Stromanschluss wird stillgelegt - Einfamilienhaus autark machen

  • auch wenn uns von einem Solateur davon abgeraten wurde, da es dafür keine wirklichen Besfestigungssystem gäbe, sondern nur die von den Dächern dafür umfunktioniert würden.


    Dann hat der Solateur einfach keine Ahnung.....

    4 Tage vor Förderstop Ioniq6 77 kWh - 239 kW vors Haus gestellt :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Hyundai Kona 64 kWh - 150 kW als Zweitwagen

    Statt Klimastreik - egal wann - PV montieren fürs Klima ! FridayForMounting FFM :mrgreen:

    Wer mich zitieren mag - bitte ausschließlich Vollzitate !

    2024 - keine Projekte mehr uff !

  • Als Gedanke, nicht durch die Dämmung sondern davor aufständern.

    Ich hatte in den ersten Jahren ungerahmte Module senkrecht an meinen Container montiert.

    Geht schon ;)

  • Moin, bei mir läuft seit 15 Jahren eine ÖKOFEN Pellet-Heizung. Wenn du Fragen hast, dann gerne zu mir.

    Und wegen der Stromkiste, guckt nach einem Anwalt mit dem richtigen Fachgebiet. Die Anwaltskammer ist da sehr behilflich.



    Gruss Uli

    Viele Grüsse aus Hamburg,

    Uli


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    73 x Q.PEAK DUO BLK-G8+ 340 ** SMA STP 20000TL-30 ** 24,48kw/p

  • Wir haben auch vor einem Jahr eine neue Ökofen-Pelletheizung eingebaut. Wollten davor auch unbedingt eine Wärmepumpe mit Tiefensonde, aber aufgrund der Gegebenheiten (Altbau + Radiatoren, keine Fußbodenheizung) und trotz günstiger Rahmenbedingungen (Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, ordentliche Aufdach- und Fassadendämmung, neue dreifachverglaste Fenster) ist bei keiner einzigen Berechnung durch Energieberater und Heizungsbauern ein gutes Ergebnis rausgekommen.


    Mittlerweile sind wir echt begeistert von der Pelletanlage. Was soll ich sagen - die läuft und läuft und tut, was sie soll. Bis auf 2x im Jahr Aschebehälter ausleeren und 1x im Jahr Wartung (genauer gesagt Reinigung, kann man auch selbst machen) durch Heizungsfirma haben wir null Aufwand und null Probleme.

    Die Kompaktheit der Anlage und der Hygiene-Speicher (kein stehendes Wasser!) sind schon was feines.

  • Hallo,


    eine Frage vorne weg - ist das Haus wirtschaftlich noch zu Retten? Klar bei einem gewissen Wert von 1-2 Mio fällt das nicht ins Gewicht aber bei 300 000 oder 400 000€ mal mit spitzer Feder rechnen. Klar das hört man nicht gerne und hat Konsequenzen.


    Aber du schreibst von Finanzierung, dh. auch die Umbauten müssen finanziert werden. Die Bank wird sich früher oder später die Frage stellen ob ein Haus ohne Stromanschluß im Fall der Fälle zu verwerten wäre (Verteigerung). Ich würde mir kein Haus mit dem Problem holen, sofern es nicht Starnberg Außenbereich mit Seezugang liegt.


    Und nichts überstürzen, muss ja nicht gutes dem schlechten Geld nachgeschmissen werden.

    Der Stromversorger wird IHMO erstmal nicht abschalten, wenn ja Anwalt .... und schauen was geht. Marode Leitung,... jaja man kann auch einzelne Masten austauschen - falls mal einer Umfallen sollte. Da kann man ggf. noch Jahre an Zeit gewinnen.

    Auf jeden Fall eroieren was gemacht werden muss, ist ja deine Leitung und es entstehen ggf. auch Gefahren. Aber lass dich da nicht zu stark drauf ein, Anwalt und ein Elektriker hilft.

    Fuer den Fall der Fälle mal noch einen Stromgenerator, Marode Leitungen können ja mal ausfallen.



    Ansonsten die Empfehlung, so wenig wie Möglich an unterschiedlichen Systemen. Kostet ja alles.

    Erste Frage, wie viel Leistung soll maximal zur Verfügung stehen - dh. nicht der Verbrauch kWh sonden W.

    Benötigt man 400V Drehstrom oder reichen 230V. WaMa, Spüler, Trockner, Herd, Backofen....


    1: Flüssiggastank: Therme günstig incl. WW, Stromerzeuger auch über Gas, Kochen kann man auch mit Gas damit sinkt der Stromverbrauch. Gastank kaufen nicht mieten, lieber eine Nummer größer und überirdisch.


    1b: Diesel/Heizöl: Heizung incl. WW etwas teuerer als Gas, Strom auch über Dieselgenerator.


    Bei beiden die Abwärme der Stromerzeugung für WW und Heizung Nutzen, des weiteren an die Abwärme im Sommer denken. Gibt auch mal trübe Tage oder man benötigt mehr Strom.


    2: PV nicht zu groß, dir fehlt ja die Spritze von der EEG Vergütung. Vielleicht 8kWp und Erweiterung ermöglichen.

    Wasserleitung mit Löchern über den Modulen um ggf. Schnee runter zu spülen - Leitung ist Außen und immer leer nur mit Gardenaanschluß.


    3: Bei Inselwechselrichter würde ich einen nehmen der mehrere Einspeisearten zulässt nicht nur

    PV sondern auch Generator usw. und Lasten zuschalten lässt wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

    Überleg ob die Insel nicht zu 100% über den WR laufen kann. Generatoren laden nur die Batterie nach. Das macht die Steuerung der Generatoren einfach und man muss nicht auf die Qualität der Stromerzeugung achten.


    4: Vergiss eine BWWP für den Sommer und Steck dir einen Heizstab in den WW Speicher. Lieber mehr PV dafür, im Winter kommt das WW von den Heizung/Generatoren im Sommer hast normal genügend Strom.


    5: Redundanz: Ein einzelner Fehler soll nicht zum 100% Blackout führen.


    Am Ende noch eines, nimm dir eine Tabelle und schreib für jedes System die Anschafungskosten, die Abschreibung, die Zinsen, die Wartungskosten und Betriebskosten auf.


    Also Zusammengefasst: Gastank, Gasofen und Herd, Gastherme mit WW Bereitung sowie ein Gas Stromgenerator mit WW. ~1000l Warmwasserpuffer Schichtenspeicher.

    Zwei 230V Wechselrichter, Haus auf eine Phase installieren, zwei Akkus. Eine Einspeisesteckdose außen am Haus

    Redundanzen im Betrieb trennbar installieren, Strom und Wärme.


    Ich würde auch bei Systemanbietern anfragen ob man daraus nicht ein Vorzeigeobjekt macht, dh. man bekommt etwas Zuschuß und wird zum Werbeobjekt.


    Viel Erfolg.

    5,5kWp Az-105° Ost & 7,5kWp Az75° West DN40° an 12.0 TL3 Kaco online seit Sep2013

  • Spüler, Trockner, Herd, Backofen

    Es gibt Geräte, auf die man in so Insellage geschickterweise zumindest im Winter verzichten sollte oder sie nicht mit Strom betreiben.

  • Hast du denn mal einen Anwalt hinzugezogen, dessen Spezialgebiet genau dieses Thema ist? Wie hoch war dein Strompreis in den letzten Jahren? Wenn der nicht extrem niedrig war, dann hat irgendwer für die Netznutzung kassiert und genau dem kann man dann auch unterstellen, dass ihm das Netz gehört.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE,

    Nibe F1155-6 mit RGK im sanierten Altbau von 1909

  • eine Frage vorne weg - ist das Haus wirtschaftlich noch zu Retten? Klar bei einem gewissen Wert von 1-2 Mio fällt das nicht ins Gewicht aber bei 300 000 oder 400 000€ mal mit spitzer Feder rechnen. Klar das hört man nicht gerne und hat Konsequenzen.

    Das Haus ist ansonsten in einem sehr guten Zustand, es aufzugeben kommt für uns nicht in Frage. Es läuft auch eine Klage gegen die Vorbesitzerin die von der unklaren Leitungssituation wusste und es uns bei Kauf verschwiegen hat, hier hoffen wir auf Mängelbeseitigung/Schadensersatz.


    Erste Frage, wie viel Leistung soll maximal zur Verfügung stehen - dh. nicht der Verbrauch kWh sonden W.

    Benötigt man 400V Drehstrom oder reichen 230V. WaMa, Spüler, Trockner, Herd, Backofen....

    Geplant hatten wir hier mit 6-7kW um im Alltag wenig "Behinderungen" zu haben.

    Drehstrom ist nicht benötigt. Herd läuft schon über Gas.


    1: Flüssiggastank: Therme günstig incl. WW, Stromerzeuger auch über Gas, Kochen kann man auch mit Gas damit sinkt der Stromverbrauch. Gastank kaufen nicht mieten, lieber eine Nummer größer und überirdisch.


    1b: Diesel/Heizöl: Heizung incl. WW etwas teuerer als Gas, Strom auch über Dieselgenerator.

    Was wären die Unterschiede bzw. Vor- und Nachteile von einem Stromerzeuger mit Flüssiggas betrieben zu einem mit Heizöl betrieben?


    Bisher wurde mir nämlich immer zu einem DIeselgenerator geraten.


    Am Ende noch eines, nimm dir eine Tabelle und schreib für jedes System die Anschafungskosten, die Abschreibung, die Zinsen, die Wartungskosten und Betriebskosten auf.

    Was genau meinst du mit Abschreibung? Steuerliche Abschreibung?

    Ich würde auch bei Systemanbietern anfragen ob man daraus nicht ein Vorzeigeobjekt macht, dh. man bekommt etwas Zuschuß und wird zum Werbeobjekt.

    Welche Systemanbieter gibt es da denn?


    Hast du denn mal einen Anwalt hinzugezogen, dessen Spezialgebiet genau dieses Thema ist? Wie hoch war dein Strompreis in den letzten Jahren? Wenn der nicht extrem niedrig war, dann hat irgendwer für die Netznutzung kassiert und genau dem kann man dann auch unterstellen, dass ihm das Netz gehört.

    Hab bei Mehreren bei uns in der Umgebung mit Fachgebiet Energierecht angefragt, leider 2mal die Anwort erhalten das sie aktuell keine neuen Fälle nehmen wegen Corona und einmal dass der Anwalt sich nur mit Energierecht in Bezug auf EEG auskennt.

    Aber den Tipp oben von CosmoHH mit der Anwaltskammer werd ich noch mal in Angriff nehmen.

    Den Strompreis der letzten Jahre weiß ich nicht genau, aber denke mal relativ normal, wechseln jedes Jahr zu einem günstigen Anbieter.

    Das mit der Netznutzung hatten wir auch schon mal thematisiert, Behauptung der Stadtwerke, wir bezahlen für das Netz bis zu den angeblichen Privatleitungen.

  • Falls du dir ernsthaft die Anschaffung eines Generators überlegst und des Englischen mächtig bist, empfehle ich dir folgendes YouTube-Video als Hilfestellung zu deinen eigenen Überlegungen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Sprich: ein Generator, der dafür bestimmt ist, über einen bestimmten Zeitraum deine Last abzudecken, sollte dafür ausgelegt sein, z.B. ein 1500 rpm-Generator und keinesfalls einer mit 3000 rpm.


    Generell finde ich den Kanal von Martin Johnson für Off-Grid nicht schlecht, er hat auch viele kurzweilige Videos über praktische Erfahrungen mit Off-Grid PV.