Anlagenplanung & Stromspeicher - Hilfe gesucht

  • Hallo und grüße aus dem Norden!


    Ich befasse mich jetzt schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken mit eine Strom Solaranlage anzuschaffen. Diese möchte ich gerne in Eigenregie errichten ohne auf externe Dienstleister zurückzugreifen, ich bin recht Technik Affin und habe auch Heizungsmeister und Elektrik bewandte Bekannte im Bekanntenkreis welche mich bei der Installation unterstützen.


    Mein Jahresverbrauch liegt bei ca. 3 kWh, meine Planung besteht in einer Solaranlage mit 3 bis 4 kWp, später erweiterbar. Module gibt es ja immer wieder im Posten mit 300W oder mehr für vergleichsweise schmalen Taler.


    Meine Dachfläche beträgt um die 70 m², es handelt sich um einen kleinen Flachdach Bungalow.


    Worauf sollte ich in jedem Fall bei meiner Planung achten? Wichtig ist mir vor allem die erzeugte Energie in einem Stromspeicher zu speichern. Hierbei dachte ich an 24V LKW Batterien mit 180 bis 250 Ahp. Davon bedarf es natürlich einiger... Diese würde ich dann in Reihe schalten.


    Jetzt gibt es am Markt ja sog. "Hybrid Wechselrichter" welche einen integrierten Laderegler haben. Was haltet Ihr von diesen? Ich suche eine möglichst günstige Lösung bzw. bin auch bereit auf gebrauchte Wechselrichter mit nicht zu vielen Einsatzstunden zurückzugreifen. Oder ich nutze einen 3 Phasen Wechselrichter und schalte einen Laderegler mit dran? Was könnt Ihr mir empfehlen?


    Eine API mit SmartTools wäre natürlich wünschenswert, jedoch keine Pflicht. Die SMA Wechselrichter der älteren Generationen gibt es ja bereits recht günstig in der Bucht zu kriegen. Bleibt nur die Fragen ob 1 oder 3 Phasen? Zur Einspeisung beim Netzbetreiber ist meine ich 3 Phasen vorgeschrieben soweit ich mich da korrekt informiert habe?


    Würde mich einfach über ein paar Tipps freuen und Dinge an die ich vielleicht noch nicht gedacht habe! Falls jemand vielleicht auch noch geeignetes Equipment habe freu ich mich auf eure Nachrichten!


    Vielen Dank für eure Hilfe.

  • Mein Jahresverbrauch liegt bei ca. 3 kWh

    Auch wenn der Verbrauch fuer die Planung der PV irrelevant ist, erscheint mir das doch etwas wenig ;)


    3 bis 4 kWp, später erweiterbar

    Wieso willst du mehrfach anfangen anstatt es an einem Stueck fertig zu machen?


    Worauf sollte ich in jedem Fall bei meiner Planung achten?

    Das kommt darauf an, was du erreichen willst, denn


    Wichtig ist mir vor allem die erzeugte Energie in einem Stromspeicher zu speichern.

    Das kann ich noch nicht nachvollziehen.


    Was willst du erreichen?
    Moeglichst viel Geld sparen/verdienen? Oder geht's nur um das Gefuehl der scheinbaren Unabhaengigkeit? Oder einfach nur ein Bastelprojekt, das auch Geld kosten darf, weil du Laune dran hast?



    Selbst bauen geht, du brauchst fuer die Inbetriebnahme aber einen Elektriker. Du solltest dir erst einen suchen, bevor du anfaengst, der das mit dir in Angriff nimmt. Sonst hast du die Anlage fertig gebaut und bekommst sie nicht ans Netz. Der Elektriker wird es lieber sehen, dass er vorher gefragt und einbezogen wurde, anstatt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

  • Bitte zitiere richtig, schreibe deine Antwort unter das Zitat und nicht IN das Zitat hinein. Auch nicht in anderer Farbe.




    Du sitzt einem riesigen Irrglauben auf. Die Einspeiseverguetung bezahlt die komplette Anlage und wirft darueberhinaus noch Gewinn ab. Der Speicher dagegen ist Spielkram, der nur Geld kostet.

    Du kannst mit einer PV nicht autark werden, erst recht nicht mit so einer kleinen. Der Akku bringt dir dafuer auch nichts. Das einzig sinnvolle ist, die Anlage moeglichst gross zu bauen und netzparallel zu betreiben. Was geht direkt verbrauchen und den Ueberschuss gegen (noch) gutes Geld vergueten zu lassen.


    Was hat der Heizungsbauer mit der PV zu tun? Den Elektriker brauchst du, wenn die Anlage netzparallel laeuft. Du kannst schon eine Inselanlage ohne EEG aufbauen, wenn du willst. Das ist halt weder oekonomisch noch oekologisch sinnvoll und in einem Haushalt auch nicht praktikabel.



    Lies FAQ - wertvolle Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung uvm

  • Zitat

    die Einpeisevergütung fällt bei der Anlagengröße absolut nicht ins Gewicht!

    Wie sehr man sich irren kann, sogar mit roter Farbe und Ausrufezeichen. Multipliziere einfach die kWh/kWp mit der Anlagengröße mal Einspeisevergütung mal 20 Jahre und vergleiche das mit mit dem Anlagenpreis.


    Hierbei dachte ich an 24V LKW Batterien mit 180 bis 250 Ahp. Davon bedarf es natürlich einiger...

    Meines Erachtens ist das Einzige, was du dir damit ins Haus holst, ein Schwermetallentsorgungsproblem. Ich entnehme deinen Planungen, dass Geld für dich durchaus knapp ist. Gerade dann solltest du es in den Ertrag bringenden Teil investieren (Module) und nicht den kostentreibenden und vom Ertrag zehrenden Hobbyteil. Außer du siehst es als reines Bastelprojekt, das du nur zum Vergnügen betreibst. Wenn überhaupt Batterie, dann Lithium. Aber ganz ehrlich: Eine 4 oder 5 kWp-Anlage ist viel zu klein, um überhaupt genügend zum Speichern übrig zu haben, selbst für Hobby.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • lies dir die FAQ von pflanze durch, Verstehe sie auch!!!

    Du bist auf dem falschen Gleis, und dazu noch in die falsche Richtung.


    Bau eine PV-Anlage, möglichst groß, OHNE Speicher. Fertig.


    lg

    citysromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x

  • Worauf sollte ich in jedem Fall bei meiner Planung achten? Wichtig ist mir vor allem die erzeugte Energie in einem Stromspeicher zu speichern. Hierbei dachte ich an 24V LKW Batterien mit 180 bis 250 Ahp. Davon bedarf es natürlich einiger... Diese würde ich dann in Reihe schalten.

    Das sind die falschesten Batterien für deinen Zweck. Entweder OPzS oder Lithium.

    ABER ich empfehle die ganz klar das ganze Dach voll zu machen, das sind dann > 10kWp. Bank gibt dir das nötige Geld, PV ist sichere Investition.

    Strom aus einem Akku kostet deutlich mehr als Netzstrom!

  • Worauf sollte ich in jedem Fall bei meiner Planung achten? Wichtig ist mir vor allem die erzeugte Energie in einem Stromspeicher zu speichern. Hierbei dachte ich an 24V LKW Batterien mit 180 bis 250 Ahp. Davon bedarf es natürlich einiger... Diese würde ich dann in Reihe schalten.

    Das sind die falschesten Batterien für deinen Zweck. Entweder OPzS oder Lithium.

    ABER ich empfehle die ganz klar das ganze Dach voll zu machen, das sind dann > 10kWp. Bank gibt dir das nötige Geld, PV ist sichere Investition.

    Strom aus einem Akku kostet deutlich mehr als Netzstrom!

    Danke für die Antworten! Ich wohne in einem bewaldeten Gebiet, sprich im Garten stehen teilweise 20 Meter Fichten & ähnliches... Je nach Tageszeitpunkt ist die Dachfläche verschattet. Macht es überhaupt Sinn? Ich habe gehört es gibt auch Module welche die "Lichtreflexionen" einfangen und in Energie umwandeln?

  • Je nach Tageszeitpunkt ist die Dachfläche verschattet. Macht es überhaupt Sinn?

    Das kann man per Ferndiagnose und ohne Schattensimulation unmöglich beantworten. Meist wird Schatten überschätzt, gelegentlich aber auch unterschätzt. Fang am besten mal mit aussagekräftigen Bildern an, auch Google Maps. Eine Simulation kannst du selbst erstellen mit PVSOL premium.


    Wo auch immer du was von Schattenmodulen gehört hast, das ist blanker Unsinn. Module fangen das ein, was da ist, ob das Reflexionen sind oder diffuses oder direktes Licht. Und je weniger das ist, desto weniger Elektronen können sie bewegen.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"