Planung generelles Setting zu 14-15 kWp PV in Q1/21. Was rechnet sich?

  • Hab jetzt mal bei den Anbietern angefragt, ob sie mir empfehlenswerte Module mit Breite 98-102cm UND Höhe 194-198 anbieten können, um die Dachfläche ideal belegen zu können. Hab Eure oben aufgeführten Module als Beispiel mit angegeben, aber mich dabei nicht auf einen festen Hersteller / Modell festgelegt.

    Ein Überstand kommt für mich eigentlich nicht in Frage. Vorallem weil ich dem Wind hier oben nicht mehr Angriffsfläche bieten möchte als unbedingt nötig. Egal wie "sicher" das bei korrekter Montage auch sein soll...

    Auf die Antwort warte ich aktuell noch.


    Ansonsten versuchen mein Mann und ich derzeit die Finanzierung zu klären.

    Wollten eigentlich 50% mit KfW 270 finanzieren, aber das ist ja ein Witz, weil keine Bank bereit ist den Aufwand für 12-13k EUR zu betreiben. Bin derzeit an einem Haus-Modernisierungskredit dran. Da hier keine Eintragung der Grundschuld erforderlich ist und man sich somit die Notar-Kosten spart, könnte das im Schnitt vielleicht sogar billiger sein als KfW. Traurig.


    Und dann hab ich noch das Thema mit "5 Jahre Regelbesteuerung dann KUR". Da blicke ich noch überhaupt gar nicht durch, liegt aber daran, dass dass Thema gewerbliche Versteuerung für mich Allgemein eine Black Box ist.


    Mir raucht der Kopf und es gibt trotzdem noch so viel zu tun, bis die PV live geht.

  • KUR spielt jetzt keine Rolle. Jetzt Regelbesteuerung und gut.

  • Wollten eigentlich 50% mit KfW 270 finanzieren, aber das ist ja ein Witz, weil keine Bank bereit ist den Aufwand für 12-13k EUR zu betreiben. Bin derzeit an einem Haus-Modernisierungskredit dran. Da hier keine Eintragung der Grundschuld erforderlich ist und man sich somit die Notar-Kosten spart, könnte das im Schnitt vielleicht sogar billiger sein als KfW. Traurig

    mittlerweile eher üblich muss man sagen. KfW meist erst ab 30-50k€.


    Für die PV ein eigener Kredit macht auch das Steuerthema einfacher - man kann aber auch einen Anteil eines Kredits (und seiner Kosten) zuordnen.


    Warum nicht PV vollständig finanzieren? Möglichst lange Laufzeit zur Steueroptimierung...

    Achtung Schattentheoretiker!

  • KfW meist erst ab 30-50k€.

    Das mag ja sein, dass das üblich ist, finde ich aber dennoch frech. Das KfW Programm erwähnt in keinster Weise eine Mindestsumme. Dass man die Förderung nicht in Anspruch nehmen kann, weil den Banken der Aufwand zu hoch ist finde ich unverschämt. Ich verstehe schon, dass das für die Banken kein wirklicher Gewinn ist, aber das ist Rosinenpickerei auf Kosten der Verbraucher. Wer KfW Förderungen anbieten möchte, sollte auch verpflichtet alle Programme im Rahmen der jeweils gültigen Konditionen anzubieten. Meine Meinung....

  • Modernisierungskredit musste auch ich nehmen ... Ist eben so.

    Naja, waren bei mir 5000 Euro ... mehr nicht.

    Ggf. voll finanzieren. Hält dir den Rücen für flüssige Mittel bei anderen Anschaffungen frei.

    Zinsen sind voll abzugsfähig.

    Für steuerliche Dinge schau unter der Rubrik "Steuern/Finanzen" nach.

    Alles kein Hexenwerk.


    lg

    citystromer


    lg

    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x

  • Steuern und Finanzamt ist auch in den FAQ verlinkt. Checkliste in FAQ kann gerne verfeinert werden - wer hat gute Anregungen?

  • Hallo zusammen.


    Ein letztes abschließendes Update für alle die es vielleicht interessiert:


    Wir haben uns am Wochenende für dieses Angebot enschieden. Kurz die Eckdaten:

    • 19,04 kWp ohne Speicher
    • 56x Bauer BS-340-6MHB5 mit 340 Wp
      • deutsche Produktgarantie 20 Jahre / Leistungsgarantie 25 Jahre, davon 12/25 Jahre rückversichert)
    • Fronius SYMO 20.0-3-M
    • 26.535 EUR brutto bzw. 1201 EUR / kWp netto
    • 50% Finanzierung ohne KfW und ohne Grundschuld mit Modernisierungskredit (Konsumentenkredit) von der Sparkasse zu 1,36 % p.a

    Ich hatte wirklich viele Solateure kontaktiert, habe jedoch nur 4 Angebote zurückbekommen. Ein Angebot hab ich direkt aussortiert, mit 3 Solateuren hatte ich ein Gespräch vor Ort. Unter anderem auch mit dem mir von vielen Seiten empfohlenen Unternehmen INEK aus Bischofsheim und BAUER Energiekonzepte aus Selzen.


    Bei 2 Solateuren, darunter auch der von INEK, verlief das Gespräch vor Ort wirklich sehr enttäuschend. Ich hatte das Gefühl, dass davon ausgegangen wurde, dass eine (hochschwangeren) Frau kein Photovoltaik Background-Wissen hat. Daher wurde das Beratungsgespräch eher eine weichgespülte Verkaufsshow gemacht. Auch auf spezifische, fachliche konkrete Rückfragen, die sich etwas tiefer mit der Materie beschäftigen, wurden u.a. mit den üblichen "Ja, das passt schon" Floskeln abgetan. Die vorgeschlagenen Lösungen zu Problemen bzgl. Kabelführung vom Dach in den HAR bzw. im Raum waren wenig kreativ und allerhöchstens Standard. Selbst Vorschläge zur Optimierung der Dachbelegung oder Verwendung anderer Module, die ich bereits im Vorfeld schriftlich und mit Vorlauf kommuniziert habe, wurde allerhöchstens unwillig zur Kenntnis genommen. Insgesamt war das nicht akzeptabel, so dass wir uns da auch nicht gut aufgehoben gefühlt haben.


    Das Gespräch mit dem Solateur von BAUER verlief hingegen sehr positiv. Das Gespräch fand auf Augenhöhe statt und es wurde auch versucht Zusammenhänge verständlich zu erläutern. Nachdem der Solateur gemerkt hat, dass der Background bereits da ist, ging das Gespräch deutlich fachlicher weiter. Auch waren die Problemlösungen deutlich kreativer und mehr Out-of-the-box. Man hat gemerkt, dass der Solateur nicht bloß seinen Job macht, sondern dass beim Thema PV auch Leidenschaft dahinter ist.

    Zwar hat BAUER nur ein kleines Sortiment und verbaut logischerweise nur die eigenen Module, dennoch war das Angebot mit 19,04 kWp das mit der meisten Leistung auf dem Dach. Dieser Punkt und die wirklich kompetente, fachlich fundierte Beratung haben dann letztlich den Ausschlag für BAUER gegeben.


    Ich weiß, dass hier im Vorfeld viele Lösungen - insbesondere auch zur Dachbelegung - durchgespielt worden sind und man unter optimalen Bedingungen sicher noch 1-2 kWp mehr hätte rausholen können. Dennoch habe ich nun gemerkt, dass all diese Überlegungen - in meinem Fall - an der Realität gescheitert sind.

    1. Man benötigt erst einmal einen willigen Solateur, der Bock und Zeit für den Bau einer PV-Anlage hat. Ich habe 25 regionale und überregionale Solateure mit spezifischen Informationen angeschrieben und um ein Angebot oder um Rückruf gebeten. 4 haben sich gemeldet. Enttäuschend und entmutigend!
    2. Hat man einen Solateur, braucht der für die Planung einer individuellen und optimalen Lösung auch die Möglichkeit auf eine Vielzahl von Herstellern und Modulen zurückgreifen zu können. In meinem Fall 3 von 4, da BAUER nur mit den ca. 6 Modulen aus eigenem Import plant. Alle anderen sagten mir "Ja, wir sind da nicht festgelegt und können eigentlich alle Hersteller verbauen"
    3. Hat der Solateur dann die Möglichkeit auf eine breite Modulpalette zurückgreifen zu können, fehlt nur noch die Bereitschaft, von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen zu wollen. Einer wollte sein 15 kWp Angebot nicht mehr optimieren. Bei den anderen hatte ich spezifische Lösungen hier aus dem Forum angefragt, allerdings ohne Festlegung auf einen Hersteller / Modell. Ich hatte sogar umsetzbare Min/Max Werte für die Module kommuniziert, um eine bestimmte Lösung umsetzen zu können. Von den verbleibenen Solateuren ist darauf jedoch niemand eingegangen und man hat nur die Anordnung der im Angebot genannten Modulen variiert / optimiert. (Wohlgemerkt waren die für eine optimale Lösung nicht geeignet).

    Wie gesagt, es ist jetzt BAUER geworden und wir sind mit der Entscheidung denke ich zufrieden. Die Leistung ist in der angedachten Größenordnung, der Solateur war nett und kompetent und die vorgeschlagenen Lösungen waren kreativ.


    Einziges Manko: Die Installation ist erst Anfang Dezember. Aber okay.


    Jetzt heißt es warten. Nochmal vielen Dank an alle, die sich hier an unserer Planung beteiligt und Vorschläge gemacht oder mir Wissen vermittelt haben.


    Dank Euch haben wir statt 9,9 kWp im Frühjahr 2021 jetzt 19,04 kWp Ende 2020.


    Ich werde diesem Forum sicherlich noch länger treu bleiben, denn da sind noch einige steuerliche Fragen offen. Ich denke wir sehen uns!