Charger getauscht - String keine Leistung

  • Zu den Spannungen für Absorption und Float: was meint ihr? Passen meine Werte

    Ich würde es so eingestellt lassen.


    Geplant sind am Linken Charger 2x 4 in Reihe ... am Rechen dann 1x4 in Reihe + die Wandmontage.

    Mit vier 60-Zellern in Reihe riskierst du selbst im warmen Spanien den Regler zu zerstören. Das Maximum wären 3 Module in Reihe. Welche Module mit welcher Leistung sind das denn nun?


    Erstmal wollte ich die Charger unter Kontrolle bringen.

    Wie bereits erwähnt, ist es nicht so schlimm, wenn beide nicht synchron laufen. Du kannst den alten CAN ersetzen, es ist aber nicht zwingend erforderlich.


    Zwei mal den MPPT 150/70 TR CAN Smart Solar Charger - passt des?

    Halt, nicht so schnell. Erzähle doch erstmal noch etwas mehr zu den Modulen und dem Verbrauch. Sind die Kabelwege sehr lange? Die 100V Reihe wäre unter Umständen günstiger/sinnvoller einzusetzen.


    Ich hänge mal die aktuellen Spannungsverläufe der Batterien an. Ich als Leie würde sagen die sehen gut aus. Was meint ihr ?

    Ist die Installation im VRM Portal öffentlich einsehbar?



    Gruß


    schlossschenke

  • Panele:

    Also wenn das dein Modulfeld ist ..

    String 1: 2x4 Exiom 230 Panele > BlueSolar

    String 2: 2x2 Exiom 230 Panele > SmartSolar

    .. und das deine Module, dann packe doch einfach 3x2 Stück auf je einen 100/50. Dafür bräuchte es (wahrscheinlich) nicht einmal Strangsicherungen und mit dem Verkauf der beiden 150/70 machst du vermutlich eher Gewinn als Verlust.

    Alternativ gingen auch 4x3 an einem einzelnen 150/100, aber mein Bauch möchte die beiden vorderen Module lieber in einem separaten Strang haben und hält die beiden 50A Lader aus Kosten- und Redundanzgründen für sinnvoller.

    In Bezug auf den CCGX ist die Einzellösung natürlich bequemer, da ansonsten ein USB-Hub nötig wäre.


    Die zukünftigen Wand- oder Fassadenmodule gehören aber in jedem Fall auf einen separaten Regler gelegt.


    Gruß


    schlossschenke

  • Hallo allerseits,


    sorry für die Verspätung! Anbei erstmal die SD:



    Die vier Module in Reihe sind seit 2013 so montiert. Wenns "kalt" wird, kommen die mal an die 148V. Ich kann dir gerne mal einen Zugang im VRM Portal einrichten. Wenn du Lust hast mal drauf zu schauen, wäre ich über jeden Tipp dankbar.


    Evtl. sollte ich mal mehr über die Planung erzählen:


    Das ganze System soll komplett autark werden. Zum überbrücken bei tagelanger Dunkelheit, soll ein Generator angeschlossen werden. Geplant ist weiterhin ein evtl. zukünftiger Einsatz neuer Lithium Akkus (ihr meinte ja die OPZS wären am Ende)


    Die Zellen habe ich mal in meinem Profil verlinkt. Die Kabel von den Zellen sind ca. 12m und haben 6mm².



    Die Berechnung damals sah wie folgt aus: 3 Strings x 4 Zellen in Reihe... der Planer damals hat sich komplett verkalkuliert und uns ziemlich veräppelt... egal. Jetzt muss ne Lösung her, bei der nicht unbedingt der Preis eine Rolle spielt, sondern die Funktion und Ausbaumöglichkeiten! Ziel ist es die Akkus so schnell wie möglich aufzuladen, sobald die Sonne aufgeht. Als Last im Sommer gibt es eine Poolpumpe, die in Zukunft per Relais geschaltet werden soll, wenn die Akkus beginnen zu floaten. Die Pumpe zieht 850 Watt.


    Ich verstehe deinen Ansatz, aber eine Anschaffung von 2x 250/100 MPPTs wäre auch kein Problem, wenn wir die sauber abstimmen können. Warum arbeitet keiner mit Schottky Dioden? Ich habe mal etwas recherchiert und die Verluste sind ja wirklich marginal. Was spricht dagegen Strings parallel zu schalten und sie so abzusichern für den Einsatz: Sonne / Schatten? Mehr als zwei Charger möchte ich eigentlich ungern anschließen, aus dem von dir erwähnten Grund > USB Hub / Konverter.


    Der eigentliche Verbrauch (ohne Pool) ist ca. 5-6 kwh pro Tag!

  • Servus Alex, zu der SD-Messung: ging die Ladung bis Float durch und Du hast dann den Akku noch ca 30 min "aufgekocht"

    bevor Du gemessen hast? Dann solltest Du als nächstes versuchen durch Erhöhen der Ladespannungen

    (Absorp 29,2V und Float ebenso!) den Akku noch weiter zu entsulfatieren, also schauen ob durch diese Maßnahme die SD

    bei den niedrigen Zellen noch steigt. Die Zellen mit 1,21kg/l haben ja nur 75% der Nenn-Kapa und begrenzen die ganze Bank.

    Solange die SD steigt so weiterladen, erts wenn sich nix mehr tut zu den alten Spannungen zurückkehren. Das kann bei

    gleichzeitigem Vebrauch gut 2 Wochen dauern!

    Überprüfe auch mal während der Absorptionsladung die Ladespannung an jeder Zelle einzeln. Sollte natürlich möglichst

    gleichmäßig sein.

    Ich würde übrigens wieder OPzS nehmen, richtig ausgelegt und eingestellt habt Ihr 15 Jahre bezahlbare Freude daran..

    lg,

    e-zepp

  • Hallo,

    sorry für die Verspätung! Anbei erstmal die SD

    hm, du siehst ja selbst, dass die hintere Reihe nicht mehr so toll aussieht. Man müsste mal mit mehrtägiger Ladung versuchen ob man das noch korrigiert bekommt, aber den Part SD überlasse ich dem e-zepp, der ist da Profi :)


    Die vier Module in Reihe sind seit 2013 so montiert. Wenns "kalt" wird, kommen die mal an die 148V.

    Da habt ihr bisher aber Glück gehabt. Wenn der Regler zu diesem Zeitpunkt keine Verbindung zur Batterie mehr hat, dann wars das mit dem Regler. Du kannst im Fehlerspeicher mal nachsehen ob schon eine Überspannung protokolliert wurde, aber es gehört unabhängig davon in jedem Fall geändert.


    Das ganze System soll komplett autark werden. Zum überbrücken bei tagelanger Dunkelheit, soll ein Generator angeschlossen werden.

    Grundsätzlich machbar.


    Geplant ist weiterhin ein evtl. zukünftiger Einsatz neuer Lithium Akkus (ihr meinte ja die OPZS wären am Ende)

    In Spanien kann man darüber nachdenken. Entweder LiFePO4 oder aber ein größerer Satz OPzS (oder PzS mit EUW).


    Jetzt muss ne Lösung her, bei der nicht unbedingt der Preis eine Rolle spielt, sondern die Funktion und Ausbaumöglichkeiten!

    In dem Fall könnte man überlegen gleich ein 48V System aufzubauen, denn viel bliebe vom System ja ohnehin nicht mehr übrig, außer dem Multiplus. Man kann es bei 24V belassen, sollte sich dann aber darüber bewusst sein, dass Laderegler doppelt so groß und Querschnitte um einiges massiver ausfallen müssen.


    Die Zellen habe ich mal in meinem Profil verlinkt. Die Kabel von den Zellen sind ca. 12m und haben 6mm².

    Gut, beide angedachten Lösungen wären damit möglich.


    Als Last im Sommer gibt es eine Poolpumpe, die in Zukunft per Relais geschaltet werden soll, wenn die Akkus beginnen zu floaten. Die Pumpe zieht 850 Watt.

    Wenn das Netz tatsächlich endgültig getrennt wird, wäre es denkbar die bestehende Dachanlage per AC-Coupling in einem einzelnen Strang einzubinden und die Erweiterung auf einen Laderegler zu legen. Damit hättest du gleich ein Schattenmanagement, das die aktuell verschatteten Module (hatte das was gelesen?) überbrückt. Die Versorgung der Poolpumpe erfolgt dann in den meisten Fällen über den Netzwechselrichter während überschüssige Energie vom Multiplus in den Akku geladen wüde.

    Beim Einsatz eines zusätzlichen Generators ist das zwar nicht allzu simpel, aber es wäre mit etwas Planungsgeschick machbar.


    Ich verstehe deinen Ansatz, aber eine Anschaffung von 2x 250/100 MPPTs wäre auch kein Problem, wenn wir die sauber abstimmen können.

    Nun, es macht wenig Sinn einen überteuerten und überdimensionierten Laderegler zu verwenden, wenn man diesen nicht benötigt. Grundsätzlich lassen sich alle SmartSolar-Modelle in den Ladestufen synchronisieren. Das ist im Prinzip aber absolut unwichtig.

    Viel wichtiger ist, dass alle den korrekten Strom- und Spannungswert vom BMV übermittelt bekommen und diesen auch verwenden können. Dafür ist es jedoch nicht erforderlich zwei identische Modelle zu verwenden.


    Warum arbeitet keiner mit Schottky Dioden? Ich habe mal etwas recherchiert und die Verluste sind ja wirklich marginal. Was spricht dagegen Strings parallel zu schalten und sie so abzusichern für den Einsatz: Sonne / Schatten?

    Dioden können bei Defekt sowohl hochohmig als auch niederohmig werden. Im einen Fall fällt der Strang weg, im anderen die Schutzfunktion. Es werden deshalb heutzutage vorrangig Sicherungen verwendet und das nur dann, wenn der zulässige Rückstrom überschritten werden könnte. Es ist bei Sonne/Schatten mit keinem Rückstrom zu rechnen. Die Module im Schatten werden ihre Leerlaufspannung halten können, solange du sie nicht abdeckst.


    Was spricht dagegen Strings parallel zu schalten und sie so abzusichern für den Einsatz: Sonne / Schatten? Mehr als zwei Charger möchte ich eigentlich ungern anschließen, aus dem von dir erwähnten Grund > USB Hub / Konverter.

    Im Fokus sollte eine korrekt abgestimmte Anlage stehen, für den Rest gibt es Lösungen. Der CCGX würde schon 3 Regler verkraften, aber auch ein Austausch durch ein anderes GX-Modell (Cerbo+Display) würde bei den anstehenden Kosten nicht mehr ins Gewicht fallen. Man kann den CCGX noch für gutes Geld verkaufen. Mach dir um das mal am wenigsten Sorgen.



    Gruß


    schlossschenke

  • Alex war so nett und hat mir Zugriff auf die Installation gegeben. Ich habe es mir erst 5min angesehen, aber folgender Zwischenstand:


    Die Synchronisation auf 100% springt weniger stark als erwartet, jedoch erkennt man ganz gut, dass die SOC-Berechnung nicht hinhaut und der BMV verkehrt eingestellt ist. Bereits bei 25A Restladestrom ist der BMV der Meinung der Akku wäre voll, weshalb auch der Sprung auf 100% aus bleibt, welcher bei eingestellten 4% Schweifstrom zwangsläufig auftreten müsste. Allein die Steilheit der Kurve zeigt schon, dass das so nicht sein kann. Die Absorption erfolgt erst bei 100% Ladestand!

    DVCC scheint was die Temperatur angeht gut zu regulieren, aber die Spannung scheint den alten VE.CAN nicht zu interessieren. Das meinte ich als ich sagte, dass die alten Modelle damit nur sehr eingeschränkt funktionieren. So wechselt der VE.CAN bereits eine Stunde (!) zu früh in die Absorption, während der SmartSolar die korrekten Werte übermittelt bekommt und auch verwendet.


    Nun geht es daran die OPzS - sofern noch möglich - wieder aufzupeppeln und nach und nach entsprechende Optimierungen vorzunehmen.


    Ich werde es mir heute Abend genauer ansehen und jetzt erstmal das Wetter genießen :)


    Gruß


    schlossschenke

  • Ok also fangen wir mit dem BMV an. Habe mir grad das Handbuch angeschaut. Und die Info gefunden, dass die ChargedVoltage auf ca. 0,5 V unter Absorbtion gestellt werden soll. Das heißt die sollte passen mit 28,3. den Tail habe ich jetzt mal, wie von euch empfohlen auf 1% reduziert. Ich warte nun bis die Charger anfangen zu floaten und starte dann auf beiden die Equalizephase manuell. Nachdem werde ich die Säuredichte in den Blöcken messen, die vorher nicht die 1,23 hatten. Die Batterie Temperatur beträgt 26 grad. Ich schreib das nachher aber nochmal genau auf.


    Aber nun geniest mal die deutsche Sonne :)

  • Vergiss das Handbuch zum BMV.


    Häng die Anlage bei aktiviertem Multi-Lader erstmal bei konstant 28,8V und 15A Ladestrombegrenzung für eine Woche ans Netz. Sofern sich dann alle Zellen erholt haben können wir uns um den BMV kümmern. Equalize bringt aktuell recht wenig, die Erholung benötigt Zeit.


    Aber nun geniest mal die deutsche Sonne :)

    Ja, zwei Stunden hab ich noch :)


    Gruß


    schlossschenke

  • Wie meinst du das? Der Multi ist aktuell nicht dafür eingerichtet. Kann man das einstellen? Also das der Multi erstmal be Woche durchschleift und die Dinger quasi voll geladen hält.?


    In dem Szenario wäre aber keine Last da... und du schreibst, man könnte die Regler grillen. Würden wir das net dann provozieren ?


    Sorry falls ich Mist erzähle (komme aus der IT) :)