Welche Versicherungen braucht man (FAQ ?)

  • Die Haftpflicht würde ich bei der Privathaftpflichtversicherung unterbringen.

    Ist das wirklich so ohne weiteres möglich? Schließlich ist die PV Anlage ja nicht privat sondern ein Unternehmen.

    Könnte das zum Problem werden?

    Mir sind wohl Privathaftpflichtversicherungen bekannt, die PV-Anlagen nicht enthalten haben, aber mir ist jetzt keine PH-Versicherung bekannt, bei der nur Insel-PV versichert wäre. Bei eigenen Hausdachanlagen stellt sich ohnehin oft die Frage, ob die gewerbliche Nutzung im Vordergrund steht.


    Aber das Kleingedruckte zu lesen, ist immer eine gute Idee. Bei mir steht:


    "Hierbei ist mitversichert die gesetzliche Haftpflicht:

    -......

    - aus dem Betrieb und der Unterhaltung einer Photovoltaikanlage des Versicherungsnehmers sowie die Einspeisung des Stroms in das Netz des örtlichen Stromversorgers.

    Kein Versicherungsschutz besteht für elektrische Leitungen auf fremden Grundstücken sowie die unmittelbare Versorgung eigener Abnehmer des Versicherungsnehmers mit Strom."

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Aber bei 13€ im Jahr + steuerlich absetzbar solange die Anlage im Verlust-Bereich ist, sehe ich jetzt keine große Probleme.

    Die meisten Anlagen sind nicht im Verlust-Bereich aber unter den 410€ Gewinn was steuerfrei ist wie oben schon erläutert.

    Wirft eine Anlage über 20 Jahren nicht wenigstens 1€ Gewinn ab wird von den meisten FA mangelnde Gewinnerzielungsabsicht unterstellt und Steuererstattung zurückgefordert.


    Bei 30 Tagen Ausfall würdest du 75€ erstattet bekommen und hättest wenn der Ausfall nach 10 Jahren eintritt bereits 130€ bezahlt. (Bei PV gibt es selten Ausfälle und wenn dann lt. Statistik ist es der WR der nach frühestens 10 Jahren kommt.) Versicherung sind finanzmathematisch so kalkuliert das der Gewinn bei der Versicherung ist ;).


    Deine Durchschnittseinnahme pro Monat dürfte kaum vielmehr als 150€ sein wobei bereits der private EV schon erhöhend berücksichtigt ist. Die 13€ für die Versicherung machen dich nicht arm ohne diesen zusätzlichen Versicherungsschutz wird es dich aber kaum einen finanziell ruinieren. Der finanzielle Ruin wäre für mich der einzige Grund für eine Versicherung. :)

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

  • 1. Die ersten Jahre bin ich im Verlust Bereich.

    2. Wie kommst du auf 75€ Erstattung?

    3. WR ist mit abgesichert


    Aber ich verstehe deine Punkte, habe ich ja selber so gerechnet nur ich komme auf eine andere Erstattung

  • Ja aber dann wiederum klingt es nach viel zu viel 😂, weil 9,8*2,5*30=735. In 10 Jahre lasse ich den WR erst nach 6 Monate reparieren solange er kaputt ist.

    Ja muss ich nochmal genau anschauen, aber ich hab vorher schon dazu tendiert ohne Ertragsausfall zunehmen.

  • Was heißt "bis zu 2,5 € je Tag"?


    Bei mir sind es die 2,50 EUR.

    Warum bekommst du 2,50€ und nicht z.B. 0,10€?

    Muß man da z.B. seinen monetären Ausfall vorrechnen?


    (P.S.: Hatte das multiplizieren mit je kWp vergessen. Nachtarbeit ist vermutlich nicht gut für Kopfrechnen. :cry:)

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

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