 8xx,- € aus und hätte den Vorteil gegenüber ganz ohne Akku das die Anlage nicht immer bei Sonnen- / Verbrauchschwankung auf Netz umschalten muß.

    Ist das wirklich so falsch gedacht? :?:

  • Hallo Selbstmacher


    Der Kollege hat leider völlig recht, auch wenn man die Sache etwas differenzierte betrachten kann!

    - Mit solchen Geräten wie zB Effekta etc (viele sind gleich, steht nur was anderes drauf) kannst du das Netz durchleiten.

    - Du brauchst keinen Akku sondern Eingang Netz, Ausgang dein Haus oder ein Teil davon.

    - Vorteil ist: PV wird immer genutzt, Rest kommt vom Netz. Eigenverbrauch in KWh und % (!!) steigt.
    - Bei einer reinen Insellösung brauchst du einen Akku damit du mehr als eine paar LEDs anschliessen kannst.
    - Bei schlechtem Wetter oder einer Wolke bist du gleich mal unter 5% der Leistung...! ZB 4 Module = 1300W * 5% = 65W - Eigenverbrauch des Gerätes = in etwa 0W ...
    - Das Geld für den Akku legst du lieber in Modulen an. Die steigern zumindest bei schlechtem Wetter den Ertrag. Bei guten Wetter (Sonne von oben) reichen meist 1-3 Module! Die meisten haben einen Dauerverbrauch kleiner 400W. Das machen bei Sonne (Winkel zur Sonne 65-90 Grad) schon 2 Module.


    Zu den Fragen:
    - Kein Verbrauch = Strom wird nicht erzeugt, also passiert auch nix.
    - (Drucker starten etc.) Bei Netzstrom durchgeleitet kann der WR das was im Datenblatt steht, egal was vom Dach kommt.

    - Im Sommer Kühlen ist eine gute Idee. Das Problem ist die Steuerung, damit du nicht plötzlich Strom verbrauchst den du nicht erzeugst (oder den Akku leer lutsch obwohl du später noch Energie benötigst). Wenn du eine 600W Einspeiseanlage hättest, kannst mit einem http://www.shelly.cloud zB ab 100W Überschuss die Klimaanlage automatisch anschalten.


    Feedback:

    - Akkus lohnen ökologisch und $$$ nie, es sei denn man hat kein Netz.
    - Akkus sind ein riesen Spass wenn man kein Netzbezug möchte bzw. das Ewerk ärgern (nix von denen kaufen).
    - Inselanlagen sind nicht ökologisch bzw. umso weniger, desto mehr Strom nicht erzeugt wird, weil der Verbrauch nicht da ist.

    - Du könntest eine auf 600W abgeregelte steckbare Anlage verwenden. Die speist immer ein, auch wenn du nix verbrauchst, das ist ökologischer und lohnt mehr: Saldierender Zähler, du verwendest den Strom im ganzen Haus/Wohnung, nicht nur den Kleinkram an der Inselsteckdose.

    Grüsse Sebastian / Solarblitz.ch