51519 | 6,3kWp || 1660€ | QCells

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2020-10-15
    PLZ - Ort 51519
    Land
    Dachneigung 40 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße
    Höhe der Dachunterkante 4 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp)
    Eigenkapitalanteil 100 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition Etwas Gewinn auf die Laufzeit wäre schön.
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1 Angebot 2
    Einstellungsdatum 21. August 2020 21. August 2020
    Datum des Angebots 2020-08-19 2020-08-18
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1660 € 1502 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp)
    Anlagengröße 6.3 kWp 8.45 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 18 26
    Hersteller QCells Suntech
    Bezeichnung Duo G8 345-360 HIPro Serie STPXXXS 325-345 Watt
    Nennleistung pro Modul 350 Wp 325 Wp
    Preis pro Modul 185 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1 1
    Hersteller SMA Fronius
    Bezeichnung STP 8.0 Symo 8.2-3 M
    Preis pro Wechselrichter 1498 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller AluPro Nicht angegeben
    Bezeichnung
    Preis pro Montagesystem
    Typ Einlagig
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung 70%-Regelung
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers Fronius Datalogger mit Smart Meter

    Hallo zusammen,


    hier zwei Angebote, die ich erhalten habe. Ich weiß, verschiedene Nennleistungen, aber dennoch wäre ich über eure Anmerkungen hinsichtlich Auswahl des Wechselrichters und der Module, sowie den Gesamtkosten interessiert.


    In Angebot 2 sind die Elektrokosten wesentlich höher, obwohl die gleichen Arbeiten und Einbauten notwendig sind. Aufgrund einer sehr alten Elektroinstallation wird ein neuer Schrank mit diversen Schutzschaltern im Keller benötigt. Ich schätze, dass wird bei einigen von euch ebenfalls der Fall gewesen sein. Vielleicht könnt ihr von den Kosten berichten, die auf euch zukamen.


    Ansonsten bin ich über alle Anmerkungen und Tipps sehr dankbar.

  • Bitte lies - mehrfach als "Gold wert" gelobt - FAQ - wertvolle Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung uvm

    Für unabhängige Beratung stell bitte Luftbild, Maße, Dachneigung, Belegungsplan, sonstige Dächer, Garagen, Carports, Foto Zählerschrank (und Bundesland falls kein freistehendes Gebäude) usw. ein.

  • Danke zunächst für eure Anmerkungen. Das FAQ habe ich bereits in den letzten Wochen als Grundlagenwissen gelesen und dort viel erfahren, bringt einen deutlichen Mehrwert.


    Ein paar Informationen zum Dach:


    7,5m H, 10m B, 40° Neigung und nahezu perfekte Südausrichtung (ca. 2-3° Abw. von 0° Süd), es gibt zwei Dachfenster, ansonsten keine störenden Elemente.


    Vollbelegung - auch nach deutlicher Message aus dem FAQ - aus Budgetgründen nicht machbar. Daher der Plan zwischen 6 und 8 kWp zu legen. Entsprechend dann zwischen 18 und 26 Module. Am liebsten in Fullblack mit schwarzen Montageschienen.


    Stromverbrauch im Jahr liegt bei ca. 3500 kW. Wir möchten gerne möglichst viel Strom selbst verbrauchen und den Überschuss einspeisen.


    Bezüglich des Zählerschrankes: Alter geht Richtung 30 Jahre. Alle Solarteure und Elektriker die hier waren sprachen von einem neuen Zählerschrank im Keller, der alle notwendigen Schutzschalter und Geräte nach den gültigen Normen inkl. einem Zweirichtungszähler beherbergen soll. Angebot 1 berechnet hierfür ca. 1,5k€, Angebot 2 etwas über 3k€. Rein vom Platz und der Montage wäre das kein Problem, jedoch sind die Kosten relativ hoch, aber wohl nötig.


    Hoffe, die Infos helfen schonmal weiter.

  • möglichst viel Strom selbst verbrauchen

    Ich verbrauche so wenig Strom wie möglich. Auch mit anderem bin ich genügsam.

    Bedruckte Baumwolle wächst nach und ist extrem günstig zu mieten.

    Gönn dir wenigstens 10 kWp, du wirst in Winter verstehen warum. Das Geld kommt mehr als zurück, PV kostet unterm Strich nix. 1500 für neuen Schrank kann passen wenn da mehr als nur der Zähler reinkommt.

  • möglichst viel Strom selbst verbrauchen

    Ich verbrauche so wenig Strom wie möglich.

    Sorry, das kam etwas falsch rüber. Es sollte eher heißen: Wir wollen möglichst viel vom erzeugten PV-Strom für den Eigenverbrauch verwenden.


    Nach meiner Rechnung, die sehr pessimistisch aufgestellt ist, wird sich die Anlage aus Angebot 2 nach 14 Jahren amortisiert haben. Insgesamt nach 20 Jahren ein Plus von ca. 6000€ abhängig von Eigenverbrauch und Strompreisentwicklung.


    Wie schaut es denn mit Steuern auf die Anschaffung aus? Soweit ich gelesen habe bietet sich die ersten Jahre die Regelbesteuerung an. Das bedeutet ja, dass ich die Vorsteuer der Anschaffung vollständig erstattet bekomme und die Anschaffungskosten damit dem Nettobetrag der Rechnung entsprechen. Erfolgt die Erstattung der "Anschaffungs"-Vorsteuer mit der nächsten Steuererklärung vollständig oder über mehrere Jahre verteilt? Würde ersteres vermuten.

  • Mit der USt-VA.

  • Aufgrund einer sehr alten Elektroinstallation wird ein neuer Schrank mit diversen Schutzschaltern im Keller benötigt.

    Vielleicht könnt ihr von den Kosten berichten, die auf euch zukamen.


    Ansonsten bin ich über alle Anmerkungen und Tipps sehr dankbar.

    Hi,


    beide Angebote sind recht teuer.

    Die Kosten für den Zählerschrank sind mit 1,5 k realistisch, 3 k halte ich für zu hoch.


    Ich musste damals auch zwei neue Zählerschränke haben und konnte die Kosten dafür dramatisch `runterprügeln, weil ich sowohl die Schränke wie auch viel der benötigten Einbauteile über eBay günstig beschafft habe.

    Ausserdem in Eigenleistung mit dem Elektromeister zusammen die Schränke selbst gebaut habe.

    Das geht natürlich nur mit Einverständnis und unter Aufsicht bzw. enger Absprache mit dem E-Meister zusammen, der für den ganzen Kram nachher unterschrieben muss.


    Die Modulbelegung gefällt mir auch nicht wirklich.

    26 Module erfordern zwei 13er Strings, das sind Stringspannungen die an dreiphasigen Wechselrichtern nicht wirklich Spaß machen.

    Du solltest darauf achten, für eine kleine Variante auf bis zu 22 leistungsstarke Module zu gehen oder, wenn Du preiswertere Angebote bekommst und über 22 Module gehst so viele Module wie irgend möglich zu montieren, dafür dann aber schwächere um die 10 kWp nicht zu reißen.


    Last, but not least:

    Es wäre wirklich schade, wenn Du nicht voll belegst, weil die Kohle nicht reicht.

    Derzeit bekommt man doch zu fast Null Zinsen das Geld hinterhergeworfen, wenn man bei der Bank die Tür hinter sich nicht schnell genug schließt.

    Das würde ich nutzen, denn der Anlagenpreis sinkt drastisch (EUR/kWp), wenn Du größer baust.