Anlagenplanung EFH mit Perspektive Pool-WP

  • Hallo zusammen,


    ich bin kürzlich auf dieses schöne Forum gestoßen und habe hier in den letzten Tagen schon einiges zum Thema PV dazu gelernt. Wir überlegen auch, eine Anlage auf unserem Dach zu installieren. Gerne möchten wir daher unsere bisherigen Überlegungen präsentieren und freuen uns über Tipps bzw. Verbesserungsvorschläge sehr.


    Wir haben eigentlich eine relativ große Grundfläche. Aufgrund diverser Dachgauben und weiteren Besonderheiten (Belüftungsauslässe, Schornsteine, Dachfenster, SAT-Schüssel, angrenzender Park mit sehr großen Bäumen) ist das Thema PV bei uns aber etwas tricky. Grundsätzlich stehen Dachflächen auf dem Haus, der Garage, ggf. ergänzend noch auf einem Carport und einem Freisitz zur Verfügung. Unser Haus hat eine L-Form mit ca. 205 Grad-SSW-Ausrichtung, unsere Garage ist rechteckig und liegt mit einem Abstand von ca. 5 Metern zum Haus in südöstlicher Richtung. Beide Gebäude haben ein Walmdach.


    Wir hatten auch schon ein paar Firmen da, bevor ich dieses Forum entdeckt habe. Da kamen überwiegend die üblichen Angebote mit Speicher, Cloud etc. Und ich muss auch sagen, ohne die Infos hier aus dem Forum hörte sich das damals alles schon recht schlüssig und durchdacht für mich an. Jetzt bin ich zumindest beim Thema Speicher schon mal schlauer…


    Das wollen wir besser machen und uns jetzt im ersten Schritt mit der idealen Dachflächenplanung befassen. Ich habe auf dem Luftbild mal alle Dachflächen durchnummeriert, damit die Zuordnung leichter fällt. Finden sich auch in der Tabelle wieder.


    Sonstige Infos:

    • Stromverbrauch: ca. 6.000 kWh/Jahr, könnte demnächst durch Pool-WP steigen (s.u.)
    • Ziegel ca. 30 cm hoch und 20 cm breit.
    • Dachneigung Haus Süd/Nord 45 Grad, West/Ost 51 Grad, Garage West/Ost 30 Grad, Carport 10-15 Grad.
    • Maße siehe Anlagen bzw. Tabelle


    PVGIS habe ich gemacht, und mit Planung PVSOL schon angefangen, s. Anhang


    1. Unterhalb Dachgauben: Reicht halbe Ziegelhöhe Abstand an der Traufe zur Regenrinne?

      Eine wichtige Frage für die Größe der Anlage ist, ob man unterhalb der Dachgauben Module hinbekommt. Dort sind jeweils nur 118-119 cm Ziegelfläche? Insbesondere die Flächen 1 und 3 würden wir wegen der SSW-Ausrichtung natürlich gerne maximal belegen. Normale Module belegen untere Dachziegelreihe knapp bis zur Mitte (horizontale Verlegung). Von einem Solateur wurde unbedingt eine freie Ziegelreihe zur Traufe empfohlen, damit Regen nicht über die Rinne hinausschießt. Hat hier jemand Erfahrung und seht ihr das auch so? Würden ungern Fläche verschenken, falls halbe Ziegelreihe (15 cm) nach unten reicht. Alternativ könnte man ja schmalere Module verwenden. Ich habe gesehen, dass Luxor solche mit einer Breite von 80 cm (Eco Line M72-LX-200W) à 200 Wp anbietet. Also: Gar nicht belegen, normale Module oder kleinere Module (kann man die überhaupt mit den anderen kombinieren)?


    2. PV auf Dachgaube?

      Macht es Sinn, die Dachgaube in südöstlicher Richtung zusätzlich für PV zu nutzen (ggf. mit Aufständerung)? Dachneigung liegt aktuell bei ca. 10 Grad, Dach der Gaube fällt auch zu den Seiten hin leicht gerundet ab. Vertikal müssten 5, horizontal 3 Module möglich sein. Aber könnte man diese 3-5 Module überhaupt effektiv in den Wechselrichter und das Gesamtkonzept einbinden?


    3. Verschmierte Dachziegel:

      Noch ein wichtiger Punkt: Unsere Dachziegel sind verschmiert. Haben uns jetzt gegen vorherige Dachsanierung entschieden, ist nach Auskunft von zwei Dachfirmen (und die wollen ja eigentlich was verkaufen) nicht notwendig. Dach ist noch gut in Schuss und mind. 20 Jahre halten, war die Aussage. Zwei Solarfirmen haben aufgrund der verschmierten Ziegel sehr hohen Zuschlag angesetzt bzw. gar kein Angebot abgeben wollen. Ist das auch eure Erfahrung und ist das wirklich so viel komplizierter bei der Montage der Halterungen? Ein paar Ersatzziegel würde ich ja vorsorglich besorgen, daran soll es nicht scheitern. Und die farbliche Gestaltung spielt ja unterhalb der PV-Anlage dann eh keine Rolle mehr.


    4. Erdarbeiten:

      Wenn wir die Garagenflächen mitnutzen, müssten Kabel zwischen Haus und Garage (ca. 5 m) unterirdisch verlegt werden, da wir leider kein Leerrohr liegen haben. Die bis dato befragten Solarverkäufer haben abgewunken und gesagt, dass das normalerweise der Bauherr macht. Was ist dabei zu beachten (Tiefe)? Wir wollen dann natürlich gerne mit der PV-Anlage grundsätzlich auch für die Option E-Auto vorbereitet sein. Was sollte man dann zusätzlich im Rahmen der Erdarbeiten idealerweise zur Garage verlegen/vorbereiten?


    5. Dachlukenfenster überbauen?

      Die Dachlukenfenster (Fläche 1 neben der SAT-Schüssel, sowie auf der Ost- und Westseite der Garage) sind für uns nicht wichtig. Kann man die mit PV-Modulen überbauen (Tiefe ca. 8-10 cm über Dachziegel) oder müsste man diese vorher entfernen und durch Dachziegel ersetzen?


    6. Lüftungsauslässe:

      Es gibt auf dem SSW zwei Entlüftungsauslässe von Abwasserleitungen. Hat hier jemand praktische Erfahrungen? Einfach kürzen/absägen oder alternativ ersetzen durch Ziegel mit anderen, weniger tiefen Entlüftungen?


    7. SAT-Schüssel verlegen?

      Die SAT-Schüssel könnte man vermutlich ohne größeren Aufwand um die Ecke auf die östliche Hausseite verlegen, genug Spiel haben die Kabel auf dem Dachboden. Würde sich der Aufwand aus eurer Sicht lohnen? Man könnte dann in der oberen Reihe horizontal ein Modul mehr legen bzw. würde dieses von einer Verschattung während des gesamten Vor- bis frühen Nachmittags befreien. Falls man die Schüssel nicht umlegt, würdet ihr dennoch ein Modul links der SAT legen oder auf das eine Modul verzichten, damit nicht der gesamte String leistungsmäßig heruntergezogen wird?


    8. Zählerschrank ausreichend?

      Ich habe mal ein Foto von unserem Zählerschrank angehängt. Die Aussagen der Solarteure waren unterschiedlich, ob da ein neuer bzw. zusätzlicher erforderlich ist oder ob der Platz reicht. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sprach einer von einem SLS-Schalter.


    9. Pool-WP:

      Wir überlegen, perspektivisch einen vorhandenen Außenpool in Betrieb zu nehmen. Wurde vom Vorbesitzer mit Gas vom Haus beheizt. Wir würden wahrscheinlich trotz der vorhandenen Peripherie auf Pool-WP umstellen. Hier sollte sich PV ja dann von der Tages- und Jahreszeit sehr gut ergänzen, denken wir. Wenn man gute WP nimmt, braucht man die nur in den besten Stunden des Tages laufen lassen. Lässt dich das in der Kombi gut steuern? Eigenverbrauch könnten wir dann auch ohne Speicher gut und sinnvoll erhöhen. Stimmt die Überlegung dazu?


    10. Welche Dachflächen?

      Ursprünglich hatten alle bisherigen Solarteure eine Kombination aus SSW Haus u. WNW Garage vorgeschlagen. Als ich jetzt eine Ertragsberechnung über PVGIS gemacht habe, kam ich etwas ins Grübeln:


    - Nord (5) macht vermutlich aufgrund der Ausrichtung und Ertragsprognose keinen Sinn, oder? Hinzu kommen hier noch ein paar kleinere Verschattungssituationen durch Gaube und Schornsteine.



    - Die Schräge OSO (2) zwischen den beiden SSW-Flächen ist vermutlich auch nicht nutzbar. Vertikal und horizontal passt hier bei normaler Modulgröße nichts hin. Oder gibt es eine Möglichkeit, schräg zu montieren? Ansonsten könnten evtl. nur kleinere Module passen.


    - Haus West (4) ist so eine Frage wegen der Ertragsprognose, durch den angrenzenden Park zudem teilweise Schatten


    - Garage West (7) sieht da schon etwas besser aus.


    - Haus Ost (6) würde dann ggf. oben die SAT aufnehmen. Die Seite für PV macht vermutlich wegen der Modulanzahl nur Sinn, wenn man das mit der Garage Ost irgendwie zusammen verstringt bekommt, oder?


    - Garage Ost (8) ist grundsätzlich interessant, Modulbelegung wäre hier mit 10 vertikal klar. Problem könnte sein, dass hinter dem angrenzenden Carport und einer kleinen, einspurigen Stichstraße sehr hohe Häuser (7-8 Meter) stehen. Außerdem noch hohe Bäume auf unserem Grundstück entlang der Straßengrenze in südwestlicher Richtung.


    - Carport (9) gilt im Prinzip dasselbe, ggf. Verschattung durch ggü. liegende Häuser. Haben wir letztes Jahr erst gebaut, da hatte ich das Thema PV leider noch nicht auf dem Schirm. Dach müssten wir nochmal neu machen, wenn wir das für PV nutzen wollen.


    - Beim Freisitz (10) habe ich außer der Bemaßung des Gebäudes in PV Sol noch nichts hinbekommen. Ist ein Flachdach, Module müssten aufgeständert werden. Zudem müssten dann auch noch Kabel ca. 17-18 Meter zum Haus in der Erde verlegt werden. Macht das Sinn? Und wenn ja, in welche Richtung?


    11. Verschattungssimulation:

    Mit der Verschattungssimulation von PV Sol stehe ich bislang noch etwas auf Kriegsfuß, da bekomme sehr ernüchternde Ergebnisse (auf fast allen Flächen zweistellig). Hatte ich trotz der hohen Bäume so nicht erwartet. Vielleicht habe ich das mit den Abständen auch noch nicht richtig raus. Aber die Höhe der Bäume abzuschätzen finde ich auch schwierig.


    12. Zeitpunkt NAB?

    Noch eine Verständnisfrage zum Zeitpunkt des NAB, das habe ich in den FAQ nicht richtig kapiert: Macht es Sinn, jetzt noch vorab im Juni zu stellen, auch wenn die Anlagengröße noch nicht feststeht? Kann man großzügig anmelden und notfalls kleiner bauen als beantragt und zugesagt?


    Danke euch schon mal vorab für eure Mühe und Ideen.


    nevs

  • Lies die FAQ nochmal, du hast einiges überlesen!

    Schräg montieren ist möglich wenn man die Haken schräg montiert. Schau dir einige Bilder von Montagesystemen an, dann merkst du dass es dem Modul egal ist ob ein Fenster oder Ziegel darunter sind solange das Gestell sicher montiert werden kann.

    Reicht halbe Ziegelhöhe Abstand an der Traufe zur Regenrinne?

    Ja. Hab ich auch, reicht!

    Module mit 1 m Breite passen auf 1,20

    Gauben haben welche Neigung? Beleg die.

    Schüssel zugänglich an die Wand!

  • Klar ist es für das Modul egal, ob Fenster oder Ziegel. Ging vor allem um die Tiefe, weil Oberkante Dachfenster ca. 10 cm über Dachziegelniveau ist. Ist das machbar? Und wegen der Befestigung: Die beiden auf der Garage liegen dann mitten unter einem Modul, das wäre also unproblematisch. Und auf dem Süddach müsste man notfalls die Reihen paar cm nach unten schieben, damit die Schiene nicht ,mit dem Fenster kollidiert.

  • Hallo Pflanze,


    danke für die Infos. Sorry kam mit Zitieren noch nicht klar.


    Gibt es für die Schrägmontage spezielle Halter oder wie befestigt man die?


    Gauben ca. 10 Grad von vorne nach hinten, aber zu den Seiten leicht abgerundet. Kann man da auch vertikal ständern? Auf dem Süddach würde dann mehr draufpassen. Bei den anderen Gauben passen nur je 1-2 Module drauf, in Summe. Die würde ich weglassen, oder?


    NBA jetzt? Auch wenn die Größe der Anlage noch nicht feststeht?


    SAT an Wand ist schwierig wegen Walmdach. Und ganze Kabellage ist ja schon zum Dachboden hochgeführt... Wechsel auf Ost dürfte aber machbar sein und da stört sie nicht. In das Dreieck oben passt eh kein Modul.


    Foto Zählerschrank hatte ich vergessen, jetzt im Anhang. Muss der neu bzw. hängt das davon ab, ob Erzeugungszähler installiert werden muss?

  • Was ist dabei zu beachten (Tiefe)? Wir wollen dann natürlich gerne mit der PV-Anlage grundsätzlich auch für die Option E-Auto vorbereitet sein. Was sollte man dann zusätzlich im Rahmen der Erdarbeiten idealerweise zur Garage verlegen/vorbereiten?

    Das macht Sinn mit der Vorbereitung fürs EAuto...2xLAN Kabel nicht vergessen (Eins für Netzwerk, eins für evtl. Kommunikation mit Zähler etc.)

    Wenn man gute WP nimmt, braucht man die nur in den besten Stunden des Tages laufen lassen. Lässt dich das in der Kombi gut steuern? Eigenverbrauch könnten wir dann auch ohne Speicher gut und sinnvoll erhöhen. Stimmt die Überlegung dazu?

    Das hängt davon ab, was du für Steuerungsmöglichkeiten hast. Die meisten Pool-WP haben einen Schaltkontakt für die Freigabe. Wie groß ist der Pool? Die meisten Pool-WP sind einphasig, und brauchen daher ein eigenes entprechend abgesichertes Kabel, je nach Größe der Pool WP und der Ladestation kommst du dann evtl. an einer Phase evtl. ans Limit des Hausanschluss...muss nicht sein, kann aber sein, daher bei der Planung beachten.


    (Eigenverbrauch spart grundsätzlich nichts...nur wenn er sinnvoll ist, besser ist Stromverbrauch vermeiden und einspeisen ;) )


    Ich würd im ersten Schritt erstmal die PV sauber durchplanen, dann im 2. Schritt die Elektroplanung angehen, sonst Verzettelt man sich schnell.

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • Alle Haken etwas gedreht festschrauben aber vorher Plan machen damit die zueinander passen.

    Schrank SLS nachrüsten und ÜSA. Zweites Zählerfeld ist da. 10 cm kommt mir viel vor. Die Schienen selbst haben oft 4 cm, das dürfte zu knapp sein - oder?

    Größe grob überschlagen, NAB mailen.


    Rohre legen statt nur Kabel.

  • pflanze : Danke dir für die ganzen Hilfestellungen.


    Roland81 : Danke dir ebenfalls für die wertvollen Hinweise zur Pool-WP, Das werde ich in jedem Fall im Auge behalten... Du hast Recht, jetzt kümmere ich mich aber erstmal um die optimale Belegung.


    Also Belegungsplanung:

    Aktuell besteht mein Hauptproblem darin, die Verschattung und deren tatsächliche Auswirkung richtig einschätzen zu können. Im Umfeld unseres Grundstücks gibt es sehr hohe Bäume. Die sind sehr mächtig, aber nicht komplett dicht. In PVSol habe ich versucht, die Bäume vom Abstand und der Höhe richtig zu erfassen. Verschattungsanalyse in PVSol ist dann aber doch sehr ernüchternd. Ich habe es jetzt einmal ohne und einmal mit den Bäumen durchlaufen lassen und auch mit der Baumkronentransmission gespielt. Der Unterschied ist gravierend...


    Ich hänge mal Fotos von der Umgebung und meine Schattenanalyse an. Oberste ist immer komplett ohne Bäume, unten mit der Voreinstellung und in der Mitte mit veränderten Werten. Wie schätzt ihr das ein? Und bis zu welchem Prozentsatz Verschattung lohnt sich ein Modul (Pi mal Daumen) noch?


    Konkret geht es vor allem um die Dachflächen Haus und Garage jeweils WNW. Auch auf der wichtigsten Fläche SSW sind die Werte sehr unterschiedlich. Einzelne Module zu canceln, wäre unproblematisch, aber wenn sich ganze Flächen nicht lohnen, wäre es schade...


    Um SE werde ich wohl ohnehin nicht drum herum kommen, oder?

  • Das wichtigste bei dir sind die Gauben (auch die auf Nord!)- kläre mal ob die statisch Erschließbar sind. Welche Eindeckung haben die drauf?


    Süd kann man so bauen. WSW die kehle geht auch gut - WNW mit soviel Schatten - würde ich beide nicht belegen wenn die Simulation stimmt. Ist an den Schattenspendern nix zu rütteln?


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Green_Pirate:

    OK, du hast vermutlich Recht, dass die beiden WNW-Flächen Haus u. Garage bei der Kombination Ausrichtung/Verschattung nicht sinnvoll sind. Schade, aber man muss es ja nicht erzwingen. Also die beiden Flächen canceln wir.


    Und beim Freisitz u. dem Carport bin ich auch skeptisch. Freisitz gehen eh wenig Module drauf, müssten geständert werden, sind noch näher an den Bäumen vom Park als das Haus und es müssten noch einige Meter im Boden verlegt werden.


    Carport:

    Dach ist aus Polycarbonat-Platten, Sparren hatten wir recht engmaschig gemacht (letztes Jahr erst gemacht). Kann man das lassen u. PV-Gestell auf die Sparren montieren oder geht das wegen Brandschutz nicht und die Dachbedeckung müsste neu gemacht werden? Könnte man alternativ einfach Bitumen drüber legen? Wenn da zu viel Aufwand mit verbunden ist, lassen wir das auch weg, Verschattung ist ja auch bei 18-19 % über alle Module.


    Gauben:

    Ich nehme an, dass es geht. Oberfläche ist Bitumen. Unterlagen zur Statik habe ich keine gefunden. Vorbesitzer hat aber alles recht robust gebaut. Solarteure die da waren meinten auch, dass man das machen könnte (das sagt natürlich nichts). Wären Süd 6 (5+1), Ost 1, Nord dann auch 5. Aber meinst du wirklich, dass Nord (PVGIS 486) Sinn machen könnte?


    Es wird konkreter. Also aktuell sähe es so aus, habe nach der Verschattungsanalyse noch kleinere Veränderungen vorgenommen:


    SSO 1 (25 Azimut, PVGIS 972): 22 + 5 Gaube


    Schrägkehle OSO 2 (-65 Azimut, PVGIS 845): Entweder 7 kleinere Module 200 Wp quer oder 4 Module 340 Wp längs. Frage dazu: Kann man die die kleineren auch ganz normal in die Verstringung reinbekommen, wenn man die z.B. auf 2 parallele Strings aufteilt? Leistungsmäßig wäre es fast egal, quer sieht nur etwas besser aus, kriege ich zu Hause vermutlich eher durch😉


    SSO 3: (25 Azimut, PVGIS 972): 4 + 1 Gaube


    OSO 6: (-65 Azimut, PVGIS 845): 6 + 1 Gaube


    OSO Garage 8 ((-65 Azimut, PVGIS 845): 10


    Wären dann (ohne Nord) in Summe 53 Module (32 SSO, 21 OSO) mit 18,02 kWp oder 49 Module mit 16,66 kWp wenn man die Schrägkehle weg lässt.