Wärmepumpe und Legionellenschaltung

  • Ich habe seit 2012 eine Wasserwärmepmpe um unser Wohnhaus zu heizen. Im Sommer wird die Wärmepumpe zusätzlich genutzt um für unsere Arbeitskräfte warmes Wasser zu erzeugen.

    Im Boiler habe ich bis heute 48 Grad eingestellt, und 1 mal pro Woche mittels Heizstab eine Legionellenschaltung auf 65 Grad eingerichtet. Das ganze versuche ich mit meiner Pv Anlage strommäßig zu optimieren was eigentlich recht gut funktioniert.

    Die Legionellenprüfungen die ich jährlich in Auftrag gebe haben bis heute noch keine Auffälligkeiten ergeben.

    Da ich die Ergebnisse unserem örtlichen Landratsamt weiterleiten musste, wurde festgestellt das ich eben nur 48 Grad im Boiler habe.

    Der Sachbearbeiter will nun das mindestens 60 Grad im Vorlauf und 57 Grad im Rücklauf sind um eine Gefahr von Legionellenbildung auszuschließen.

    Dies ist wohl seit 2018 gesetzlich verankert.

    Hat jemand eine Idee wie ich dieses Problem lösen kann?

    Vorab schon mal:danke: für eure Hilfe.

  • Die Verbohrtheit insbesondere der dümmlichen Ämter und ihrer Sesselfurzer ist nur mit purer Ignoranz zu ertragen.

    Einfach nicht machen.

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    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasonic Aquarea Monoblock 5KW

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    Parke nicht auf unseren Wegen, www.weg.li macht es möglich.

  • Ich bin doch sicher nicht der einzige der mit diesem Problem konfrontiert wird oder wurde.

    Natürlich würde ich das gerne Ignorieren habe allerdings einen sehr bissigen Sachbearbeiter der mir schon mit Sanktionen droht wenn ich die Temperaturen im Boiler nicht sicherstellen kann.

  • Wenn es hier keine Lösung gibt ist die Wärmepumpe zur Warmwassergewinnung im gewerblichen Bereich und bei Mehrfamilienhäusern nicht mehr effektiv zu betreiben.

  • Hat man dir gesagt, welches Gesetz genau diese Temperaturen fordert? Könnte man ja zumindest mal nachlesen. Dafür wurde ja die Legionellenschaltung erfunden, um genau das nicht machen zu müssen und noch mehr Energie zu verschwenden.

  • Die Grundlage des bissigen Sachbearbeiters kennst Du aber?

    Wie soll das geprüft werden?


    Interessant wäre mal, was für ein Gebäude das ist.

    Die völlig freiwilligen und mMn nutzlosen Legionellentests würde ich mal sofort einstellen.

    Wer fordert sowas?

    Ich kenne kein Gesetz dazu, auch nicht im Mehrfamilienhaus.

    Im öffentlichen Schwimmbad mag es das sicher geben, ist das dein Gewerbe?

    Da hat man aber eher keine WP drin, bzw. noch ganz andere Probleme und Lösungen. ;)

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  • Was ist das Gewerbe?


    Ich würds bei den 48 Grad lassen.

    Testen für dich privat.

    Kommt der Hansel vorbei und es ist gerade kein Legionellenprgramm gelaufen, wurde halt zuvor ausführlichst geduscht.

    Ich bin einfach zu müde jedem Gedankenfurz zu folgen.

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  • auf Kaltwasser umstellen....

    PV1 = Insel: 10xTalesun 320Wp + 6xRisen 310 + 6x JaSolar 410Wp+ 8xLonghi350Wp + 3x MPPT150/60 + Multiplus 5000/48 + Cerbo + Touch+ 36,3kWh Pylontech
    PV2 = EEG: 31x Hanwha QCells 315 black + 2 Huawei SUN2000-4KTL
    Haushalt somit zu 99,5% elektrisch autark.
    In der Übergangszeit wird mit Panasonic Geisha geheizt. WW per Heizstab. eletric pocket rocket Smart EQ Fortwo.


    Biete ab sofort Hilfe / Inbetriebnahme von Victron ESS-Systemen für verzweifelte Forum-User an.

    Anfragen bitte per Konversation.

  • Ich beschäftige auf meinem Obstbaubetrieb im Zeitraum von März bis Oktober bis zu 60 Erntehelfer für die ich entsprechende Unterkünfte habe eine Nasszelle mit 15 Einzelduschen und entsprechenden Sanitäreinrichtungen.

    In der Erntezeit erwärmen wir sicher 2000 lt Wasser auf eben diese 48 Grad was wie oben beschrieben auch prima funktioniert. 2 x 1000 ltr als Pufferspeicher und gut war. Den Rest hat die Wärmepumpe gut gemeistert.

    Und nun das....