Umbau auf wandlermessung doch so teuer?

  • bei Höherer Leistung käme man nicht mit den 3% Verlust hin.

    "Verluste" ist leider wieder mal ziemlich unklar.


    "Leitungsverluste" sind egal, wie Burgenlaender schon gesagt hat.



    3% hört sich nach VDE-AR-N 4105 Kapitel 5.3 "Zulässige Spannungsänderung" oder Kapitel 5.4.2 "Schnelle Spannungsänderung an".

    Von ersterem Wert darf "im begründeten Einzelfall", sowie afaik bei Einsatz eines rONT abgewichen werden (wäre wohl zu teuer?). Letztere ist primär von der Netzkurzschlussleistung am NVP abhängig. Weiterhin lassen sich die Spannungsänderungen durch Bereitstellung von mehr Blindleistung verringern.



    Diese Diplomarbeit Kapitel 3.4 & 3.5 hat eine kurze, öffentliche Niederschrift (wenn auch vielleicht etwas veraltet, da auf einer älteren VDE-AR-N 4105 basierend).

  • Es liegt doch bereits ein 4x150qmm

    es ist ein 150qmm Kabel da, d laufen keine weiteren Einspeisungen drüber, also ist das Kabel per SE für 135kw / 150 kva Leistung ausgelegt, Punkt Ende aus die Maus!


    Ist denn eigentlich klar, wem dieses Kabel gehört? Die Hinweise im Mitnetz-Plan deuten darauf hin, das das ein Eigentümer-Kabel (Fremdnetz) sein könnte. Anscheinend ist die gesamte Kundenanlage (SNV-Verteilung) nach Ansicht der Mitnetz ein "Fremdeigentum", das man besser nicht anfassen möchte.


    schreib dem Eiskalt das du die Wirtschaftlichkeit Berechnung für diesen NVP schriftlich sehen willst innerhalb von 10 Tagen in schriftlich und teile der Mitnetz jetzt bitte mit das nicht mehr telefoniert wird ( ist die größte Strafe)

    sie sollen Dir ab sofort alles schriftlich per Post schicken und du lässt das dann von einem Sachverständigen und einem Rechtsanwalt prüfen!

    Der NVP ist doch benannt und anscheinend auch für die gewünschte Leistung aufnahmefähig. Wie der TE vom geplanten Standort seiner PV zum NVP kommt, muss doch die Mitnetz nicht wirklich kümmern.

    Da einen rechtlichen Anspruch auf einen besseren, schöneren NVP durchzusetzen, dürfte ganz schwierig werden...zumal das Netzsegment wohl historisch gewachsen aus irgendeiner ehem. LPG zu stammen scheint. Über die Eigentümerverhältnisse möchte man da gar nicht erst gross nachdenken, das wird sonst zu komplex.

    Cordialement!

  • Wie der TE vom geplanten Standort seiner PV zum NVP kommt, muss doch die Mitnetz nicht wirklich kümmern.

    Der TE muss gar nicht zum NVP kommen!


    Er ist nämlich schon dort, mit einem 4x150qmm Kabel!


    Was will er denn noch dort hin ziehen und warum?


    Genau die Mitnetz geht das einen Scheiss an.


    Die wollen Nur das der TE das macht was sie eigentlich machen müssten:


    Alle Grundstücke mit eigenem HAK versehen und die Verstrickung das andere Grundstücke vom Privatgrundstück des TE aus Versorgt werden auflösen.


    Das ist aber nicht Aufgabe des TE.


    Die Mitnetz will es nämlich so lösen, das sie das vorhandene Kabel nutzen will um die anderen Grunsstücke zu versorgen, da der TE dann aber keine eigene Zuleitung hat soll er zum NVP eine neue ziehen.


    Richtig wäre aber:


    Der TE nutzt die 4x 150 qmm als seine Anschlußleitung und die Mitnetz legt von Ihrem NVP eine Neue Leitung um die anderen Grundstücke zu versorgen.

    Die Gedanken die uns lenken, führen uns in ein großes Nichts. Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der Wir Leben!


    Gefangener des EEG mit Volleinspeisung und Netzbezug!


  • Ich gehe davon aus dass das Kabel bis zur SNV Verteilung dem NB gehört, alles danach dem Eigentümer, also mir.

    Ja, der NB hat einen neuen, Aufnahmefähigen NVP vorgeschlagen (leider eben 90m weit weg, und was erschwerend noch dazu kommt, ist dass der NB dort alle Messung rein haben möchte, das heißt 200m von der pv zum neuen NVP und von dort wieder zurück zum hak.



    Die grundsätzliche Frage ist

    doch ob der NB das aus Willkür macht um die Sache für mich uninteressant zu machen (was ich eigentlich nicht mal glaube)

    Ich kann das alles als Laie erst recht nicht nachvollziehen. (Spannungsfall usw)

    Für mich liegt vom jetzigen HAK ein 150qmm Kabel zum neuen NVP und es erschließt sich mir nicht warum das 150qmm Kabel zu beiden Punkten der Knackpunkt sein soll.

    Ich vermute dass der der NB zwischen NVP und Trafo die 3% einhalten muss?

    Und das würde ja nur mit weniger PV Gesamtleistung oder mit Verlegung des HAK in Richtung trafostation gehen.


    also wenn das schon so schwierig ist mit dem NB eine akzeptable, wirtschaftliche Lösung allein für den Anschluss zu bekommen, dann möchte ich nicht wissen was passiert wenn wir das messkonzept

    Oder einem neuen HAK ordern, passiert.

    Hier klemmts ja schon an der kleinsten Hürde.


    (Es wurde noch etwas von einer Freileitung und einen 70qmm Kabel gesagt, als er in den Plan sah- kann das ein Knackpunkt sein?)

  • Mir bleibt jetzt die Offenlegung der netzdaten zu beantragen.


    Wenn es aber doch bei Max 85kva bleibt, werde ich die 30kwp Anlage für dieses Jahr bevorzugen.


    Denn bei 85kva -> ca 70kwp

    (Okay, man könnte 90kwp bauen und auf 70 begrenzen )

    Muss ich mit zwei wandlern kalkulieren.

    Plus sämtliche Umbauten.



    Was mich zur nächsten, entscheidenden Frage bringt-


    Wenn ich jetzt 30kwp baue (und nächstes Jahr dann das gleiche usw. )

    Brauche ich trotzdem einen erzeugerzähler-

    Wurde mir mitgeteilt.

    Oder ich MUSS irgendwie erklären dass ich weniger als 30.000kwh selbst verbrauche.

    Also einfach ohne EV Zähler wäre das nicht.

    (Ich brauch wirklich keine 30.000kwh pro Jahr selbst- allerhöchstens die Hälfte,

    Man weiß natürlich nicht was in 10jahren ist- E autos usw )

  • natürlich will die Mitnetz deine An.age klein halten und erzählt dir Schnulli!


    an einem 150qmm Kabel hängt normalerweise ein kleines Dorf mit 20 Häusern


    warum sollen da keine 100kw gehen.


    wenn ich nicht selbst ein 4x150qmm Kabel hätte und auch 237um bis zum Trafo wurde ich mir nochmal sachlichen Rat holen.


    da ich aber sogar 135kw einspeisen Kann und auch darf und auch demnächst mache, verstehe ich nicht warum bei dir das mit 90m nicht gehen soll?


    zumal für das Netz Management bei mir auch die Mitnetz zuständig ist.


    SCHELM WER BÖSES DABEI DENKT.


    die Mitnetz hat auch zu hause bei mir erst nur 20kw freigegeben nach dem schlag mit der Faust auf den Tisch waren es dann plötzlich 40 kw am HAK na sowas?

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    Gefangener des EEG mit Volleinspeisung und Netzbezug!


  • Den sachliche Rat versuche ich mir hier gerade im Forum zu holen.😃

    Ich wüsste sonst gar nicht was ich machen sollte und wäre auch nicht schon so weit, hätte schon lange Klein bei gegeben.


    Das mit dem Rat ist halt so ne Sache. Hier kann kein Elektriker, solarteur helfen (aus Zeit und oder auch kompetenzgründen)

    Keiner hat mit so einer „großen“ Anlage Erfahrung.

    Leider hab ich viele Meinungen, und kann bestimmt auch leider nicht alles so wieder geben wie der Mitarbeiter mir das am Telefon sagt.


    Ich hätte gern noch gewusst was pflanze

    Dazu sagt,

    Ich möchte, wenn dann, nur mit wirklich rechtlicher Hintergrund den Streit mit dem NB beginnen.


    Aber da hilft wahrscheinlich nichts,

    Dann werde ich morgen früh per Mail die netzdatenoffenlegung beantragen,

    Dann sehen wir/Ihr hier vielleicht deutlicher was der Grund für die Verlegung des NVP 90m weit weg wirklich ist.


    Hoffentlich kommt die Antwort vom NB schnell.

    😕

  • Ich vermute dass der der NB zwischen NVP und Trafo die 3% einhalten muss?

    Fast. Im ungestörten Betrieb muss an jedem NVP (also auch an allen HAKs) die durch Erzeugungsanlagen verursachte Spannungsänderung gegenüber dem Betrieb ohne jegliche Erzeugungsanlagen kleiner gleich 3% sein.

    Abweichungen davon sind im begründeten Einzelfall möglich, insbesondere muss der Verschiebungsfaktor (cos phi) bei der Berechnung mit beachtet werden.


    Weiterhin muss die "Schnelle Spannungsänderung", die etwas anders berechnet wird, ebenfalls kleiner gleich 3% sein.


    Kann sein, dass in der aktuellen VDE-AR-N 4105 noch mehr steht, ich hab die neueste leider nicht.

    Wenn ich jetzt 30kwp baue (und nächstes Jahr dann das gleiche usw. )

    Brauche ich trotzdem einen erzeugerzähler-

    Wurde mir mitgeteilt.

    Das ist eine Lüge. Mehrere De-minimis Anlagen werden im Bezug auf die EEG-umlagefreie Energiemenge addiert.

    Bei zwei 30 kWp Anlagen hättest du insgesamt 60 MWh EEG-umlagefreien EV, jeweils 30 MWh aus den einzelnen Anlagen.

  • Fast. Im ungestörten Betrieb muss an jedem NVP (also auch an allen HAKs) die durch Erzeugungsanlagen verursachte Spannungsänderung gegenüber dem Betrieb ohne jegliche Erzeugungsanlagen kleiner gleich 3% sein.

    das ist so nicht richtig!


    laut DIN En 50160


    liegt die Toleranz bei langsamer Spannungsanhebung bei 10 % und die Schnelle Spannungsanhebung ( schaltbedingte Spannungsanhebung ) bei 5%

    Die Gedanken die uns lenken, führen uns in ein großes Nichts. Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der Wir Leben!


    Gefangener des EEG mit Volleinspeisung und Netzbezug!


  • Ich gehe davon aus dass das Kabel bis zur SNV Verteilung dem NB gehört, alles danach dem Eigentümer, also mir.

    Das koennte so sein. Oder eben auch nicht. Die Eintragungen im Plan deuten in eine andere Richtung.

    (Es wurde noch etwas von einer Freileitung und einen 70qmm Kabel gesagt, als er in den Plan sah- kann das ein Knackpunkt sein?)

    Moeglich, evtl. kann man aus der Netzoffenlegung mehr sehen.

    Mir bleibt jetzt die Offenlegung der netzdaten zu beantragen.

    Das kann erstmal nichts schaden.

    wenn ich nicht selbst ein 4x150qmm Kabel hätte und auch 237um bis zum Trafo wurde ich mir nochmal sachlichen Rat holen.


    da ich aber sogar 135kw einspeisen Kann und auch darf und auch demnächst mache, verstehe ich nicht warum bei dir das mit 90m nicht gehen soll?

    90m bis NVP sind ja nicht automatisch 90m bis TrSt... da kann noch einiges dazwischen liegen.


    Das mit dem Rat ist halt so ne Sache. Hier kann kein Elektriker, solarteur helfen (aus Zeit und oder auch kompetenzgründen)

    Keiner hat mit so einer „großen“ Anlage Erfahrung.

    Die groesseren Elektrofirmen in der Region halten sich bei PV vornehm zurueck, da diese schon mit den regulaeren Auftraegen (u.a. von Mitnetz oder Stadtwerke) ihre Freileitungs- und Kabeltruppen gut ausgelastet haben.

    Cordialement!