Warum gibt es immer noch "9.9 kWp mit Speicher..."?

  • Die Anlagen der schlauen Bauern meinte ich nicht mit EFH-Dach. Die kommen natürlich etwas weiter... 😉


    Die 60-70% sind dann doch sicher eher im Neubaugebiet?

    Hier im nördlichen Schwarzwald sehe ich das im Bestand definitiv nicht.

    Hier in der Straße war ich bislang der einzige...


    Letzte Woche kam dann überraschend mein Nachbar dazu. Hab davon gehört, da war es schon beauftragt und passend zum thread-Thema... Keine 8kWp obwohl das doppelte Platz gehabt hätte. Wollten halt keine deutlich 5stellige Summe ausgeben bzw. sie hatten wohl auch nicht mehr über (das ein Speicher dann Unsinn ist war ihnen aber zumindest klar).

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)


  • Um noch etwas zum eigentlichen Thema zuzutragen:

    Bei meinen Schwiegereltern 9,9kWp - weil das Dach einfach nicht hergegeben hat.
    Bei meinen Eltern wird eine alte Doppelgarage abgerissen, dafür kommt jetzt ein Carport - der wird so groß gemacht, dass 9,9kWp drauf passen - das sind halt ziemlich genau 50m2.

  • Auf den aktuellen Stromverbrauch (quelle electricitymap) in Europa hochgerechnet könnten wir mit diesen 132GW PC Strom neben Deutschland auch noch Spanien und Frankreich komplett versorgen..

    Erster Fehler, der muss bei Abkehr von den Fosilen massiv ansteigen. Heizung bzw. Klimatisierung, Verkehr, Prozessenergie (Wärme), Chemie... alles Dinge die im derzeitigen Verbrauch nicht berücksichtigt werden.

    Das ist Szenario 2. Dann hast du keine 200 GW PV, sondern 400 GW. Die Einspeisung steigt auf 140 GW (was die Netze heute nicht hergeben)- die Einspeisebegrenzung liegt immernoch bei 30% also 120 GW.


    Neue Verbraucher ändern an dem Problem nichts - heizen tut man dann auch nicht mit PV, das E-auto will nicht nur im sommer gefahren werden und die Netze um den Strom zu den neuen Chemieparks und Industriegebieten zu schieben mussen auch noch gebaut werden

  • Noe. Der Zubau ist nicht das Problem sondern die Abnahmeverpflichtung. in dem Moment wo der Strom nicht mehr abgenommen wird, wird der PV*ler sich den Speicher als Zwischenpuffer zu Einspeisung zulegen.

    Im Moment sind die Speicher ausschliesslich Privatvergnügen um den Eigenbedarf hochzudrücken.


    Die Beschränkung der Einspeisung würde die Strompreise entlasten. Wenn der PV*ler seinen Überschuss verkaufen will, wird er vorher den speicher einpreisen müssen. Also nochmal 4-8 ct aufschlagen, entweder gibt das der Markt her oder eben nicht.

  • Aufgrund vieler Ausnahmen in der EEG Umlage zahlt die Zeche der Verbraucher, der keine PV Anlage hat. Das finde ich ungerecht

    Ahh, wir lassen in diesem Beispiel einfach die Kohlesubventionen, nebst Naturrauhbau und 100.000de Jahre Endlagerungskosten der Brennstäbe und Abfälle weg und schimpfen auf die billigste und sauberste Art der Stromerzeugung ohne Folgekosten, nur weil 6ct EEg Umlage vieeel mehr sind als 10 oder 100€ je kWh und auch nur weil man ersteres jährlich auf der Rechnung stehen hat und letzteres den rest seines Lebens so mitbezahlt und nicht auffällt:S

    Aber, ich bin ja noch im Wohlfühlmodus und daher regen mich solche Aussagen auch nicht auf :)

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Aufgrund vieler Ausnahmen in der EEG Umlage zahlt die Zeche der Verbraucher, der keine PV Anlage hat. Das finde ich ungerecht

    Ahh, wir lassen in diesem Beispiel einfach die Kohlesubventionen, nebst Naturrauhbau und 100.000de Jahre Endlagerungskosten der Brennstäbe und Abfälle weg und schimpfen auf die billigste und sauberste Art der Stromerzeugung ohne Folgekosten,

    Diese Stromerzeugung liefert nur 1000 Vollaststunden in einem Jahr, und 4000 Stunden lang garnix. Die Betriebsblindheit im PV-Forum ist schon atemberaubend.

    Stromspeicher auf Selbstfahrlafette: 17,6 kWh Made in Kamenz/Sachsen im Smart Electric Drive Bj. 2013 mit 22-kW-Lader

  • @Casamatteo71 würde ja gerne einen Daumen nach unten auf deinen Beitrag machen. Aber ich will dich dafür bestimmt nicht noch mit einem Punkt in der Forenstatistik belohnen ;)

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • @Casamatteo71 würde ja gerne einen Daumen nach unten auf deinen Beitrag machen. Aber ich will dich dafür bestimmt nicht noch mit einem Punkt in der Forenstatistik belohnen ;)

    Inhaltlich kannst du soviel bringen wie PV um Mitternacht.

    Stromspeicher auf Selbstfahrlafette: 17,6 kWh Made in Kamenz/Sachsen im Smart Electric Drive Bj. 2013 mit 22-kW-Lader

  • Aufgrund vieler Ausnahmen in der EEG Umlage zahlt die Zeche der Verbraucher, der keine PV Anlage hat. Das finde ich ungerecht

    Ahh, wir lassen in diesem Beispiel einfach die Kohlesubventionen, nebst Naturrauhbau und 100.000de Jahre Endlagerungskosten der Brennstäbe und Abfälle weg und schimpfen auf die billigste und sauberste Art der Stromerzeugung ohne Folgekosten,

    Diese Stromerzeugung liefert nur 1000 Vollaststunden in einem Jahr, und 4000 Stunden lang garnix. Die Betriebsblindheit im PV-Forum ist schon atemberaubend.

    Na wenn dann aber auch die Zusammenhänge richtig wiedergeben: Photovoltaik ist nur für ein Drittel der EEG-Umlage "verantwortlich" und erzeugt immerhin ein Sechstel der EEG-Energiemenge.


    https://www.erneuerbare-energi…wnloads/eeg-in-zahlen-pdf


    Das klingt zwar immer noch nach einem Ungleichgewicht, wird aber dadurch relativiert, dass Photovoltaik insbesondere dann Strom liefert, wenn am meisten verbraucht wird. Die früher besonders teure Mittagsspitze der konventionellen Erzeugung ist an den meisten Tagen nicht mehr existent, was volkswirtschaftlich ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.