Erweiterung um eine Bestandsanlage

  • Wie verhält sich denn die Thematik beim Betreiben einer Anlage aus 09/2019 und nun Erweiterung um eine Bestandsanlage aus 2008 am gleichen Wechselrichter?


    NAB Zusage kam heute, dazu der Begleittext:


    Da sie Ihre Bestandsanlage 2019 um zwei Bestandanlagen 2008 erweitern erfolgt die EEG Vergütung entsprechend der in dem jeweiligen Jahr geltenden Regelung.


    Die Mengenaufteilung wird ermittelt über die Gesamtmenge im Verhältnis der Leistungen.


    Die Anmeldung der Bestandsanlage erfolgt durch einen im Installateur Verzeichnis der Gemeindewerke eingetragenen Installateur.


    Da die Gesamtleistung der Anlage größer 10kWp beträgt gelten hier besondere Vergütungssätze, ggf. kommt eine EEG-Umlagepflicht auf den Eigenverbrauch zum Tragen.“


    1.) Brauche ich erneut einen eingetragenen Installateur? Auf der AC-Seite ist doch alles unverändert.

    2.) Die Gesamtleistung der Anlage ... Das sind doch zwei unterschiedliche Anlagen, im Abstand von 11 Jahren errichtet, richtig? Also keine niedrigeren Vergütungssätze und auch keine EEG-Umlagepflicht?


    43 x Canadian Solar KuPower CS3K 295Wp Poly, SMA STP10.0-3AV-40, 21 x Ausrichtung 85°Az, Dachneigung 28°, 22 x Ausrichtung -95°Az, Dachneigung 38° IBN 9/2019, 14 x Canadian Solar KuPower CS3K 305 Wp Poly, SMA SB3.0-1AV-41, 10 x Ausrichtung -5°Az, Dachneigung 0°, 4 x Ausrichtung -5°Az, Fassade, IBN 07/2009
    Renault ZOE R110 Z.E. 50 IBN 10/2019

  • Da die Gesamtleistung der Anlage größer 10kWp beträgt

    Welcher Anlage? Die hinzukommende Uraltanlage jedenfalls führt hier nicht zur Umlage. Kurz: zu 2: Richtig

    Bestandsanlage aus 2008 am gleichen Wechselrichter?

    Meinst du am selben? Würde ich wegen der Vergütung nicht machen. 2008 bis Ende 2028 in Volleinspeisung lassen, ggf. mit kfm.bil.DL. (Siehe FAQ)


    Was bezweckst du mit Zusammenlegung?

  • Was bezweckst du mit Zusammenlegung?

    Eine höhere Mischvergütung und damit mehr Rendite. Ein neuer Wechselrichter würde sich auf die Laufzeit wohl nicht mehr rechnen. Unser Jahresverbrauch ist auch sehr gering (~1600 kWh), das Elektroauto lädt ökologisch im Betrieb auf.


    Ich meine denselben Wechselrichter. Da kann ich doch im Prinzip das Inbetriebnahmeprotokoll aus 2019 abschreiben und selber unterschreiben, Veränderungen gibt es ja nur DC-seitig.

    43 x Canadian Solar KuPower CS3K 295Wp Poly, SMA STP10.0-3AV-40, 21 x Ausrichtung 85°Az, Dachneigung 28°, 22 x Ausrichtung -95°Az, Dachneigung 38° IBN 9/2019, 14 x Canadian Solar KuPower CS3K 305 Wp Poly, SMA SB3.0-1AV-41, 10 x Ausrichtung -5°Az, Dachneigung 0°, 4 x Ausrichtung -5°Az, Fassade, IBN 07/2009
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  • Mal langsam. Wie sind die spezifischen Erträge der Anlagen und wie groß sind die? 2008 sind 45-50 Cent Vergütung. Für EV gibt es dort nix, d.h. gemeinsame Messung kostet dich da richtig Geld. Bei geringem Verbrauch kann man das aber berechnen.

  • 2008 hat bis 30kWp 46,75ct/kWh, das sind pro kWp auf einem Dach mit 900kWh/kwp/a noch über 3000€, da sollte ein WR und getrennte Messung schon noch drin sein. Vom nicht vergüteten Eigenverbrauch gar nicht zu reden.


    edit: nach Signatur hast du schon 12,685 kWp an einem WR mit 10kVA, viel Platz ist da (sinnvoll) nicht mehr

    Zu klären wäre außerdem die Verstringung der alten Module.

  • Mal langsam. Wie sind die spezifischen Erträge der Anlagen und wie groß sind die?

    Das wird nicht dolle, vielleicht 500 kWh/kWp. Wie sieht denn das Messkonzept dann aus? Ich bräuchte einen weiteren Wechselrichter in Volleinspeisung, wie realisiert man sowas?


    Besser wären die Module auf dem Westdach aufgehoben (~750 kWh/kWp), aber dann kommen auch bei mir noch Demontage + Montage hinzu, das wird dann alles sehr teuer.

    43 x Canadian Solar KuPower CS3K 295Wp Poly, SMA STP10.0-3AV-40, 21 x Ausrichtung 85°Az, Dachneigung 28°, 22 x Ausrichtung -95°Az, Dachneigung 38° IBN 9/2019, 14 x Canadian Solar KuPower CS3K 305 Wp Poly, SMA SB3.0-1AV-41, 10 x Ausrichtung -5°Az, Dachneigung 0°, 4 x Ausrichtung -5°Az, Fassade, IBN 07/2009
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  • Bestandsanlage aus 2008

    Liefert nur 500 h?

    Ich blicke hier noch nicht durch und bin kein Detektiv. Vlt ein Luftbild mit kWp und IBN?

  • Wo kommen jetzt die 500 Stunden her?


    Mein Dach ist voll, ich wollte eine Bestandsanlage an der Südfassade ergänzen, um die Mischvergütung / Rendite zu erhöhen und in den Wintermonaten mehr Eigenverbrauch zu haben, da dann Ost/West auf meinem Dach nur noch geringe Erträge liefert.

    43 x Canadian Solar KuPower CS3K 295Wp Poly, SMA STP10.0-3AV-40, 21 x Ausrichtung 85°Az, Dachneigung 28°, 22 x Ausrichtung -95°Az, Dachneigung 38° IBN 9/2019, 14 x Canadian Solar KuPower CS3K 305 Wp Poly, SMA SB3.0-1AV-41, 10 x Ausrichtung -5°Az, Dachneigung 0°, 4 x Ausrichtung -5°Az, Fassade, IBN 07/2009
    Renault ZOE R110 Z.E. 50 IBN 10/2019

  • Signatur ist mobil nicht sichbar. Es wäre halt vernünftig wenn du Status quo und geplante Ergänzung übersichtlich darstellst, sonst ist das Rätsel raten.

    Verstanden habe ich 12,7 kWp aus 9/19, ca OW mit 28-38° DN an 10 kVA. Die möchtest du erweitern?

    vielleicht 500 kWh/kWp

    wo die jetzt herkommen?

    Eine Anlage aus 2008 läuft parallel in Volleinspeisung. Das lässt man ganz einfach so. Bis vsl. Ende 2028. Allenfalls kfm.bil.Durchleitung käme da ins Spiel wenn die Altanlage Minimalbezug hat.

  • Ich spekuliere mal rum.

    Eine Anlage aus 2008 läuft parallel in Volleinspeisung. Das lässt man ganz einfach so.

    Offensichtlich sollen/müssen die Anlage(n) abgebaut und versetzt werden.

    Vermutlich kommt man die Anlagen weit unter Zeitwert (was das FA dazu sagt, interessiert mich hier jetzt mal nicht), weil sonst könnte man es sich nicht leisten die an einem Standort mit 500kWh/kWp und dazu noch in Überschußeinspeisung zu betreiben.


    Aber das war ja alles nicht gefragt und es ist nicht verboten Geld zu verschenken (wie geschrieben, FA mal außen vor gelassen), daher nehme ich das mal als gegeben.


    Für EE-Analgen hat schon immer eine Elektrofachkraft genügt, das steht so im EEG. Die Stadtwerke können da viel wollen, im Recht sind sie nicht. Daß man nur DC-seitig was verändert, ist wohl auch nciht angekommen, da wäre es klug mal mit dne Praktikern zu reden und nicht mit den Büroleuten. Daß auch die DC-seite nicht ungefährlich ist, ist hoffentlich klar.


    Also keine niedrigeren Vergütungssätze und auch keine EEG-Umlagepflicht?

    Den ersten Halbsatz verstehe ich nicht.

    Die EEG-Umlagebefreiung gibt es nur bis 10kWp (und, Stand heute, nur für 20 Jahre ab IBN), bisher hast du uns noch nciht verraten wie groß die Anlagen sind. pflanze weiß vermutlich aus dem Kopf, ob es erlaubt ist Anlagen mit und ohne EEG-Umlagepflicht gemeinsam zu messen, ich vermute schon.