793XX Neubau EFH 16,1 kWp PV

  • Liebe PV-Forumsgemeinde,


    in diesem Beitrag würde ich euch gerne um eure fachliche Meinung / Unterstützung hinsichtlich meiner geplanten PV-Anlage bitten. Um euch einen schnellen Überblick über das Projekt zu ermöglichen, gebe ich euch nachfolgend die wichtigsten Eckdaten in Stichworten durch:


    Standort: PLZ 793XX (Breisgau, SW-Deutschland)

    Objekt: Neubau freistehendes EFH mit Garage, 2 Vollgeschosse und vollunterkellert

    gepl. Ausführung PV-Installation: Anfang-Mitte 2021, Eigeninstallation, Elektrofachkraft für Abnahme vorhanden

    Relevante Dächer

    - Satteldach Hauptgebäude, 40° DN, Dachmaße 12,75m x 7,99m inklusive Dachüberstand Giebelseite 0,5m, Dachüberstand Traufseite 1,0m

    -> PVGIS gibt 1.160 kwh pro 1 kWp aus für SSO-Dachfläche (Azimuth - 25°)

    -> PVGIS gibt 589 kwh pro 1 kWp für NNW-Dachfläche (Azimuth 155°)

    - Satteldach Garage, 40° DN, Dachmaße 7.6m x 3,383m

    -> PVGIS gibt 1.029 kwh pro 1 kWp für SW-Dachfläche (Azimuth 65°), wird jedoch z. T. durch das Hauptgebäude verschattet (siehe Foto).

    Speicher: nicht geplant

    Ziel: Vollbelegung SSO Dach Hauptgebäude, optional Vollbelegung SW Dach Garage

    Sonstiges: Sole-Wärmepumpe mit Erdsonden geplant, E-Auto mittelfristig vorstellbar, Haustechnikraum im Keller gedanklich direkt senkrecht unter dem Dachflächenfenster


    Zusätzlich habe ich euch mein geplantes Vorhaben in PVSOL dargestellt. Die vollste Belegung erreiche ich mit 46 liegenden Modulen mit dem gängigen Format ca. 1m x ca. 1,7m mit 2 cm Abständen. Ein zusätzliches Modul wäre noch ohne Weiteres möglich, wenn die Anlage nach oben gerückt werden würde. Aus ästhetischen Gründen (ähnlicher Abstand zu den Rändern und zentriertes Dachflächenfenster) würde ich aber darauf verzichten.


    Für die Anlage stelle ich mir Module mit ca. 350 Wp vor. Entsprechend ergibt sich eine Anlagenleistung von 46 x 350 Wp = 16,1 kWp. Aufgrund der guten Südlage könnte ich mir die 70% weich Regelung vorstellen. Ein dazugehöriger Wechselrichter wäre ggf. der Kostal Piko 15 mit 3 MPP Trackern. Eine Verstringung von 2 x 15 Modulen und 1 x 16 Modulen schlägt mir PVSOL vor.


    Was haltet ihr von meinen Entwurfsplanungen? Welchen WR würdet ihr empfehlen? Welcher passt auch dann noch wenn die Garage (ggf. 4,2 kWp) erst später kommt? Da die Anlage erst in 2021 montiert wird, mache ich mir auch Gedanken welche Prosumer Option gewählt werden sollte. Hier tendiere ich zur Markt Option, da nur dort der Eigenverbrauch ausgenutzt werden kann. Die Mehrkosten für das intelligente Smartmeter halten sich hier hoffentlich in Grenzen? Die Optionen 2 und 3 der BNA laufen ja, soweit ich das verstanden habe, finanziell auf das Gleiche hinaus.


    Ich freue mich auf eure Gedanken, Ideen und Vorschläge und wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend.


    Freundliche Grüße,

    Fridtjof

  • Prima vorbereitet!


    Wieviel würde denn hochkant draufgehen? Es spart schon einiges an Material und Montageaufwand. Für 2*15+16 brauchst du keinen Kostal, dass geht auch an jeden WR mit zwei Trackern. Bei einem Kostal hättest du den dritten Strang für die spätere Garage frei. Geht aber natürlich auch an einem extra-WR.


    Über die Prosumermodelle brauchst du dir heute noch keine konkreten Gedanken zu machen, denn das sind nur Vorschläge, und die werden nicht so aus den Beratungen und Bundestag und Bundesrat rauskommen wie sie reingehen. Leider kann man daher für 2021 im Moment genz schlecht überhaupt konkrete Pläne machen. Aber du hast schon recht, das Marktmodell ist das einzige, das einen Betrieb ähnlich der heutigen Überschusseinspeisung erlauben würde.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Gedrehte Haken gestern gesehen, die ermöglichen vertikale einlagige Quermontage, damit genauso effizient wie klassisch horizontal hochkant.

    Garage bleibt wohl Quer, aber näher an den äußeren Ortgang rutschen; Haus bevorzugt hochkant und bevorzugt von oben mit Querreihe/n ergänzen. ROHRE zw. den Gebäuden legen!