3XXXX | 9.9kWp || 1378€ | Heckert Solar

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2020-10-01
    PLZ - Ort 3XXXX - Nahe Hannover
    Land Deutschland
    Dachneigung 45 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachstein aus Beton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 5.7 m
    Breite: 10.5 m
    Höhe der Dachunterkante 5 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 870
    Eigenkapitalanteil 100 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition Etwas Gewinn auf die Laufzeit wäre schön.
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung Keine, Garage am späten Abend (Flächen wurden frei gelassen)
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 17. August 2020
    Datum des Angebots 2020-08-12
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1378 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 870
    Anlagengröße 9.9 kWp
    Infotext Anbieter aus gleichem Ort
    Module
    Modul 1
    Anzahl 30
    Hersteller Heckert Solar
    Bezeichnung NeMo 60M 330
    Nennleistung pro Modul 330 Wp
    Preis pro Modul 0 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller Kostal
    Bezeichnung Kostal Plenticore-Plus 8.5
    Preis pro Wechselrichter 0 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller k.A.
    Bezeichnung Alu-Schienenmontagesystem Befestigungsmaterial rostfrei Flachdachaufständerung 20° mit Bautenschutzmatte und Randbeschwerung
    Preis pro Montagesystem 0 €
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Guten Tag zusammen,


    mein erster post nach einiger Recherche und Einholung eines ersten Angebotes.:thumbup:


    Zu Grunde gelegt wird ein zu erwartenden Verbrauch von 3000 kWh für den Haushalt und 2000 kWh für das Laden eines E-Autos (M3 LR AWD, Auslieferung September)


    Die Garage befindet sich noch im Bau. Aufnahmen für die Träger der Photovoltaikanlage werden beim Bau des Daches gleich mit verbaut.

    Das Bild ist irreführend, es handelt sich um ein Flachdach



    Wie man sieht, wäre es möglich noch ein paar Panel mehr zu verbauen.

    Aufgrund des Schattenwurfes und der Tatsache dass es sich bei ca. 1,2 kWp extra nicht lohnt, da die 40% der EEG- Umlage auf Eigenverbrauch den erwarteten Mehrgewinn mehr als auffressen wurde drauf verzichtet.

    Ja, ich weiß, die wurde eigentlich von der Eu abgeschmettert, aber bis der deutsche Staatsapparat da nachbessert, wenn es um Einnahmeausfälle geht kann man sich ja ausmalen.


    Hier ist das Angebot des Solarteurs:



    Hier noch ein Paar Angaben die nicht aus dem Angebot herauszulesen sind:


    Es existiert ein Leerrohr vom Dachgeschoss bis in den Keller, außerdem Kabelschienen und Durchgänge bis zur geplanten Position des Wechselrichters.

    Für die Garage werden auch Durchgänge vorbereitet.

    Auf Anfrage wurde gesagt, dass für das Hausdach kein Gerüst nötig wäre. Dass das eigentlich nicht stimmt, weiß ich.



    Positiv zu bewerten ist auf jeden Fall der ausgebliebende Versuch seinerseits uns eine Batterie oder eine Stromwolke verkaufen zu wollen.

    Die Battereien im Angebot sind optional, ebenso das Kostal energy meter mit Einbau.


    Eine Renditeberechnung gabs auch, die muss ich aber noch mal gegenprüfen. Bezieht sich auf die Anlage ohne Batterie.


    Bezüglich der Batterien werde ich mal den im Forum vorgestellten Speicherhebel mit Daten füttern.

    Amsonsten sage ich es hier gleich vorwerg, damit keine diskurs aufkommt: "Hobby!"


    Mit freundlichen Grüßen, Christian

  • Bei nur 5m werden keine 3 Module untereinander passen. Hast Du eine Skizze mit Bemaßung? Auch würde ich auf einem Flachdach immer eine N/S- oder O/W-Belegung favorisieren, womit bei N/S mindestens eine Reihe mehr passen sollten und man somit auf 20 Module kommen könnte und ein WR mit funktionierendem Schattenemanagement genug Luft hätte, verschattete Module auszublenden. Somit hättest Du schon 40 Module, die mit 2x20 zu verstringen wären. Dabei speilt die unterschiedliche DN am Haus keine große Rolle. Man könnte aber die 4 Module mit zum Strings der Garage nehmen und dort die 2 am meist verschatteten Module weglassen und käme auf einen optimalen 22-er String. Dazu dann das Hausdach auch entsprechend auf 22 Module steigern und 2 optimale 22-er Strings herstellen. Mit 14,52 kWp hättest Du eine gute Anlage.

    Zu Grunde gelegt wird ein zu erwartenden Verbrauch...

    Das ist der falsche Ansatz, der nur heißen kann, die zur Verfügung stehenden Dächer so sinnVOLL wie möglich zu nutzen. Das jetzige Angebot ist ohne Erschwernisse und Gerüst mindestens €200,-/kWp zu teuer...aber es geht ja auf Weihnachten an...

  • Die Skizze des Hausdaches habe ich selbst angefertigt. Da in den alten Bauunterlagen keine Maße zu finden waren habe ich als Bemessungsgrund die Größe und Anzahl der Dachziegel genommen.

    Die 5m habe ich falsch angegeben, werde ich gleich mal ändern.




    Was für eine Belegung des Garagendaches ist denn die auf der Skizze dargestellte? Ich hätte das jetzt als Ost-West interpretiert.

    Bezieht sich das mit derm 22er String auf eine optimale Stringspannung an einem entsprechend dimensionierten plenticore?


    Ich bin auch ein Anhänger von Dach vollmachen, aber versuch mal als Internetexperte gegen jemaden mit 28 Jahren Erfahrung als Solarteur anzukommen...

    Außerdem muss ich mich gegen meine liebe Gattin durchsetzen, der das Haus gehört. Also gerne her mit den Argumenten.


    Ich würde gerne noch weitere Angebote einholen, habe aber keine Ahnung welche Regionalen und überregionalen Anbieter in Frage kommen. Für Empfehlungen bin ich offen.

  • Zu Grunde gelegt wird ein zu erwartenden Verbrauch

    das kann man so machen aber dann ist es halt schlecht und falsch.

    aber versuch mal als Internetexperte gegen jemaden mit 28 Jahren Erfahrung als Solarteur anzukommen...

    "haben wir schon immer so gemacht" zählt beim EEG, das sich gefühlt jedes Jahr ändert, nicht!

    Außerdem muss ich mich gegen meine liebe Gattin durchsetzen

    Eine vernünftige Gattin gibt zu wenn etwas nicht ihr Thema ist und gibt dir Vertrauen und Verantwortung. Wie soll sie denn entscheiden? Weiß sie ein Fünftel dessen was in den FAQ steht? Dein Dach wirkt recht leer belegt - erstmall sinnVOLLE Belegung zeichnen, dann sieht man weiter. Halte dich an das was hgause geschrieben hat.

  • Bei dem Hausdach müsste man mal puzzeln oder aber lade Dir PV Sol Premium (Free 30 day license) herunter und lass damit das Dach belegen. Damit bekommst Du auch direkt eine Schattenanalyse der Garage. Bekommt diese eine Attika? Wie hoch? Flächenmäßig sollten hier locker20 Module passen.

    Ich bin auch ein Anhänger von Dach vollmachen ...Also gerne her mit den Argumenten.

    https://pvspeicher.htw-berlin.…volle_Dimensionierung.pdf

  • Da ich heute endlich mal Zeit hatte , habe ich versucht mich mit PV*sol auseinanderzusetzen und ein Modell zur Belegung und Schattenberechnung zu erstellen. Habe ich leider überhaupt nicht hinbekommen. Unser Haus hat ein Krüppelwalmdach und diese software kann das nicht als eine zusammenhängende Fläche berechnen. Zur Funktion zum Einfügen von Dachgauben bin ich garnicht erst vorgedrungen. Und wie man eine komplexere, nicht rechteckige Form der Garage mit den mir ersichtlichen Mitteln darstellen soll weiß ich auch nicht. Leider ist unser Haus auch nicht in 3d auf Google Earth und ich habe auch keine Bilder vom Dach aus mehreren Winkeln mit denen ich via sketchup (in das ich mich dan auch einarbeiten müsste) etwas fabrizieren könnte.


    Ich habs mit der 2D Funktion versucht, aber damit habe ich nichts brauchbareres, als das, was ich schon hatte.

    Ich zeigs euch trotzdem:



    eine bessere Zeichnung habe ich mit draw.io hinbekommen, mit dem ich schon das leere Dach gezeichnet habe:




    Die Schräge der Gaube kann ich in 2D natürlich nicht darstellen. Die 2 x 1m breiten Module incl. Abstand passen natürlich locker in die vorhandenen. 2,4m. Links der Gaube habe ich genau 3m Platz. Wenn Abstand zur Dachkante eingehalten werden soll passt einfach nicht mehr.


    Die technische Zeichnung aus dem Kostenvoranschlag kann man getrost vergessen, die ist völlig außer Maßstab.


    Zur Garage sind folgende Zeichnungen entstanden:



    Das Dach fällt nach Norden leicht ab. Eine Attika gibt es insofern, dass das Dach von außen eine Blende bekommt die dies retuschiert.

    In dieser Zeichnung sind die Module nicht aufgestellt. Ich habe keine Funktion dazu im 2D modell entdeckt.

    Das ist für eine bessere Anstrahlung und Selbstreinigung natürlich erwünscht, sofern es die zulässige Gesamthöhe an der Grunfstücksgrenze und der Schattenwurf zulassen. Wenn die Module hochkant verlegt werden passt auch noch eins mehr. Das ist dann aber als Erstes verschattet.


    Diese Woche war noch ein zweiter Solarteur aus der Region vor Ort. Leider war nur meine Frau zugegen.


    Gut war, dass er jeweils ein Angebot unter 10 kwp und eins "voll" erstellen will.

    Amsonsten naja...

    Als er gehört hat dass wir ein Model 3 geordert haben hat er sogleich eine 13,5 kw powerwall und eine Tesla wallbox empfohlen.

    Kfz Aufaden über Batterei ist natürlich völliger Quatsch und wenn wir uns überhaupt für eine Batterie entscheiden, dann im Bereich 3 kw/h um über die Nacht zu kommen.

    Amsonsten arbeitet er unter anderem mit Solar edge und hat auch deren Leistungsoptimierer angeboten.

    Er arbeitet aber auch z.B. mit Kostal, Fronius und SMA.

    Mal sehen , was da für ein Angebot zustande kommt.

    Habe ich gelesen. Bestätigt mich in der Aussage, dass wenn Batterie, dann nur eine kleine. Und dass Anlagen ab 12 kw sich wieder lohnen.