Anlagenplanung Süd & Ost & West

  • Hallo zusammen,


    ich würde gerne eine PV Anlage auf mein Dach haben, über ein Tool aus dem Internet konnte ich schon etwas spielen bin jedoch nicht sicher ob das Sinn macht oder geschweige denn möglich ist.


    Ich würde mich über Hilfe bei der Planung zur richtigen Anlage sehr freuen!

    Dach: Walmdach
    Maße: 17m x 13m
    Dachneigung: 30°

    West: 30 Module
    Ost: 28 Module
    Süd: 10 Module



  • Bitte lies - mehrfach als "Gold wert" gelobt - FAQ - wertvolle Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung uvm

    Für unabhängige Beratung stell bitte Luftbild, Maße, Dachneigung, Belegungsplan, sonstige Dächer, Garagen, Carports, Foto Zählerschrank usw. ein.


    Kompliment, guter Einstieg. Versuche mehr auf die Dächer zu bekommen indem du, wo nötig, Module quer legst. Abwasser-BElüftung kürzen und überbauen. Auf Süd passt noch eins hochkant zw. die Fenster.

    Wenn der Ortgang nicht aus wulstigen (abstehenden) Ziegeln gebaut ist können die Module in Windzone 1 und 2 mit den Ecken minimal darübergeführt werden, so passt machmal mehr aufs Dach.

    Dann bitte Module je Seite zählen und mitteilen.

  • 2. Zähler ist für? Die PV wird dir einen Zählerschrank nach Stand der Technik inkl. RCD bezahlen - die Antiquität wird normalerweise nicht durchgewunken.

    Werden beide Schornsteine noch benötigt? Zeichne flache Draufsichten auf jeder Fläche samt Belegung.

    HD = Kennzeichen? Dann würde ich 30° Nord berücksichtigen - oder ist da nachmittags schon Schatten? Sonst Sat-An dorthin oder viel besser zugänglich an die Fassade.

    Auch Süd stärker belegen. Dann kann man über einen Kostal PIKO 17 oder 20 nachdenken.

  • Das sieht schon ziemlich gelungen aus. Vermutlich wird Querbelegung nicht viel besser, aber probier es einfach mal. Bei symmetrischer Belegung O/W hättest du mehr Auswahl bei den WR, dann ginge auch SMA oder Fronius, oder....

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • 2. Zähler ist für? Die PV wird dir einen Zählerschrank nach Stand der Technik inkl. RCD bezahlen - die Antiquität wird normalerweise nicht durchgewunken.

    Werden beide Schornsteine noch benötigt? Zeichne flache Draufsichten auf jeder Fläche samt Belegung.

    HD = Kennzeichen? Dann würde ich 30° Nord berücksichtigen - oder ist da nachmittags schon Schatten? Sonst Sat-An dorthin oder viel besser zugänglich an die Fassade.

    Auch Süd stärker belegen. Dann kann man über einen Kostal PIKO 17 oder 20 nachdenken.

    Der 2 Zähler ist ein Zwischenzähler für eine Wohnung. Das der Zählerschrank nicht mehr zeitgemäß ist war mir bereits bewusst, ist halt noch 80er Technik. Es sind 2 Doppelschornsteine verbaut wovon jedoch nur 1 genutzt wird.

    Fläche samt Belegung und HD = Kennzeichen sagt mir noch nichts, da muss ich noch etwas nachlesen.
    Auf der Nordseite ich Nachmittags bereits schatten und Abends stehen noch 3 Große Fichten im Weg.
    Die Sat-Anlage umzusetzen nehme ich mit :)


    Das sieht schon ziemlich gelungen aus. Vermutlich wird Querbelegung nicht viel besser, aber probier es einfach mal. Bei symmetrischer Belegung O/W hättest du mehr Auswahl bei den WR, dann ginge auch SMA oder Fronius, oder....

    ^^ Querbelegung habe ich bereits getestet, bekomme ich weniger drauf , mit Ausnahme der Südseite.


    Auf der Südseite habe ich noch ein doppel-Carport mit 8x7m was Platz für ca. 24 Module liefert.

    West: 30 Module
    Ost: 28 Module
    Süd: 10 Module
    Carport: 24 Module

    92 PV Module a 380w = 34960 kWp

    Die 4,9kWp mehr sollte ich denke ich aber lieber einsparen um unter den 30kWp zu bleiben.

  • Wer 35 kWp bauen kann bleibt besser nicht bei 30 kWp kleben. Der RSE ist meist kein echtes Hindernis. Aber vlt un pvsol Premium bauen und Schatten analysieren auf dem Zickzack-Dach. Welche Maße hat eine Einzelfläche genau?

  • Ich habe heute auch noch mal die Nordseite des Dach vermessen und geschaut wie viele Module drauf passen. Vermutlich ist die Nordseite aber sehr unrentabel da ca. 3000€Kosten für die PV-Module + Halterung erstmal wieder reinkommen müssen (150 € / Jahr).

    12x 380W = 4560W
    4560 kWp -> 2736 kWp bei 60% (Norden)
    0,0678 € je kw eeg Vergütung
    2736 x 0,0678 = 185,50 € / Jahr vor Steuer!

    ^^ Darauf grob überschlagen komme ich nach 20 Jahren mit Glück bei +-0€ raus.

    West: 30 Module
    Ost: 28 Module
    Süd: 10 Module
    Nord: 12 Module
    Carport: 24 Module

    104 PV Module a 380w = 39520 kWp

    Aber ist das nicht alles etwas sehr wild. Vielleicht findet sich ja hier im Forum ein Solarteur der sich so einem Projekt zutraut. :)

    Nun komme ich gerade nicht weiter bei der Wahl eines passenden Wechselrichter und notwendige Modulfelder sowie String zusammenzubringen. Bei dem was ich bisher gelesen habe gibt es hier ebenfalls erhebliche Unterschiede die immer wieder neue Fragen aufwerfen :)