SMA 3 Phasen WR mittels Mehrpoligen Umschalter auf Betrieb mit 1 Phasen Batterie WR

  • Hallo alle zusammen,

    aktuell Stromert bei mir ein SMA Tripower STP3.0. Verbaut sind 6 Module a 335kwp.

    Das ganze ist auf - im verbaut auf meinem - Gartenhäusschen Carport mit kleinem Werstattschuppen.

    Alles super. Tolle Sache. Die Anlage erzeugt bei optimalen Bedingungen bis zu 1800kwp. min wenn es Bewölkt ist dann eben nur 150- 200kwp.

    Mein Gartenhäusschen ist an ein 3-Phasen Netz angeschlossen. Optimal auf die Phasen verteilt ist die komplette Elektrische Anlage.

    Boiler, Geschirrspüler, Herd, Fussbodenheizung, Poolpumpe etc. Wir nutzen das Häusschen nur am WE. FÜr eine optimale Nutzung der PV Anlage auf den 3 Phasen sind Zeitschaltuhren mit Thermostaten verbaut. DIe Poolpumpe fördert das Wasser eben nur bei Sonnenschein zu bestimmten Zeiten und Temperatuen das Wasser über Solar Ripp. Dabei werden im Pool bis 28C erreicht dannach schaltet die Anlage ab. Es wird keine Energie aus dem Netz für den Pool benötigt. Ebenso hat der Boiler bestimmte Parameter um sich aufzuheizen.

    Trotzdem sehe ich Optimierungs Möglichkeiten.

    Leider bin ich bei SMA nicht weitergekommen.

    Meine Idee ist um die Anlage Autark zu bekommen einen Batteriespeicher zu verbauen. Dieser hat 4 Tage Zeit für die Aufladung um die Energie an 3 Tagen abzugeben. Dez- Feb läuft nur die Hik-Vision Überwachung und der Kühlschrank.

    Jetzt kommt meine Frage.

    Mittels eines mehrpoligen Umschalter das System von 3-Phasen auf 1-Phasen Betrieb umschalten zu können. Kann das der Wechselrichter von SMA ab oder gibt es eine Fehlermeldung.

    3 BWR sind nicht nur ein Kostenfaktor sondern meiner Meinung nach unnötiges Material.

    Kurz geschrieben. Ich möchte die dann volle Batterie nutzen, habe aber nicht herausbekommen was der SMA WR dazu meint. Normalerweise sind 3 Phasen nicht gleichgerichtet.

    Ich bin gespannt auf eure Meinung

    Mit freundlichen Grüßen

    M.Jakubek

  • Ich kenne zwar den SMA Tri nicht, aber mit den 6 Modülchen hast du dich in der Leistung um Faktor 1000 verrechnet.

    Um es einfach auszudrücken:
    Mit 1,8 kWp rechnet sich kein dreiphasen-WR und schon gar kein Speicher.

    Jede Änderung der Hausinstallation von 3 auf einphasig kostet dich nur unnötig viel Geld.

    Ich empfehle dir, die 1000 Watt Solarstrom einfach ins Hausnetz einzuspeisen und mit geeigneten Verbrauchern in Echtzeit zu nutzen.

    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • 3 phasige Wechselrichter sind aufgrund der Phasenverschiebung zwischen den 3 Phasen günstiger, da sie daher mit weniger Pufferkapazität auskommen. Somit kann man sie auch nicht einphasig (bei mehr als 1/3 der Nennleistung) betreiben.

    Aber wozu hast Du bei der kleinen Leistung einen dreiphasigen Wr? Die taugen aus meiner Sicht erst ab mindestens 6 kW .


    Ciao


    Retrerni

  • Ich habe nicht so ganz verstanden was du vor hast.

    Der Einsatz eines dreiphasigen 3kW Wechselrichters, belegt mit 1,8kWp, deutet auf grobes Missverständnis hin, was sinnvoll ist und was nicht.

    Der Wechselrichter wird mit den 6 Modulen hart an der unteren Grenze seines MPP-Spannungsbereiches arbeiten und mit einem entsprechend schlechten Wirkungsgrad.


    Wenn die elektrische Anlage mit einem saldierenden Zähler ausgestattet ist, ist es für die Abrechnung völlig egal, auf welcher Phase eingespeist wird. Saldierend sind alle Ferraris Zähler und die meisten modernen Zähler.

    Somit wäre ein einphasiger Wechselrichter mit ca. 2kW deutlich sinnvoller gewesen.


    Wenn du die Anlage nun mit einem - defizitären - Batteriespeicher ergänzen möchtest, gilt für diesen ebenfalls, dass es egal ist wenn dieser nur einphasig einspeist.

    Erst wenn wirkliche Unabhängigkeit - also dauerhafter Inselbetrieb oder eine Notstromfunktionalität - gefordert ist, brauchst du auch ein dreiphasiges Batteriespeichersystem. Bei 1,8kWp deckst du im Winter allerdings nicht mal den Eigenverbrauch des Speichersystems. In diesem Fall würde ich den STP in Rente schicken und einen Inselfähigen Batteriewechselrichter verbauen. Zum Beispiel Victron Multiplus II. Daran entweder einen einphasigen, Netzgekoppelten Wechselrichter oder (besser) die 6 Module mit einem Laderegler direkt an den Akku anbinden.


    Gruß Markus

  • Hallo zusammen,

    ich bedanke mich für eure Iden und Input.

    Wahrscheinlich habe ich etwas verkehrt geschrieben.

    Für mich erschließt es sich gerade nicht.

    Ich habe eine Installation mit 3 Phasen auf denen alles gleichmäßig aufgeteilt ist. Auch vom Kabelquerschnitt der Zuleitungen her.

    Deshalb der 3-fach PhasenWechselrichter.

    Wenn ich 1 Phasig einlete, egal ob vom Wechselrichter oder Speicher, dann sind 2/3 nicht abgedeckt.?

    Mit besten Grüßen

    M.Jakubek

  • Wenn ich 1 Phasig einlete, egal ob vom Wechselrichter oder Speicher, dann sind 2/3 nicht abgedeckt.?

    Das ist richtig, aber in den meisten Fällen egal. Dein Zähler ist saldierend, das heißt er addiert erst die ein- und ausgehende Wirkarbeit auf den 3 Phasen und entscheidet dann anhand der Summe, ob er vorwärts oder rückwärts zählt.

    Beim alten, mechanischen Ferraris Zähler ist das immer so, weil durch den mechanischen Aufbau bedingt (es gibt nur eine Zählscheibe).

    Bei elektronischen Zählern kann das anders sein, üblich ist es aber auch dort wie oben beschrieben.


    Gruß Markus