Enervie Vernetzt Gmbh

  • Hallo zusammen,


    ich starte diesen Thread, um mich mit anderen über die Erfahrungen mit der Enervie Vernetzt GmbH auszutauschen.

    Bislang passierte das in verschiedenen themenfremden Threads, die ich dafür nicht kapern wollte.


    Meine Erfahrungen:

    NAB: Brauchte jede Menge Unterlagen, Herstellerbescheinigungen usw und wurden dann nach Wochen (nachdem ich angerufen habe) endlich bearbeitet.


    Inbetriebnahme: Brauchte wieder alle Unterlagen, die schon beim NAB übermittelt wurden.

    Es konnte kein Erzeugungszähler beantragt werden, dafür sollte der Elektriker nach Rücksprache einfach einen weiteren Zweirichtungszähler beantragen.


    Seit Januar ist die Anlage in Betrieb, trotzdem habe ich noch gar nichts von Enervie gehört, telefonisch sagte man, man hätte halt viel zu tun. Es gibt auch noch keine Abschläge. Da ich aber eh gerne eine jährliche Zahlung hätte, bin ich noch entspannt.


    Das absolute Highlight kam aber am Samstag: Die Mark-E (unser Grundversorger hier und Tochter der Enervie) schickte mir einen Stromliefervertrag für den Erzeugungszähler. Monatlicher Abschlag: 86 €


    Es bleibt also spannend!


    Was habt ihr so erlebt mit der Enervie?


    Gruß Niclas

  • NAB: Brauchte jede Menge Unterlagen

    Unzulässig. Auch für die gilt das EEG.

    Es konnte kein Erzeugungszähler beantragt werden, dafür sollte der Elektriker nach Rücksprache einfach einen weiteren Zweirichtungszähler beantragen

    2RZ statt 1RZ, das kann ein riesiger Vorteil werden wenn man mal ne Kaskadenmessung braucht. Ist also kein Manko sondern sehr gut!


    Es gibt auch noch keine Abschläge

    Geht ja nix verloren. VNB hat etwas Zeit bis zu den Abschlägen. Im EEG steht was, evtl. gar zum Folgejahr.

    Stromliefervertrag für den Erzeugungszähler. Monatlicher Abschlag: 86

    Ist die Anlage als Volleinspeisung gebaut?

    Wenn nein liegt ein Missverständnis bzw. Fehler beim VNB vor.

  • Ist die Anlage als Volleinspeisung gebaut?

    Wenn nein liegt ein Missverständnis bzw. Fehler beim VNB vor.

    Nein, ist natürlich Überschusseinspeisung mit Erzeugungszähler (>10 kwp).

    Krass finde ich eigentlich, dass die es seit einem halben Jahr nicht hinkriegen den Papierkram fertig zu machen und das einzige was jetzt kommt ist so ein Nonsens.

    Und die Ursache ist bestimmt, dass der Elektriker den Erzeugungszähler halt als normalen Zweirichtungszähler beantragen musste. Hätte sich der VNB dann drum kümmern müssen.

  • Da wird wohl dein Elektriker/Solarteur was verdummbeutelt haben. Wäre für mich der Ansprechpartner eigentlich und nicht der VNB. Und das ein EVU jetzt mit irgendeinem Vertrag/Anchluß nebst Zählergebühr kommt spricht auch dafür.


    Ich würde hier gar nicht mehr lange rummachen. Eli du hast Zeit bis, dann ...

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Ich sehe im Moment keine Grundlage dem Eli einen Vorwurf zu machen, in die Richtung kann ich nur vermuten.


    Was ich weiß ist dass die Forderung vom EVU keine Grundlage hat, das habe ich denen geschrieben. Die können das jetzt einfach akzeptieren oder mit dem VNB klären und wenn der Eli einen Fehler gemacht hat, weiß der VNB ja wie er ihn erreicht.

  • Ich sehe im Moment keine Grundlage dem Eli einen Vorwurf zu machen, in die Richtung kann ich nur vermuten.

    Würde sagen, dass das ganze klar in die Richtung geht. Wenn wir einen Zähler oder eine zusammenlegung beantragen ist das ganze oft nach 1 Woche erledigt. Auch die PV Anlagen, die letzte habe ich am 30.6. fertig gestellt und nächste Woche ist der neue Zähler drin.

  • Der Zählermonteur kam innerhalb von ein paar Tagen, auch das letzte Mal schon, als ich einen Zähler über hatte.

    Da kann man bei Enervie echt nicht meckern.


    Hier liegt das Problem ja irgendwo beim richtigen "buchen" des Zählers.

    Da könnte der Eli beim beantragen was falsch gemacht haben, aber das kann ich nur vermuten.

  • Ich hoffe Du hast Dir eine Kopie des Zählersetzungsformulars gemacht das der Eli ausgefüllt hat. Davon hängt ab was ein Sachbearbeiter im System einträgt. Wenn er 2-Richtungszähler als Erzeugungszähler einrrägt kommt sicher kein Stromliefervertrag, bzw. den kannst Du ja mit dem Formular und einem lächeln entgegnen.

    Wenn Dort einfach nur 2-Richtungszähler angekreutzt ist, ist doch klar was passiert.

    (Natürlich kann auch bei der Dateneingabe was falsch gelaufen sein)

    22.05.2012: 8,8 kW, 100 % Eigenverbrauch, netmetering mit Ferrariszähler [Belgien]
    25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • So, die Enervie hat sich gestern per Post gemeldet:


    Zum einen ein "vorbereitetes Antwortschreiben" wo Kontodaten und Umsatzsteuerpflicht abgefragt werden.

    Bei Umsatzsteuerpflicht muss ich die USt-ID angeben, die habe ich nicht, es reicht doch auch die Steuernummer, oder nicht?


    Das Schreiben beginnt mit

    "hiermit erklären wir, dass unsere Einnahmen aus der Stromeinspeisung … ab dem 20.02.2020 (Inbetriebnahme der Anlage am 30.01.2020)

    ( ) Umsatzsteuerpflichtig sind."


    Zu Erklärung: der 20.02.2020 ist der Tag der Zählersetzung. Die wollen also, dass ich an dieser Stelle schon mal auf die Vergütung vor Zählersetzung verzichte.

    Es geht zwar um <20 € und mit Netmetering in dieser Zeit würde ich in der Summe wohl ein paar Euro besser fahren, aber ich denke ich werde es aus Prinzip korrigieren.:/


    Und dann gabs noch einen Einspeisevertrag, da muss ich nochmal die Musterantwort raussuchen :D


    Übrigens: Nachdem man 6 Monategebraucht hat mir diese paar Formblätter zu schicken, soll ich doch jetzt bitte innerhalb von 2 Wochen das ganze zurückschicken. Und das in den Sommerferien.


    Gruß Pizzaaaaa