Rechnung für Inbetriebsetzung vom VNB

  • Wenn deren Mandant nicht irgendwie wann mal einsieht, dass der Streit aus seiner Sicht aussichtslos ist und seinen Anwälten nicht das Stopschild vor die Nase hält, freuen die sich auf jede neue Instanz und übers Rechnungen schreiben.

    Dann ist dieser RA nicht besser als die VNB die Ihre Kunden abzocken.

    Ein Anwalt ist verpflichtet dich als Mandant über die Risiken und cie Chancen in einem Prozess vorab hinzuweisen.

    er muss dir auch den Kopf gerade rücken wenn du etwas forderst was nicht zu gewinnen ist.

    Die Gedanken die uns lenken, führen uns in ein großes Nichts. Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der Wir Leben!


    Gefangener des EEG mit Volleinspeisung und Netzbezug!

    Oberer Zähler: 156kwp an 3 Huawei mit 139 kw Max. Wirkleistung!

  • Für die Allgemeinheit der Anlagenbetreiber wäre es eigentlich am besten, in den unteren Instanzen bewusst zu unterliegen, jeweils aber mit der Chance auf Revision in der nächsthöheren Instanz, um dann am Ende erst in letzter Instanz zu siegen, so dass dann auch auf andere Fälle übertragbar ist. Habe aber keine Ahnung, ob man das mit entsprechendem rechtlichen Background so lancieren könnte, indem man z.B. erst am Ende alle Karten auf den Tisch legen

    Das ist m.E. kein empfehlenswertes Vorgehen. Es ist sicher schwieriger, eine erstinstanzliche Entscheidung revidieren zu lassen als eine erstinstanzliche Entscheidung bestätigt zu bekommen. Irgendwann ist die Beweisaufnahme abgeschlossen und der Sachverhalt ausreichend ermittelt. dann beschäftigen sich die weiteren Gerichte nur noch mit der rechtlichen Wertung. Aber dazu sollte eher ein Jurist was sagen, der Prozess-Erfahrungen in Zweitinstanzen hat. Ich habe da auch genug Vertrauen in unsere Gerichtsbarkeit.

    Ich habe noch keine Idee, wie man ein Urteil erzwingen kann. Der VNB kann ja immer seine Klage noch schnell zurückziehen. Es ist halt gelebte Praxis mancher VNBs, irgendwelche fadenscheinigen Forderungen aufzumachen und darauf zu hoffen, dass die Mehrheit der Betroffenen brav zahlt. Und wenn uninformierte Nicht-Foristen dann auch noch von ihren VNB-zahmen Elis in die selbe Richtung geschoben werden, haben wir ein zwar mieses aber oft funktionierendes Geschäftsmodell. Einen rechtlichen Weg sehe ich nicht. Sowas muss m.E. an die Öffentlichkeit, der „Wolmirstedter Weg“ war doch erfolgreich.

    Lt. Albert Einstein sind zwei Dinge unendlich: das Weltall und die Dummheit des Menschen. Beim Weltall war er sich später nicht mehr so sicher

  • Habe aber keine Ahnung, ob man das mit entsprechendem rechtlichen Background so lancieren könnte, indem man z.B. erst am Ende alle Karten auf den Tisch legt.

    Nun was in der Ersten Instanz nicht auf den Tisch gelegt wird , kann in einer 2. verhandlung nur Beachtung finden wenn die Tatsachen erst nach der 1. Verhandlung entstanden sind( z.B. BGH URteil zu vergleichbarem Fall)

    oder der der die Tatsachen für sich beanstprucht darlegen kann warum diese Tatsachen nicht in der 1. verhandlung vorgelegt wurden.


    Um z.B. da Amtsgericht zu übergehen muss der Streitwert über 5000 Euro liegen.


    Das kann bei PV Streitigkeiten schnell der Fall sein, da es hier meist um 20 Jahre laufende Anlagen geht und der Streit ja meist zu beginn entsteht.

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  • Ich habe noch keine Idee, wie man ein Urteil erzwingen kann. Der VNB kann ja immer seine Klage noch schnell zurückziehen.

    Nun es ist halt die Frage wer die Klage eingereicht hat.


    Hat der Anlagenbetreiber geklagt, kann der VNB wenig ausrichten.

    Der VNB kann maximal ein Anerkenntnis machen, hilft aber auch wenig, weil das eingestehen einer Forderung deren Rechtmäßigkeit untermauert!

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  • Bei den hier diekutierten Fällen geht es ja aber immer nur um die Kleinsummen von 100-300 Euro. Für die VNB läppern sie sich aber, deshalb machen sie das ja.


    Es ist scheinbar für dn einzelnen enorm schwierig, ihnen das generell zu verbieten, obwohl die Rechtslage eindeutig ist. Echt schräg...


    1. Entweder sie verhindern ein Urteil von vornherein, indem sie zwar erst scharfe Geschütze auffahren, dann aber vor einem eventuellen Urteil zurückziehen und den Einzelfall auf sich beruhen lassen und verhindern damit ein Urteil zu ihren Lasten.

    2. Selbst wenn es zu einem Urteil kommt, können sie ja darauf setzen, dass ein Richter am Amtsgericht sich nicht so tief in die Materie einliest und sie mit Glück sogar erstinstanzlich Recht bekommen

    3. Wenn das nicht klappt, lassen sie es anschließend auf sich beruhen und es ist nur ein Urteil zu einem Einzelfall. Man selbst hat ja dann als der betroffene Anlagenbetreiber Recht bekommen und kann nichts weiter machen, außer ggf. das Ganze medial aufzubereiten und publik zu machen.

    4. Sollte Amtsgericht zugunsten des VNB urteilen, hat man aufgrund des geringen Streitwertes evtl. auch gar keine Chance, beim Landgericht in Revision zu gehen.


    Aus meiner Sicht gibt es neben der gerichtlichen Aueinandersetzung nur die Möglichkeit über die Presse, das Thema anzuprangern. Wie jenso schon schrieb, hat das im Fall Wolmirstedt ja zumindest lokal mal etwas Staub aufgewühlt, auch wenn so etwas natürlich im Alltag schnell wieder beiseite geschoben werden kann. Hier wären natürlich Kontakte zu überregionalen Sendern (z.B. Plusminus wäre das richtige Format) und am besten Journalisten, die selbst betroffen sind und sich deshalb reinhängen, von Vorteil. Und auch das eine oder andere Urteil, das man dann mit einfließen lassen könnte, natürlich nicht verkehrt.


    Weitere Option wäre, die Politik (z.B. über Mailings an das jeweilige MdB) auf das Verhalten der Monopolisten aufmerksam zu machen. Inwieweit da nicht ggf. auch Verflechtungen bestehen und es dann versandet, ist schwer zu beurteilen. Das Zustandekommen des EEG 2021 trägt hier natürlich nicht unbedingt zu großer Euphorie auf unserer Seite bei.


    Und zu guter Letzt wäre es interessant, ob nicht doch eine Verbraucherzentrale so einen Ball aufnehmen würde, auch wenn man als Anlagenbetreiber kein Verbraucher im engeren Sinne ist. Auch hier wären sicher Vernetzungen zu entsprechenden Verbraucherverbänden von Vorteil. Ich würde dabei die besten Chancen auf einen richtigen Erfolg erwarten, weil die dann ein generelles Urteil erstreiten könnten und aufgrund des Gesamtstreitwertes gerichtlich auch gleich viel höher einsteigen könnten.

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  • Meine Erfahrung ist folgende:


    Richter muss Vergleich anbieten.

    Anwälte wollen Vergleich akzeptieren (Vergleichsgebühr in Höhe des Honorars). $$$$$


    Dadurch ist man schnell auf Kriegsfuß mit den Anwälten, egal ob man Recht hat oder nicht.


    Habe dieses Szenario in einem 48 K Verfahren miterleben müssen, die Schmach durch den Anwalt war groß, die Klage gegen mich wurde aber letztlich komplett abgwiesen. Ein Betrag von 1.600 € ist seit 8 Jahren noch offen.


    Es stimmt, dass man die Nerven behalten muss. Vor allem aber den Druck im eigenen Lager muß man standhalten. Schnell legt der Anwalt sein Mandat nieder (was er im Deutschen Recht darf) und man zahlt die zweite Anwaltsgebühr, die dann nicht vom Unterlegenen übernommen werden muss.


    Es ist eben wie auf hoher See......


    Entschuldigt das Vollzitat (-;

  • So, ich habe nun meine "letzte Mahnung" mit Androhung von Inkasso bekommen.

    Was mach ich jetzt? Auf die Rechnung hatte ich reagiert und eine Mail als Antwort mit dem Schlagwort "NAV" bekommen.

    Auf meine Antwortmail kam nichts. Die "Buchungsabteilung" bei der entega weiß von nix und sagt sie machen nur Rechnungen und Mahnungen fertig.


    Nochmal widersprechen, nochmal reagieren? Was mach ich wenn ich Inkassopost bekomme?


    Echt nervig :D

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  • meine "letzte Mahnung" mit Androhung von Inkasso bekommen.

    Letzte Mahnung ist es erst, wenn es ein Mahnbescheid oder eine Klageschrift vom Gericht ist. Auf diese beiden Sachen sollte man reagieren. Alles andere ist Pippifax.

  • Fast richtig.

    Wenn tatsächlich ein Schreiben einer Inkassofirma kommen sollte, auch der gegenüber die Rechtmäßigkeit der Forderung mit kurzer Begründung bestreiten.

    Erst dann kann man die weiteren Forderungen gelassen ignorieren, bis tatsächlich ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen sollte. Dem muss man dann wieder innerhalb der Frist widersprechen, dann geht es vor Gericht. Außer, die Gegenseite zieht den Schwanz ein, was sie dem Vernehmen nach bisher immer getan hat.

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