Stromanschluss wird stillgelegt - Einfamilienhaus autark machen

  • Besteht nicht in Deutschland ein Anschlusszwang an das Öffentliche Netz?

    Nur bei Wasser (ohne das gibt es kaum noch eine Chance auf Baugenehmigung) und Abwasser (wenn nicht verfügbar, besteht ein Zwang zur Kleinkläranlage nebst regelmäßger Kontrolle und Abfuhr der Feststoffe) und da besteht auch ein Kontrahierungszwang auf seiten (meist) der Kommune. Sprich, das kann man dir nicht abdrehen, wenn du nicht zahlst kommt der Mann mit dem Kuckuck. Strom, Gas, Telefon, ... sind mehr oder weniger Privatunternehmen, da gibt es keine Zwänge.

    edit: es gibt aber durchaus Ansätze, daß im 21. jahrhundert Strom, Gas und Telefon/schnelles Internet zur Daseinsvorsorge gehören. Da geht es aber darum, daß bei vorhandenem Anschluß dieser nciht (relativ einfach) gesperrt werden darf, nciht darum einen Anspruch auf einen Anschluß zu haben. OT: beim Bankkonto hat es ja auch "ewig" gedauert darauf einen Anspruch zu haben und gerade erst hat ein gericht einer Bank gesagt, daß dafür 9€ im Monat zu viel sind, wenn andere das immer noch kostenlos bekommen können.

  • Warum reichen 28kWh nicht und warum kann man diese 28kWh nicht mit dem Dachs aufladen?

    Der (HEL) Dachs kann nur fix 5,3kW.

    Sobald auch nur 1W nicht mehr abgenommen werden kann, muß der Abschalten.

    Einen Akku kann man nicht mit max. Strom bis zum Schluß laden. Auch bei Lithium nicht.


    Die 28kWh reichen bei einer Vollinsel nicht.

    Wenn man im Sommer nicht das BHKW laufen lassen will, sollte man mehrere Tage auch mit schlechtem Ertrag überbrücken können.


    Mein täglicher Bedarf liegt im Schnitt bei ca. 15-16kWh.

    Meiner ist doppelt so hoch mit hoher Grundlast. (Firma)

    Ich brauche das Netz noch, da meine 500kWh Restbezug nur im Sommerhalbjahr stattfinden.

    Wenn ein Tag komplett verregnet ist, muß ich zeitweise auf's Netz.

    Das BHKW läuft nich, wen ich keinen Wärmebedarf hab'

    Durch die Solarthemie komme ich im Sommer leicht mehrere Tage ohne Wärmeertrag aus.


    würde ich mich mit der Telekom in Verbindung setzen


    Es geht hier nicht um das Legen einer NS-Leitung, sondern um MS. Also 20kV bzw. 10kV.

    Es gibt klar definierte Grenzen, wie lang eine Leitung ab Trafo bei 400V sein darf.

    Und das wird hier weit überschritten.

    Als Beispiel: Bayernwerk macht keine Hausanschlüsse an bestehende Trafos, wenn der Trafo mehr als 900m (Leitung) entfernt ist.

    Auch kann man nicht einfach ein Energiekabel zusammen mit einer Glasfasertrasse in gleicher Tiefe legen.

    Fernmedeleitungen inkl. LWL sind i.d.R. in 30 bis 50cm Tiefe.

    Energiekabel in mind. 60 bis 80cm.



    Das Problem ist, daß für die zwei, drei Häuser vor Ort eine eigene Trafostation existieren muß.

    Der VNB, wenn die ihm wirklich nicht gehört, will die vorhandene sicher nicht übernehmen und instandhalten.

    Der will eine wartungsarme Kompakttrafostation mit 160 bis 250kVA hinstellen und fertig.

    Hier kann man sehen, was 20 Jahre alte Trafostationen noch kosten:

    https://www.resale.de/trafostation-gebraucht/

    30 Jahre alte Stationen sind noch bezahlbar. (Die Frage ist nur, was daran noch gemacht werden muß)

    Am besten gefällt mir das Bild zu diesem Angebot. ;)

    https://www.resale.de/abb-siem…n-20kv-30-kv/Nr-125022879

    Ist sicher nicht ganz nach VDE. 8)

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 14,1kWp
    1,2 kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540 Wp über MPT600-24

    4,62 kWp über 2x MPPT 150/70
    2,7 kWp über SB3000, 2,9 kWp über SB3300, 2,07 kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Ist es denn jetzt Fakt, dass die Versorgung durch den Energieversorger in Zukunft nicht mehr gewährleistet ist? Ich finde die Variante BHKW+WP+PV zwar durchaus interessant, aber die Betriebskosten werden nicht ohne sein.

    Nein, Fakt ist es noch nicht, aber es gab jetzt schon mehrere Treffen zur außergerichtichen Einigung unter anderem mit Vertretern der Regulierungskammer Hessen bzw. dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen die alle zu keiner Einigung geführt haben, daher wollten wir sicherheitshalber weitere Möglichkeiten wie z.B. das autark machen evaluieren um zumindest einen Notfallplan zu haben, wenn alles andere scheitern sollte.

    Die Bundesnetzagentur sollte auch kontaktiert werden.

    Die Bundesnetzagentur hatten wir kontaktiert, diese hat uns an das oben genannte Ministerium verwiesen mit der Aussage, dass sie nur für Bundesländer zuständig sind die keine eigene Behörde haben. Das oben genannte Ministerium hat sich aus dem Fall aber auch wieder zurückgezogen, daher unsere Befürchtung, dass es jetzt erst recht zu keiner Einigung mehr kommen wird.

    Welche Zusatzheizmöglichkeit hast du?

    Wärmepumpe hätte halt den Vorteil im Sommer und teilweise der Übergangszeit mit PV-Strom betrieben werden zu können ggf. zusätzlich mit unserem normalen Kaminofen. Ansonsten müsste man vermutlich auf einen Heizstab im Sommer für Warmwasser zurückgreifen, wovon ich kein Fan bin.

    Für möglichst leichte integration bleibt eigentlich nur Fischer Panda übrig

    Kannst du das vielleicht noch mal näher erläutern, der Hersteller sagt mir leider nichts und ggf. sagen auf welches Gerät du anspielst?

    War zwar mal auf ihrer Website, hab aber nicht wirklich durchgeblickt.

    In deiner Signatur steht das du einen 49kWh Akku hast, ist das Blei oder Lithium?

    Was würdet ihr mir denn empfehlen?

    Wäre der von mir genannte Speicher ok oder habt ihr bessere Ideen?

    Vom Strom Autark zu werden ist bei entsprechender Lage des Hauses mit den von Dir erwähnten senkrecht gegen Süd gestellten Modulen durchaus möglich.

    Habe selbst einige Module fast senkrecht gegen Süd u. bin über die Erträge im Winter erstaunt.

    Aber mit Strom über WP zu heizen braucht es schon große Leistungsreserven der PV damit es auch bei Schlechtwetterperioden noch reicht.

    Was hast du für Module an der Fassade?

    Monokristallin oder Dünnschicht?

    Wie befestigt?

  • Welche Zusatzheizmöglichkeit hast du?

    Der Kaminofen ist schon mal gut. Hatte ich übersehen.

    Im Inselbereich brauchst Du immer irgendeine Redundanz für den Notfall.


    Bei einer Insel spricht nichts gegen einen Heizstab, wenn man damit nur Überschüsse verwertet, die man sonst nicht nutzen kann.

    Eine Insel ist immer sehr individuell und muß immer auf je jeweiligen Anforderungen ausgelegt werden.


    Kannst du das vielleicht noch mal näher erläutern, der Hersteller sagt mir leider nichts und ggf. sagen auf welches Gerät du anspielst?

    Fischer Panda kam mir in den Sinn, da die Geräte sehr leise sind, und alle mit externen Kühlern laufen.

    Statt dem externen Kühler kommt dann ein Plattenwärmetauscher dran.

    Regelungstechisch muß dann natürlich noch etwas Know How hin.

    Aber dafür reicht eine UVR16x2.


    Der "Panda 5000i" würde mir einfallen oder der "Panda 8000x-230V".

    Aber sei bitte nicht on den Preisen geschockt.


    Dann gäbe es noch die Stange-Generatoren:

    https://set-stromerzeuger.de/s…eneratoren/camino-einbau/


    Beide sind prinzipiell für den mobilen Bereich, lassen sich aber leicht stationär verwenden.

    Bei einem bekannten läuft ein 2kW-Stange-Generator mit Wärmeauskopplung statt Kühler und zusätzlichem

    Abgaswärmetauscher, um das Abgas entsprechend kalt über Kunststoffleitung aus der Garage zu bekommen.

    Aber nicht im Dauerbetrieb. Der ist mehr für den Notfall gedacht, wenn der Strom mal ausfällt,

    und der monovalent laufende Dachs das Haus nicht mehr heizen kann.

    Bei Nennlast kommen lt. WMZ knapp 4kW(th) im Haus an.


    Als echtes Insel-BHKW gibt es im Kleinleistungsbereich nur noch KW-Energie GmbH. (Alle anderen sind vom Markt)

    Hier aber nur Gas (Edgas oder LPG) oder Pflanzenöl (meist für Berghütten).

    Aber unter €20.000,- wird man hier nicht hinkommen.


    Daher: Standardstromerzeuger wassergekühlt beschaffen.

    Am besten in ein (gemauertes) Nebengebäude (Schall) setzen und umrüsten.

    Mit etwas technischem Verstand und etwas Geschick ist das kein großes Problem.

    In den Heizungskeller kann man den Motor auch setzen.

    Das Problem ist weniger der Körperschall. Das Hauptproblem ist das Ansauggeräusch.

    Wenn man das in den Grif bekommt, kommt noch die Abgasanlage.

    Bei Kubota Motoren reicht prinzipiell ein Kasten aus mitteldicken Siebdruckplatten, um das Motorgeräusch selbst so weit runterzubekommen, daß es außerhalb des Heizungskellers nicht stark stört.

    Mit Steinwolle und Lochblech auf der Innenseite der Verkleidung bekommt man das Geräusch weit runter.

    Allersings sind die angeflanschten Synchrongeneratoren luftgekühlt und brauchen entsprechend Luft.

    (Bei mir hängt ein Lüfter in der Verkleidung und an anderer Stelle sind die Spalte groß genug, daß die Warme Luft raus kann.

    Darum habe ich auch eine Wärmerückgewinnung über eine für € 20,- erstandene umfunktionierte Hotel-Zimmer-Klima.

    (War damals im 5er-Pack günstiger. ;) )



    Aber als Notfallplan solltest Du dir einen einfachen günstigen luftgekühlten 4kVA-Stromerzeuger anschaffen und einen einfachen Netzumschalter nach dem Zähler und CEE-Stecker an der Außenwand setzen lassen.

    Dann sitzt Du nicht sofort im Dunkeln, wenn ein Mast zusammenbricht und der VNB dann sagt: "Das wars, ist ja nicht unsere Leitung..." ;)


    Was würdet ihr mir denn empfehlen?


    Bei einer Insel ohne Netz würde ich derzeit noch zu blei tendieren.

    So schlecht ist Blei nicht. Derzeit bin ich bei 89,2% Wirkungsgrad. (Ermittelt mi BMV700, nur der Akku ohne WR-Verluste)

    Und was wichtiger ist: Du hast wegen der Auslegeung eine große Notfallreserve. Die Belastbarkeit ist größer.

    Das BMS bei Lithium schaltet Dir bei zu hoher Belastung gnadenlos ab.

    Blei verschmerzt mal kurzzeitig zu hohe Last.

    Eiziger großer Nachteil: Man sollte Blei nicht teilentladen über Wochen rumstehen lassen.

    Man muß den Aku regelmäßig voll bekommen.

    Im Sommer mit PV normalerweise kein Problem. Und im Winter mit BHKW auch nicht.


    Fassade?

    Monokristallin oder Dünnschicht?

    Wie befestigt?


    Dünnschicht hat bei PV schon lange keine Daseinsberechtigung mehr. Man verwendet nur noch kristaline Module.

    Dünnschicht hat man früher genommen, da sich günstiger waren als kristaline.

    Aber der Vorteil ist schon lange dahin. Momentan haben Dünnschichtmodule eher den Charakter von Sondermüll.


    An der Fassade kann man genauso mit Schienen arbeiten.

    Man sollte aber unbedingt die Module zusätzlich sichern. (z.B. mit dünnem Stahlseil direkt am Rahmen.)

    Oder ein Auflagepunkt, welches das Gewicht der Module trägt, falls sich eine Halteklammer lösen sollte.

    Senkrechte PV-Module machen sehr wenig Jahresertrag, haben aber im Winter den deutlichen Vorteil, daß das bißchen Sonne optimal eingefangen wird, besonders wenn das Dach verschneit ist.

    Aber zu viel darf man nicht erwarten.

    Im Winter hat man bei uns immer ein deutliches PV-Defizit.

    Wenn der WAF aufgrund von Komforteinbußen nicht gegen 0 fallen soll, muß das System bivalent also mit einer zweiten Stromquelle aufgebaut werden.

    Wind fällt bei Dir im Tal aus.

    Wasser hatten wir damals auch schon ausgeschlossen.

    Also bleibt nur ein Stromerzeuger.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 14,1kWp
    1,2 kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540 Wp über MPT600-24

    4,62 kWp über 2x MPPT 150/70
    2,7 kWp über SB3000, 2,9 kWp über SB3300, 2,07 kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • bevor du hier über Dünnschicht herumspekulierst, und Ortstermine mit irgendwelchen "Ministerien" selbst abhältst, würde ich dir wirklich dringend raten den bereits mehrfach angesprochenen spezialisierten Anwalt zu konsultieren.

    Sonst fahren die Anderen nur Schlitten mit dir.

  • Also ein 3 Phasige System Victron hat kein Problem mit dem Fronius ein Netz hinzustellen bei dem der NES nicht auslöst. Auch unter Last nicht.

    Meine Auslegung war halt 30 kWp PV, Ost West weil das Dach bei meinen Eltern nicht anders steht.

    Akku ist so 30 kWh groß.


    Die Hälfte PV ist über Fronius am AC out, der andere Teil über Laderegler am Akku.


    Wenn du eh Akku hast kannst du auch einen Sincro Gleistromgenerator nehmen.

    Die kann man über die Drehzahl Lastregeln.


    Bau dir das ganze in ein Nebengebäude. Dicke Betonwände und innen Isolierpanele an die Flächen. Dann hörst du außen auch bei größeren Leistungen kaum was.


    Schweres Fundament auf Luftfedern dämpft dir sehr gut den Körperschall weg.

  • In einer AC-gekoppelten Insel gibt es immer wieder die Situation, daß die Netzüberwachung die Erzeugungsanlage rauswirft.

    Bei mir reicht der Laserdrucker mit seiner gepulsten 1kW-Heizung und den damit verbundenen Lastwechsel wunderbar aus.

    Es ist eben nicht der eine Lastwechsel, sondern das ständige hin und her teilw. im 20ms-Takt.


    Einen DC-Generator zu verwenden, sehe ich eher problematisch, da dann eine Backup-Möglichkeit wegfällt.

    Gibt es einen Fehler an den Inselwechselrichtern, so kann man Notfalls den Stromerzeuger aka Insel-BHKW auf Bypaß schalten und das Haus direkt versorgen.


    Mein Vorschlag hier wäre ein Rahmengerät.

    Von SDMO gibt es auch einphasige wassergekühlte Aggregate:

    http://de.sdmo.com/Products/PPR/Power-gen-products/T9KM.html

    7,8kW Dauerleistung. (Real wird man den max. mit etwa 6kW belasten.)

    Körperschall bekommt man durch Schwinggummis weg.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 14,1kWp
    1,2 kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540 Wp über MPT600-24

    4,62 kWp über 2x MPPT 150/70
    2,7 kWp über SB3000, 2,9 kWp über SB3300, 2,07 kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Okay, so leistungsstark ist unser Laserdrucker nicht.

    Für mich war es die Leistungserhöhung Tagsüber und der günstigere Preis.


    10 KW Laderegler gibt es kaum 1300.


    Ja das ist ein vernünftiges Aggreagt.

    Mit den 1500 auch recht langlebig.


    Das Leiser machen kann aufwendig werden, je nach dem wie leise es werden soll.

    Wenn man den Nachts nicht laufen lassen muss, wird es einfacher.


    Aber das ganze in eine "Gartenhütte" zu packen mit getrennten Fundament und alle Leitungen ins Haus ziehen wäre eine gute Ausgangbasis.


    Vorallem wird das Einbringen deutlich einfacher. Gewicht ist da nicht zu unterschätzen.

  • Vidar: gibt es bei dir schon etwas Neues?


    Was spricht eigentlich gegen eine Pelletheizung statt Wärmepumpe? Der Strombedarf ist sehr gering und die Heizung kann notfalls mit einem kleinen Inverter-Stromerzeuger betrieben werden. Dann bleibt dir im Winter und in der Übergangszeit (das ist die Zeit, in der du Wärme brauchst) mehr vom wertvollen Strom für andere Dinge.


    Und das Picea-System halte ich auch für durchaus interessant. Die Kosten dürften da auch gar nicht sooo astronomisch hoch sein, da Batteriespeicher und Wechselrichter im Preis bereits enthalten sind (was du dir sonst separat dazu kaufen müsstest).


    Sind bei deinem großen Garten noch zusätzliche Freiflächenmodule möglich?

  • Wirklich viel leider nicht zur Stromsituation.


    Wir haben mittlerweile mehrere PV-Firmen angeschrieben um Angebote für eine Inselanlage aus PV, Stromspeicher und Stromaggregat einzuholen, leider haben wir von fast allen mittlerweile Absagen bekommen.

    Anfang dieser Woche habe ich daher auch mal hier im PV-Forum für ein Angebot angefragt, warte aber noch auf Antwort.


    Genau den Gedankengang mit Pelletheizung haben wir die letzten Wochen auch evaluiert und halten es vielleicht sogar für die sinnvollere Alternative in unserer Situation. Hygiene-Kombispeicher brauch man bei Pellets am Besten sowieso, die Abwärme vom Aggregat könnte man somit auch gut mitnutzen im Winter und für den Sommer wäre vielleicht eine Brauchwasserwärempumpe sinnvoll, da wir Stromüberschuss durch die PV haben werden und der Pelletkessel könnte somit ausbleiben.


    Mit einem Mitarbeiter von HPS zu Picea hatte ich letzte Woche auch eine Erstberatung, klingt alles sehr interessant und das Konzept finde ich echt super. Warte aber auch hier noch auf das Angebot, wäre also eine Frage des Preises.

    Was mir hier nicht so gut gefällt ist der Bleispeicher, die hohen jährlichen Wartungskosten (420Euro netto), es kann leider nur Warmwasser unterstützen und kein Heizsystem ersetzten, alle 7-8 jahre muss der Brennstoffzellenstack gewechselt werden, der Erste ist in der 10 jährigen Garantie drin, aber über Kosten danach konnte mir keine Auskunft gegeben werden. Das ist aber alles noch kein wirkliches Ausschlusskriterium.

    Was mir etwas Bauchschmerzen bereitet ist, was passiert, wenn HPS insolvent gehen sollte, dann hätte man so ein teures System und keinen mehr der es betreuen, warten und reparieren kann. Bei PV, Speicher und Aggregat ist dies wesentlich einfacher, da man an keine Firma gebunden ist und relativ schnell zu allen Komponenten Ersatz bekommen kann.


    Freiflächenmodule wird schwer durch die Hanglage und Wald, ich hatte die letzten Tage mal die Sonne auf der Südseite mittags beobachtet und leider gibts dafür meiner Meinung nach kein wirklich guten Platz. Am sinnvollsten wäre hier vermutlich die Fassaden-PV in Südausrichtung, auch wenn uns von einem Solateur davon abgeraten wurde, da es dafür keine wirklichen Besfestigungssystem gäbe, sondern nur die von den Dächern dafür umfunktioniert würden.


    Ist das wirklich so oder gibt es hier mittlerweile gute Befestigungssysteme?

    Achja, haben auch ein WDVS, was es etwas erschweren könnte.