1. Umsatzsteuervoranmeldung: wann MwST-Rückerstattung geltend machen?

  • Diese Rechnung wollen Sie natürlich immer sehen... Aber der Zettel ist mir neu. Bei ner PV-Unternehmung sollte das ja wohl alles klar sein... Da war wohl der Praktikant am Werk? ;)


    Und Begründung für deine Null-Umsätze: Weil der Kunde (VNB) halt nicht aus dem Quark kommt.

    Was sonst?

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Sehe ich auch zum ersten Mal!

    Sachen gibts:juggle:

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Berechnet ihr jeden Monat den Eigenverbauch und meldet ihn an?

    Ich melde nur Umsätze, die tatsächlich von meinem Konto geflossen sind und mit der Jahresmeldung mach ich dann den EV dazu.

    Oder macht ihr das, damit keine Nachzahlung bei der Ust-Jahreserklärung kommt?

  • Ich hab die ueWA damals erst mit der Dez VA gemacht.


    Ich würde grob schätzen und kräftig nach unten abrunden für die mtl. VA und im Dez. dann glatt ziehen damit die Jahreserklärung dann übereinstimmt.


    Je 1.000 kWh EV pro Jahr würde ich 4€ in der VA vorab angeben an USt dafür.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

  • Moin,

    so ich stehe jetzt auch vor diesem Berg von Bürokratie.


    Habe zwar von 1994 bis 2004 eine selbstständige Nebentätigkeit gemacht, aber das Thema Vorsteuer und Co braucht ich zum Glück nicht. Die Steuergeschichte hat dann der Steuerberater gemacht.

    Nun möchte ich diesen Weg nicht gehen da ich glaube das ich das selber schaffe werden.


    Nun zur PV Anlage.


    Die Solarmodule inkl. Wechselrichter wurden Anfang September auf das Dach und im HWR Raum installiert. Da lieferschwierigkeiten gab wurde anfang Oktober der Speicher geleifert. Nun warte ich auf den Netzbetreiber damit die ANlage an das Netztangeschlossen werden kann.


    Nun zur Bürokratie:


    Ich habe 4.9.2020 ein Gewerbe angemeldet, zudem habe ich dem Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zugesendet, damit ich eine neue Steuernummer erhalte.


    Jetzt meine Fragen:


    Ich habe nun mehrer Kosten die ich ja beim Finanzamt gelten machen kann.


    Module, Wechselrichter, Speicher plus Montagematerial ist mir klar. Die kann ich ja in der Vorsteueranmeldung gelten machen.


    Wo kann ich die Kosten für den Gerüstbauer und Montage der Anlage absetzen? Zudem später auch die Mietkosten für den Zähler und Versicherungskosten?


    Geht das in den normale Einkommenssteuererklärung und später in die Einnahme-Überschuß-Rechnung?


    Vielen Dank für die Hilfe im voraus.


    Gruß

  • Wo kann ich die Kosten für den Gerüstbauer und Montage der Anlage absetzen?

    So du eine entsprechende Rechnung hast und die Leistung erbracht wurde kannst du die Vorsteuer entsprechend in der VA geltend machen.


    Versicherungen enthalten keine Mehrwertsteuer sondern Versicherungssteuer und sind somit in der EÜR als Ausgabe anzugeben.

    Nichts, was sich wirklich lohnt, ist einfach.

    - Brian Tracy


    PV-Tool.xlsm

  • So du eine entsprechende Rechnung hast und die Leistung erbracht wurde kannst du die Vorsteuer entsprechend in der VA geltend machen.


    Versicherungen enthalten keine Mehrwertsteuer sondern Versicherungssteuer und sind somit in der EÜR als Ausgabe anzugeben.

    Vielen Dank für die Information.


    Gruß

  • Geht das in den normale Einkommenssteuererklärung und später in die Einnahme-Überschuß-Rechnung?

    Es geht umgekehrt. Man erstellt eine EÜR (mit AVEÜR), das Ergebnis kommt in die Anlage G und alles wird dann mit der ESt-Erklärung angegeben.


    Und immer gedanklich getrennt zuhalten ist Einkommensteuer und Umsatzsteuer. :)

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

  • Ich würde grob schätzen und kräftig nach unten abrunden für die mtl. VA und im Dez. dann glatt ziehen damit die Jahreserklärung dann übereinstimmt.

    An dieser Stelle eine Nachfrage: Unterscheidet sich die VA für Dezember (welche ich bis 10. Januar einreichen muss) von den Vormonaten? Oder wie muss ich mir dieses "glattziehen" konkret vorstellen?


    Ich gebe ja bisher für jeden Einzelmonat die Angaben für die steuerpflichtigen Einnahmen an. Gilt die Dezember-VA dann etwa rückwirkend für das gesamte vergangene Jahr und ich trage hier alle Einkünfte des Jahres ein? Ist die Jahreserklärung die Umsatzsteuererklärung? Diese kann ich doch bis Juli kommenden Jahres machen?


    Ganz schlicht gefragt: Was muss ich im Dezember besonders beachten?