Kann ein Zweirichtungszähler nur einmal rein und einmal raus oder auch zweimal raus bzw. rein

  • Die Überschrift ist eventuell ein wenig schwierig, mir viel gerade nichts bessers ein, wie ich das beschreiben soll.

    Zur Erklärung:

    Ich habe:

    28 x Solarmodul Solpower 185W Silvretta GM572L-185

    SB 2000HF

    SB 3000TL-20

    SHM-BT

    2 x eHZ-PW8E2A6L0HQ20 Zweirichtungszähler


    Hinzu kommt, in nächster Zeit, noch ein SMA STP 10 und 36 x JA Solar JAM60S09-325/PR (5BB) 325Wp.


    Kann ich den einen Zweirichtungszähler, mit dem nur der Ertrag der bestehende Anlage gemessen wird, auch noch benutzen um den Ertrag der jetzt hinzukommenden Anlage zu messen?

  • Sorry, habe ich vergessen.


    Also die alte Anlage wurde 2011 in Betrieb genommen und ich bekomme auch den selbst genutzten Strom noch vergütet, darum die 2 Zähler.


    Bei der neuen Anlage, ich hoffe, dass ich die noch im Herbst fertig bekomme, wird dann natürlich nur der eingespeiste Strom vergütet.


    Zur Abgrenzung gehe ich davon aus, dass der Strom der neuen Anlage auch gemessen werden muss und da war halt die Idee, wenn das funktioniert, einfach den Teil des Zweirichtungszählers zu nutzen, der z.Z. nicht gebraucht wird.

    Wobei ich aber nicht weiß ob das überhaupt geht oder ob ich noch einen dritten Zähler einbauen muss.

  • Dein "2." Zweirichtungszähler ist eigentlich dein Erzeugungszähler, den du benötigst, um bilanzielle Rückvergütung auf den Eigenverbrauch abzurechnen.

    Jedenfalls wirst du das mit der neuen Anlage ohne einen weiteren Zähler so nicht umsetzen können. Gehe mal davon aus, dass du keinen Platz mehr im Zählerschrank hast, weil du anfragst?

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Jedenfalls wirst du das mit der neuen Anlage ohne einen weiteren Zähler so nicht umsetzen können

    Falsch.

    Zuerst gilt zu klären ob anteilige Vergütung (spezifischer Ertrag je Anlage?), hierbei wird die Neuanlage an den bestehenden EZ geklemmt ODER anlagenscharfe Messung und vorrangige Nutzung der Neuanlage (nur dies benötigt 3 Zähler) gewünscht ist.

    Der Verbrauch wird anteilig den Anlagen zugeordnet. Nachteil ist, dass dann möglicherweise auch auf den "Altstrom" EEG-U anfällt da Neuanlage > 10 kWp. Manche VNB sind betreiberfreundlich und berechnen die Umlage nur auf den anteiligen Verbrauch aus der Neuanlage.

  • Naja, erstmal solltest du wissen was du willst. Spezifischer Ertrag?

  • falscher Fuß.

    Welche Wahlmöglichkeiten habe ich denn :/

    Ah, ich habe gerade nochmal deinen post von davor gelesen.

    Wegen der alten Vergütung, also sowohl Einspeise- als auch Selbstverbrauvergütung und der neuen viel schlechteren wird wohl eine, so wie du es nennst, anlagenscharfe Messung nur in Frage kommen oder habe ich da was übersehen?

  • Ich habe gerade die Unterlagen vom VNB erhalten, die ich ausfüllen muss. Dabei ist auch ein Blatt mit Messkonzepte, das Messkonzept was ich benötige ist allerdings nicht dabei. Also habe ich mich auf die suche gemacht und habe von einem anderen VNB ein Blatt gefunden wo mehr Messkonzepte bei sind. Zwei kommen in Frage:


    Ich vermute stark, dass ich dieses Konzept benötige, wegen der unterschiedlichen Begrenzung der vergütungsfähigen Strommenge. Meine alte Anlage hat ja noch gar keine Begrenzung und braucht sie ja, soweit ich das verstanden habe, auch nicht.


    Oder kommt doch dieses Konzept in Frage:


    Wenn nur das erste (MK B4) in Frage kommt, müsste ich doch den Zweirichtungszähler den ich habe für Z3 und Z4 benutzen können und einen neuen Zähler dann für Z2, Richtig? Oder muss ich dann wirklich noch 2 Zähler einbauen, den Platz habe ich dann nämlich leider nicht mehr.


    Ich habe da noch was gefunden:


    Nach dieser Matrix würde ich allerdings dann doch vermuten, dass MK B3 richtig ist, da die alte Anlage nach EEG 2009 und die neue dann wohl nach EEG 2017 vergütet wird.