erweiterungssicherer Wechselrichter für "Balkonanlage"

  • Hallo,


    Guten Abend und zunächst einmal Kompliment, ein sehr aufschlussreiches Forum hier!


    Ich möchte euch um einen Tipp bitten für die Auswahl eines Wechselrichters.


    Folgende Situation:


    ein einem ersten Schritt sollen 6 Module je 100W (Module teilweise vorhanden) auf ein Stalldach SW Ausrichtung 8° Neigung. Diese sollen als "Balkonkraftwerk" direkt einspeisen. Genug Grundlast sollte vorhanden sein, E-Herd, Kühlschränke, Tiefkühltruhe, Server, Umwälzpumpen Heizung, Teich um mal die grösseren zu nennen, Verbrauch über die Mittagszeit ist auch gegeben. Für diese Lösung würde mir z.B. ein SolaX X1 1kw zusagen.


    Mittelfristig steht aber auch noch das belegen des Wohnhausdaches als EEG Anlage oder auch Batteriespeicher zur Diskussion. Ich denke mal so 5-7kwp würden da drin sein.


    Auf was sollte ich nun achten, damit ich meinen "ersten" Wechselrichter erweiterungssicher anschaffe?


    Als Randbedingung muss der erste Wechselrichter in den Schuppen und von da in das Netzt einspeisen, damit ich mir das Neuverlegen eines Erdkabels sparen kann. Somit wäre zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Steuerleitung von einer Überwachung am Einspeisepunkt zum ersten Wechselrichter eher nichtmöglich.


    Über einen unverbindlichen Tipp würde ich mich freuen!


    Braeu

  • balkonanlage und ein projekt mit 5-7kWp widersprechen sich prinzipiell.

    du kannst auch keinen mini cooper kaufen mit der option zum transportieren von 30t baumstaemmen!


    betrachte das balkonkraftwerk als eigenes projekt mit vereinfachter anmeldung.

    wenn du dann die grosse anlage installieren laesst, erwaehnst du dies gegenueber dem solateur, damit die modul- und wr-leistung dementsprechend richtig abgewickelt wird!

    falls der neue WR aufs haus kommt und hier die moeglichkeit besteht, eine steuerleitung hinzulegen, macht die einspeiseregelung das dazugehoerige smartmeter in zusammenspiel mit dem grossen WR automatisch!

  • mehrere grundsätzliche Fehler.

    Außer dem was flosky schreibt auch noch das unsinnige Planen mit 100 Watt Modulen, ich vermute mal irgendeinen geschenkten Dünnschichtmüll.

    Spar dir die Arbeit mit dem Schrott und Kauf dir richtige Module.

  • Erstmal Danke für die Antwort.

    Um bei dem Vergleich zu bleiben, mein Gedanke war: ich kaufe mir einen Smart und dann später einen Wohnwagen wo ich den Smart dann hinten dran hänge....


    Beim Haus ist das mit der zusätzlichen Verkabelung nicht weiter kritisch. Mir ist nur nicht klar, wie das dann mit der Verkabelung zwischen der jetzt geplanten kleinen Anlage und der später geplanten grossen laufen soll. Spontan fallen mir 3 Varianten ein:

    1) neues DC Kabel zu dem "grossen" WR verlegen auf einen separaten MPTT Eingang, der kleine WR fliegt dann raus

    2) vom kleinen WR muss eine neue AC Leitung gelegt werden zu einem definierten Einspeisepunkt

    3) die kleine Anlage bleibt komplett unberührt und speist weiter in das vorhandene Hausnetz ein, der grosse Wechselrichter wird durch das Smartmeter gesteuert

    Wenn ich dich richtig verstehe, dann geht Variante 3?

    Dann wäre bin ich ja in der Wahl des kleinen Wechselrichters frei und würde zu einem Solis Mini tendieren.

  • Spar dir die Arbeit mit dem Schrott und Kauf dir richtige Module.

    Ja, auf den Gedanken bin ich jetzt selber auch schon gekommen. Schon rein wirtschaftlich machen 2 oder 3 grosse Module mehr Sinn als 6 kleine. Wobei es nicht ganz einfach ist, 2 oder 3 Module zu bestellen, die meisten Angebote gehen erst ab 6 oder so los. Habe jetzt mal jemand bei Ebay Kleinanzeigen in der 39er PLZ Region angeschrieben und warte auf eine Antwort...

  • Auch 3) geht nur bedingt, da neben einer EEG-Anlage keine Balkonanlage möglich ist. Sinnvoll einbinden wird man sie auch nicht können, schon gar nciht mit 100W-Modulen (wenn du die neu kaufen willst - beachte, daß die pro kWp überdurchschnittlich teuer sind, wenn es gebrauchte Dünnschicht sind, entsorge sie lieber gleich, da wirst du nicht glücklich damit, gebracuhte kristalline kann man überlegen). Am einfahsten wäre die dann zu verkaufen alles andre ist ncihts halbes und nichts ganzes.

  • Auch 3) geht nur bedingt, da neben einer EEG-Anlage keine Balkonanlage möglich ist. Sinnvoll einbinden wird man sie auch nicht können, schon gar nciht mit 100W-Modulen (wenn du die neu kaufen willst - beachte, daß die pro kWp überdurchschnittlich teuer sind, wenn es gebrauchte Dünnschicht sind, entsorge sie lieber gleich, da wirst du nicht glücklich damit, gebracuhte kristalline kann man überlegen). Am einfahsten wäre die dann zu verkaufen alles andre ist ncihts halbes und nichts ganzes.

    Später sollen ja auch keine 2 zwei Anlagen existieren sondern die kleine soll sinnvoll in die EEG Anlage integriert werden. Darum ja auch meine ursprüngliche Frage was man sinnvollerweise bei der Auswahl des WRs für die kleine Anlage beachten sollte.


    Und wie schon geschrieben, bin auch drauf gekommen das es sinnvoll ist, die vorhandenen Module einfach fürs nächste Camping in die Ecke zu stellen und neu grosse zu kaufen.

  • Ich hatte zu lange rumgetippselt, hat sich überschnitten.

    Ein WR mit 5, 7 oder 10kW kann mit einigen wenigen Modulen nichts anfangen, der startet erst gar nicht, also einfach später verkaufen (und hoffen, daß er dann noch die aktuellen Normen erfüllt bzw. ein Update möglich ist).

  • und gebrauchte Dünnschichtmodule wirst du auch nicht in eine EEG Anlage integrieren können, weil du für die aller Wahrscheinlichkeit nach keine Vergütung kriegst.