Anlagenplanung DHH Ost/West mit Gauben ohne Speicher

  • Hallo Zusammen,


    auch ich habe mir das Thema PV auf die Fahne geschrieben und bin nun von der Informationsphase in die Planungsphase übergegangen.

    Es wäre super, wenn Ihr mich dabei unterstützen könntet :)


    Mein Ziel:

    - PV-Anlage auf Ost-/Westdach

    - Maximalbelegung (soweit sinnvoll bezüglich Schatten von Gauben usw.)

    - Kein Batteriespeicher

    - Einhaltung LBO/VDE (Klassiker wie: 1,25m Abstand/DC-Kabelverlegung)

    - Glas-Folie passt mir


    Ausgangslage:

    - PLZ: 414xx (NRW)

    - DHH (1994)

    - Ausrichtung Dach 90°OST/WEST

    - Dachneigung 45°

    - Bedachung: Betondachstein

    - Auf jeder Dachseite eine Gaube


    Anbei ein paar Fotos vom Dach, von Maps und mein erster, amateurhafter :D, Entwurf.

    Die Maße basieren übrigens auf dem Auszählen und der effektiven Bedeckung der Dachziegel. (Eventuell kann ich bald mal exakt ausmessen)


    Zunächst habe ich vor, eine optimale Belegung der Dachfläche zu bewerkstelligen.

    Danach wollte ich mich dann mit WR/Stringaufteilung usw. beschäftigen.


    --> Leider bin ich unsicher, wie weit ich die Module überhaupt in Quer- und Hochkantaufteilung mischen kann?! bzw. was überhaupt so geht.

    Meine beiden Gauben und das bescheidene Dachfenster runinieren leider ein wenig die ganze Aufteilung.


    --> Kann Jemand was zum Thema LBO NRW (1,25m zum Nachbardach sagen?) Ich habe die ungefähren Abstände mal eingezeichnet.

    Ich hatte mal einfach ein paar Angebot ins blaue angefragt (siehe dazu auch im Angebotsforum - 414xx | 7.36kWp || 1977€ | Solarwatt ). Bisher hat nur einer geantwortet, bei dessen Entwurf wird der Abstand weder erwähnt noch eingehalten?!


    --> Inwiefern wird sich an die Brandschutzgeschichte VDE (DC-Kabel --> 1m/Unterputz/Feuerwehrschalterusw.) gehalten bzw. ist diese überhaupt bekannt? Am liebsten würde ich das Kabel auch an der Außenwand verlegen, was natürlich erheblicher Mehrwaufwand ist. Oben genannter Anbieter hat direkt den Belüftungsschacht vom HAR zum Dach (In dem auch Wasser und Heizung verlegt ist) in betracht gezogen. Verlegung im Kunststoffpanzerrohr, soweit ich das sehen kann.


    Ich hoffe Ihr könnt mich unterstützen.


    Grüße

    Flo

  • Auf West sollten links neben das Fenster auch 3*2 in quer passen.

    Das sind dann 14 auf West, hochkant neben der Gaube und Dach ist voll.

    Die dusselige LBO kostet dich hier praktisch kein Modul.


    Ost muss die SAT da weg.

    Ich würde sie unterhalb der Gaube setzen, da kommst Du von unten oder aus dem Fenster am besten dran, wenn mal was ist.

    Auf Ost gegen dann noch eins quer unter den Gaskamin und eins mit etwas Abstand rechts davon.


    Warum hast Du 500mm UND 1250mm Abstand im Plan?
    Der Abstand wird nach LBO nach meinem Stand ab Mitte der Wand gemessen.

    Ich würde es ausnutzen.


    14 West und 15 Ost ergibt mit 340Wp Modulen dann 9,86KWp.

    Bei DN45 wird ein Fronius Symo mit 7KVA reichen … in die 70% Regelung kommst Du nie.

    Einen zusätzlichen S0-Zähler dazu nehmen für Verbrauchslogging und die Planung ist hiermit abgeschlossen. :mrgreen:


    Wann geht es los?

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

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    Parke nicht auf unseren Wegen, www.weg.li macht es möglich.

  • Die Belegungspläne helfen schon einmal enorm weiter. Passt auf West zwischen Gaube und den 3 Hochkantmodulen nicht noch ein Modul quer? Auf Ost ist zu prüfen, ob das Heizungsrohr nicht einem Flachentlüfter weichen kann, wodurch 2 Module mehr passen sollten. Das "Problem" ist insgesamt, dass ein wohl benötigter dreiphasiger 1000V WR gerne 20 Module im String hätte und gerade nur 11 Module eine schwache Spannungslage ergibt. Und wenn dann auch noch Schatten dazukommt, wird´s noch brenzliger. Grundsätzlich wäre eine 15/11-Verstringung hier aber zu favorisieren. Dazu dann z.B. 370W Module, womit man auf 9,62 kWp kommt, die man dann an einen 7 kVA WR per 70% hart anschließen könnte. Passend dazu wäre ein Fronius SYMO 7.0-3-M oder ein gleichteurer SMA STP8.0, die beide für ihr gutes Schattenmanagement bekannt sind. Persönlich würde ich den SMA vorziehen, da ich selbst gute Erfahrungen damit habe.

  • Leider bin ich unsicher, wie weit ich die Module überhaupt in Quer- und Hochkantaufteilung mischen kann?

    Was verunsichert dich? Module nehmen die quer geklemmt werden dürfen, Schienen mit weniger Abstand montieren, fertig.

    Wie die geschätzten Kollegen sagen - Kompliment an alle, dem TE für die gute Vorbereitung.