Planung PV-Anlage (Nord BaWü, Haus in L-Form, Satteldach 25°/32°)

  • Hallo liebes Forum,


    zuerst mal vielen Dank für die vielen hilfreichen Posts und Kommentare hier. Nun komme ich als Leser mit einer eigenen Planung auf euch zu. Und auch bei mir ergeben sich aktuell noch viele Fragezeichen. Wir haben aktuell schon ein paar Angebote (PEC, Zolar, und ein lokales Unternehmen) vorliegen - die mit sehr unterschiedlichen Aussagen begleitet wurden. Da sehnt man sich förmlich nach einer unabhängigen Beratung, die nicht auf jedem Euro schielt. Hier kommt ihr ins Spiel.


    Wir bauen ein neues Haus (als Doppel-Haus-Hälfte) in Hirschberg an der Bergstraße (PLZ: 69493). Das Gebäude verfügt über einen Anbau nach vorne zur Straße (über alle Stockwerke). Das Gesamtgebäude ist mit einem Satteldach ausgestattet. Im Anbau mit 32°, im Hauptgebäude mit 25°. Es werden granit-farbene Betondachziegel von Nelskamp verbaut. Die Architekten-Entwürfe findet ihr im Anhang. Das Haus wird mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (BAFA-förderfähig) ausgestattet und KfW-55-konform isoliert. Es handelt sich um ein Fertighaus in Holzständer-Bauweise. Durch den Anbau und das Satteldach könnte man alle 4 Dachseiten mit Solarmodulen belegen.


    Ich finde die Überwachung von SolarEdge und deren Apps sehr angenehm - hab das bei Bekannten gesehen. Manche deutsche Lösungen werden dagegen beim (iOS) AppStore geradezu vernichtet (E3DC). Ich kann den Aspekt verstehen, dass es bald unspannend wird - fände es aber trotzdem nett (wenn es vom Aufpreis im Rahmen bliebe).


    Hinsichtlich Batteriespeicher bin ich hin- und hergerissen. Im Tal der Tränen: Dezember-Februar hilft das sicherlich eh nicht. Im Sommer macht es evtl. die Verwendung mancher Sachen am Abend bzw. in der Nacht besser realisierbar ohne Strom-Zukäufe. Evtl. kann man auch den einen oder anderen bewölkteren Tag ein wenig besser überbrücken. Evtl. gibt es auch sinnvolle Steuerungslösungen für den Warmwasser-Speicher oder andere Puffer, die quasi als Alternative vom Batteriespeicher fungieren könnten.


    Die einen Empfehlungen sagen: "auf jeden Fall unter 10KW bleiben" oder "maximale Anlagen Ausführung mit 12 bzw. 15KW Batterie und alle Dachseiten voll", ... und immer mit Batterie. Mal von LG, mal von E3DC, mal von Sonnen.


    Wie bei fast allen Bauleuten haben wir natürlich kein Geld zu verschenken. Es geht also um eine effektive Lösung. Wir sind keine "Ökos" (nichts für ungut), die jetzt jedes letzte Kilowatt Energie selber produzieren müssen. Als Vater von zwei kleinen Söhnen haben wir da andere Prioritäten.


    Wenn ihr noch mehr Infos braucht: gerne kurzes Feedback!


    Danke euch schon mal im Voraus.

  • Bitte lies - mehrfach als "Gold wert" gelobt - FAQ - wertvolle Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung uvm

    Für unabhängige Beratung stell bitte Luftbild, Maße, Dachneigung, Belegungsplan, sonstige Dächer, Garagen, Carports, Foto Zählerschrank (und Bundesland falls kein freistehendes Gebäude) usw. ein.

    Bitte lies BEIDE Einträge in Stromspeicher, Akkus und Cloud-Anbieter


    Bedenke dass wir die Erde von unseren Kindern geliehen haben. Missbrauch an der Erde ist Betrug an unseren Kindern!

    Und jetzt rate mal wer dich objektiver informiert. Erfahrene Betreiber/innen aus dem Forum oder Firmen, die Geld durch Fehlberatung aus deiner Tasche ziehen?

    Wo Hirschberg liegt weiß ich, was bitte nützt die Karte?

    Wenn es kein KfW40+ wird lässt man den VERLUST bringenden Speicher selbstverständlich weg!

    "Ökos" (nichts für ungut),

    Man muss sehr wohl darauf hinweisen dass Hamburg absaufen wird :!:wenn die Konsumgesellschaft sich nicht unverzüglich am Riemen reisst :!:


    Und nun leg los und skizzier Module auf deine Dächer.

  • Oje. =O Vielen Dank für die erste Antwort. Dabei habe ich hier schon vieles gelesen und war gefühlt eigentlich vorsichtig. Tut mir leid, wenn ich durch den Post und die Frage dich irgendwie genervt/beleidigt habe. Das war keine Absicht. Auch die Öko-Anmerkung war nicht als Beleidigung oder so gemeint - vielmehr als Erklärung für unsere Planungsziele.


    Die Karte war als Service gedacht - ich dachte das wäre hilfreich.


    Warum ist die Batterie bei KfW-40 sinnvoll, aber bei KfW-55 nicht. So weit sind die Energie-Verbrauchtswerte ja kaum auseinander...?


    - Luftbild: Das Haus steht noch nicht

    - Maße/Dachneigung: siehe Architektenplan

    - Belegungsplan: Hab da noch nichts fest geplant

    - sonstige Dächer, Garagen, Carports: gibt nichts

    - Foto Zählerschrank: Neubau, daher noch nicht vorhanden.


    Die FAQ hab ich gelesen. Leider viel fachchinesisch für mich... und natürlich nicht spezifisch für dieses Haus.

  • mit Holzständerbauweise sollte das Ziel eigentlich kfw40+ sein, wenn ihr einen speicher wollt, gleicht fie zusätzliche Förderung den Mehrpreis aus. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist im Neubau eh obligatorisch.


    Bei den Dachflächen kann man alles belegen,

    die Frage ist, wie baut der Nachbar?


    mit vernünftiger Dämmung sinken die Kosten

    für den Wärmeerzeuger dann auch erheblich,

    das Brauchwasser wird dann 50% und mehr des Wärmebedarfs ausmachen.


    simpel aber effizent, KISS Prinzip beachten.

    verschattung und Kühlung im Sommer nicht vernachlässigen.


    Luft-Wasser WP mit BAFA im Neubau ist nicht

    so einfach. da gibt's nur wenige mit so hohen JAZ und da muss man schon einige Anstrengungen machen, dass man über 4,5 kommt, besonders mit hohem Brauchwasseranteil.

    2*13 + 8 G5 Süd, 2*10 +10 l G9.3 XL Nord an Fronius Symo 12,5 & Solis RHi,

    12 Sharp NUSC Süd und 4 TSC PowerXT Ost an Primo 4,6,

    4xPylontech US2000C, Nibe S1155-6 an Ringgrabenkollektor, 15,6m² Hewalex Solarthermie
    Technische Alternative UVR16x2, CAN-Mtx2, CAN-EZ2 und C.M.I.

  • Ne, bei "öko ist nachrangig" schrillen alle Alarmglocken. Klimakrise schonmal gehört? Wir schaffen uns stürmische Zeiten, weite Teile der Erde werden unbewohnbar, die Eisbären verhungern, das Eis schmilzt, die Wissenschaft warnt seit Jahren davor!

    Die Trockenheit der letzten Jahre in deiner Gegend ist dir vermutlich nicht entgangen. Es wird Dürren geben bei euch.


    Wie gesagt, skizzier Module auf die Flächen! Lies die beiden Speicherlinks - und vergiss den Speicher.

    ZS sollte mindestens 2 Zählerplätze haben, 3 sind auch kein Schaden.

  • Ich verstehe das alles mit dem Öko. Ich trage ja auch unseren Teil bei. Aber bei der Auslegung der Anlage und dem Hausbau haben wir eine Vielzahl von Dingen, die wir unter einen Hut bekommen wollen. Beispielsweise auch eine ökologische Bauweise. Styropor an den Aussen-Wänden haben wir beispielsweise auch nicht - was ja auch gut ist, oder?

  • Mit etwas über drei Metern bleibt nicht viel als 3 Reihen quer oder 72er hochkant+quer gemischt. Da ihr wenig Schnee habt kann man hier quer bauen. Ich würde ein einlagiges Montagesystem haben wollen. Hab gestern gedrehte Haken gesehen die genau das möglich machen - einlagig vertikal montieren. Spart Schienenmeter und damit wertvolles Alu.

    Mit genauen Maßen kann man Tetris spielen ob hoch+quer in den inneren "Ecken" noch mehr auf die Dächer bringt.

    Wegen der kurzen Strings greift man in deinem Fall zu SE - oder nimmt Module mit höherer Spannung - zB Panasonic HIT, die aber teurer je Wp sind.

    Schau Nord 30° mal in pvgis nach; es dürfte sich mehr als tragen.

  • Die FAQ hab ich gelesen. Leider viel fachchinesisch für mich... und natürlich nicht spezifisch für dieses Haus.

    Muss auch nicht sein. Die Grundsaetze gelten ueberall und euer Haus ist nichts besonderes - was keine Abwertung sein soll.


    In wagerechter Ausrichtung - teilweise liest man vertikal sei besser.

    Fuer Quermontage braucht man mehr Material in der Unterkonstruktion und Schmutz und Schnee gehen schlechter runter. Deswegen verzichtet man aber in aller Regel nicht auf Module, wenn quer mehr drauf passt.


    Im Sommer macht es evtl. die Verwendung mancher Sachen am Abend bzw. in der Nacht besser realisierbar ohne Strom-Zukäufe. Evtl. kann man auch den einen oder anderen bewölkteren Tag ein wenig besser überbrücken.

    Sicher, genau dafuer sind sie da.

    Nur: welchem Zweck dient das, wenn die kWh aus dem Akku mehr kostet als aus dem Netz?

  • sieht gut aus, noch ca. 18 auf Nord

    sind 54*330-350Wp ergibt gut 18kWp.

    N/S und O/W jeweils an einen Wechselrichter

    und gut.

    2*13 + 8 G5 Süd, 2*10 +10 l G9.3 XL Nord an Fronius Symo 12,5 & Solis RHi,

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    Technische Alternative UVR16x2, CAN-Mtx2, CAN-EZ2 und C.M.I.