Unentgeltliche Wertangabe

  • Hallo PV'ler


    In 2019 habe ich meine neue PV geplant und im März 2020 um umgesetzt.


    Bisher hat alles wunderbar geklappt und das Finanzamt hat IAB, SonderAfA und AfA nicht beanstandet.


    Aber eines geht mir so ganz und gar nicht ein.

    Wenn ich den Eigenbedarf berechne und z.B. auf 100€ netto für ein Monat kame, verbuche ich dann wirklich eine fiktive Einnahme über 100€ und eine Ust.?


    Das würde ja bedeuten dass ich am Jahresende die Einnahme wie einen Hinzuverdienst bei der Einkommenssteuer auf den Bruttoverdienst hinzugezählt bekomme und zur Hälfte versteuern muss.


    Das würde ja heißen dass ich einerseits 19% MwSt. für den selbst erstellten Strom zahle und nochmals ca. die Hälfte des Nettobezugspreises.


    Hab ich was verpasst?

  • Hallo PV'ler


    In 2019 habe ich meine neue PV geplant und im März 2020 um umgesetzt.


    Bisher hat alles wunderbar geklappt und das Finanzamt hat IAB, SonderAfA und AfA nicht beanstandet.


    Aber eines geht mir so ganz und gar nicht ein.

    Wenn ich den Eigenbedarf berechne und z.B. auf 100€ netto für ein Monat kame, verbuche ich dann wirklich eine fiktive Einnahme über 100€ und eine Ust.?


    Das würde ja bedeuten dass ich am Jahresende die Einnahme wie einen Hinzuverdienst bei der Einkommenssteuer auf den Bruttoverdienst hinzugezählt bekomme und zur Hälfte versteuern muss.


    Das würde ja heißen dass ich einerseits 19% MwSt. für den selbst erstellten Strom zahle und nochmals ca. die Hälfte des Nettobezugspreises.


    Hab ich was verpasst?

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  • Hab ich was verpasst?

    du versteuerst nicht die Einnahmen sondern den Gewinn.

    ( Gewinn = Einnahmen minus Ausgaben )

    und wenn du keine weitere Nebeneinkünfte hast, bleibt der Gewinn bis 410€ steuerfrei.


    bitte beachten unentgeltliche Wertabgabe ist nur Umsatzsteuer.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Ah. Jetzt ist der Groschen gefallen. Denkfehler. Danke für die Klarstellung in Kurzform.

  • Einkommensteuer und Umsatzsteur sind zwei völlig verschiedene Dinge.

    Das würde ja bedeuten dass ich am Jahresende die Einnahme wie einen Hinzuverdienst bei der Einkommenssteuer auf den Bruttoverdienst hinzugezählt bekomme und zur Hälfte versteuern muss.

    Verstehe ich nicht. Aber vielleicht liegt das daran, daß du Umsatz mit Gewinn verwechselt, versteuert wird bei der ESt der Gewinn. In aller Regel rechnet man den für private Zwecke entnommenen Strom mit der Einspeisevergütung, damit am Ende der Gewinn unabhängig davon ist, ob du voll eingespeist hast oder selbst genutzt.


    Bei der USt ist es im Prinzip ähnlich, der Staat möchte genauso viel Steuer haben, egal ob du alles einspeist oder einen Teil für dich privat "abzweigst". Um das zu erreichen, ist die Berechnung nicht ganz so einfach wie bei der ESt.


    Ein sehr hilfreiches Dokument findest du in Hilfe zu Steuerfragen für PV-Anlagenbetreiber verlinkt.