Freifläche PV ca. 2ha

  • Hallo zusammen ,


    Wir planen evtl auf einem Feld von uns in NRW Kreis Soest eine Freiflächenanlage aufzustellen . Wir sind direkt an an einer Bahnlinie mit unserem Grund .

    Die Lage ist 50/50 von Süd nach Ost verlaufend mit einem Naturgefälle von ca. zwischen 15-30grad und von daher sowieso schwer zu bewirtschaften.

    Die Fragen die aufkommen sind :

    Kennt jemanden eine kompetente Firma in NRW bzw. Unserer Umgebung zwecks fachmännischer Beratung?


    Was sagt der Fachmann im Moment zu 750kw oder mehr ?


    Mit freundlichen Grüßen

  • Moin Christopher,


    wir kommen auch ausm Kreis Soest und Planen auch eine Anlage 750kWp-3,6MWp. Einen richtig guten kann ich dir leider auch noch nicht nennen (wenn du einen kennst, dann bitte schreiben ;)). Ich kenne aber einige die größere Anlagen mit GT-Solar aus Gütersloh gebaut haben und ganz zufrieden waren, aber der Preis soll wohl happig sein...


    Gruß aus Soest

    Michael

  • Hallo Michael ,


    Ja wir sind halt gerade in der Findungsphase was das Angeht . Die regionalen „kleinen“ hier vor Ort sind damit auf jeden Fall überfordert. Das Thema Preis ist ja schon ne wichtige Sache . Das sollte dann alles natürlich schon zueinander passen .

    Wie weit seit ihr mir der Planung ?

  • Noch nicht sonderlich weit.

    • Anschlusszusage von Westnetz
    • Bebauungszusage für die Anlage unter einer Hochspannungsleitung
    • Gutachter bestellt
    • Voranfrage liegt bei der Stadt vor

    Wie siehts bei euch aus?

    Habt Ihr schon Solarteure ins Auge gefasst?

  • Wir sind gerade angefangen mit dem Gedanken und der Planung . Denke das wir in diesem Jahr noch akut angreifen werden.

    Prinzipiell suchen wir jetzt nach ner gescheiten Beratung was das Grundstück und die Menge und Art der Bebauung angeht.

    Von den Genehmigungen sehe ich nicht das Problem da an der Bahnstrecke in naher Umgebung kürzlich 2 Gebaut wurden . Bzw eine noch im Bau ist . Wobei das der Bauherr alles selber montiert. Darauf habe ich aber nicht unbedingt Lust .

  • Selber montieren habe ich auch schon öfter gehört, muss Man(n) aber Spaß dran haben. Man kann sich die Anlage durch 2 Wochen Arbeitsansatz aber wirklich profitabler basteln.

    Von den Genehmigungen sehe ich nicht das Problem da an der Bahnstrecke in naher Umgebung kürzlich 2 Gebaut wurden . Bzw eine noch im Bau ist .

    Das solltest du dann aber auf jeden Fall beachten, sonst wird das nichts mit EEG, einfach und schnell:

    Freiflächenanlagen werden unabhängig von ihren Eigentumsverhältnissen als eine Anlage zusammengerechnet, wenn sie innerhalb eines Radius von zwei Kilometern derselben Gemeinde liegen, die für den Erlass eines Bebauungsplans zuständig ist oder gewesen wäre, und innerhalb von 24 Monaten errichtet wurden.


    Wir sind ja beide noch nicht so super weit. Vielleicht können wir in Kontakt bleiben und uns ggf. austauschen, sobald einer von uns eine geeignete Firma gefunden hat.


    Leider konnte mir bisher auch noch niemand Auskunft darüber erteilen (auch nicht die Landwirtschaftskammer), ob die Ackerfläche, auf welcher die Anlage gebaut werden würde, Ackerfläche bleibt oder gezwungener Maße in Grünland umgewandelt wird, was ja einen erheblichen Wertverlust darstellen würde.


    Gruß Michael

  • Wir haben sie schon auf Grünland und ist quasi geschenkt verpachtet da schlecht bewirtschaftbar. Auf einem Teil stehen Pferde und auf den anderen wächst das Gras für diese.

    Ja Kontakt klingt gut . Wir bleiben da jetzt mal an Ball . Und das mit dem zusammenrechnen war mir auch neu .

    Von daher könnte man ja wenn es wirklich was wird auch direkt größer Bauen da wir ja dann eh in der Ausschreibung wären verstehe ich das richtig ?

  • Da ich jetzt immer wieder dieselben Anfragen lesen und die selben Probleme.


    Wenn ihr Fragen habt, fragt mich. Ich mache das einerseits beruflich (d.h. würde auch beruflich einsteigen) aber berate natürlich auch gerne privat. Das muss ja weitergehen alles.

    Hier im Forum gibt es zu Freiflächen leider nicht viel Experten, viel Mutmaßung und wenig konkretes.


    Mit 2 Ha auf jeden Fall bauen soviel wie geht sofern das ins Netz passt. Bis 750 gibt es einen Festtarif, ab 750 eben mit Ausschreibung. Das kann sich allerdings in nächster Zeit auch wieder ändern, da das EEG ja gerade geändert werden soll.

    Der Festtarif ist aber auch gar nicht mehr so weit von der Ausschreibung entfernt.


    Wichtig ist die Genehmigung. Dafür braucht man einen B-Plan. Ist der nicht vorhanden, muss er erstellt werden. Dann Bauantrag. Dafür braucht ihr ne Firma.


    Die richtige Planung und Optimierung kann deshalb erst später passieren wenn man auch weiß, wann tatsächlich gebaut wird. Im Moment gehe ich bei 2 Ha von 2-2,2MWp aus. Die Optimierung kann wirklich noch viel bringen. Dafür braucht ihr ne gute Firma.

    Selber machen oder eine kleine Firma ohne Erfahrung würde ich nicht machen. Da kommt zwar was raus aber nichts sinnvolles.


    Anlagenzusammenfassung ist wichtig aber da ihr eh auf die gesamten 2 Ha gehen solltet erst erelevant wenn ihr in die Ausschreibung geht. Oder wenn ihr schon gesamt mit der anderen über 10 MW liegt. Aber da die 10 MW-Grenze gerade in der Diskussion ist und evtl auf 20MW gesteigert werden soll und die Anlagenzusammenfassung auch in Diskussion ist - bringt im Moment nichts, sich da Gedanken zu machen.


    Ich würde die ganze Fläche erst mal Entwicklen (mit evtl. Flächen drum herum?), schauen wir der Netzanschluss aussieht und die Baugenehmigung (B-Plan) holen. Dann wird optimiert.


    Bei Fragen einfach Fragen.