Projektbeschreibung: 45 KWh Hausspeicher aus Tesla Modulen

  • ...aber dann ist ja immer noch die Sache mit der Batteriepannung - bei den Tesla Modulen 48V ! Mein Kostal möchte aber mehr oder kann man die dann in Serie schalten?

    Ein Tesla Modul hat nur 24 V.


    Du solltest dann auch noch bedenken, dass der Plenticore nur max. 13A Lade- bzw. Entladestrom verträgt

    (d. h. bei 120V Spannung hast du dann eine Lade- bzw. Entladeleistung von max. 1560 W....)


    Einen Plenticore solltest du mit 400 bis 500 V betreiben.

    Prinzipiell ist das auch ohne weiteres möglich (im Tesla sind es ja auch ca. 400 V).

    Du solltest da lieber die Finger davon lassen!!!


    Ich glaube nicht, dass das (mit einem vertretbaren Aufwand) realisierbar ist.

  • Naja ... man könnte (sofern man die technische Expertiese hat) schon einfach ein komplettes Tesla Pack

    mit 400 Volt anschliessen. Dann sind 13 Ampere auch vertretbar -> etwas über 5000 Watt.


    Aber: das mit der Spannung ist absolut nicht ohne. Wenn man da anpackt ist das relativ tödlich. Ohne das Fachwissen würde ich das nicht machen. Das SimpBMS kann auch mehr oder weniger "Standalone" arbeiten. Sprich: Es passt auf die Min/Max Spannungen sowie Zelltemperaturen auf. Außerdem aktiviert es bei Bedarf das Cell Balancing. Wenn dann noch ein entsprechender Trennschalter angeschlossen ist, fehlt lediglich das herauf / heruntersetzen der Ladeleistung. Bei 13 Ampere ist das aber ziemlich wurscht.


    Fazit: gefährlich aber für einen Experten machbar. Sicherheitsfunktionen sind vorhanden.


    Viele Grüße


    Jens

  • Wie e-Scooter geschrieben hat, kann man mit dem BMS eine ‚eigensichere‘ Batterie bauen. ich habe dabei auf eine eigene Software gesetzt.


    Ob der Plenticore nun auch ohne Batterie-Kommunikation funktioniert, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen.


    Aber auch von mir der Hinweis:

    Ab spätestens 100 V DC wird‘s gefährlich. Da sollte man genau wissen, was man tut.


    Thomas

  • Super, danke für eure Hinweise - Einschätzungen!


    ...bin sowieso am überlegen, ob ich nicht im kommenden Jahr meine "Nord-Dachhälfte" auch noch voll mache, dann brauch ich sowieso einen zweiten oder größeren WR - dann kann ich ja einen anderen anschaffen!


    Danke!!!

  • Na dann ist passendem Victron (3 oder 5kW) und Ladereglern bauen.

    Nord hat den Vorteil dass die Erzeugung weniger wetterbedingt schwankt.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Bei 48v (was nicht so gefährlich wäre) gibt es einmal die richting (teilweises) inselnetz d.h. umbau Stromverteilung, china geräte mit hohem grundverbrauch oder wenige hybrid gerät, wie die von solis, die mit 48v Speicheranbindung arbeiten.

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • BMS:

    Genau genommen ist das BMS ein Breakout-Board für das aufgesteckte Teensy Board. Neben den vielen Steckverbindern befindet sich noch eine SMD-Bestückung auf der Rückseite der Platine, damit das ganze Werk funktioniert.



    Hallo Thomas, kannst Du Deine Software (welche auf dem Teensy läuft) und den Schaltplan des Breakout-Board veröffentlichen? Oder schickst Du es zumindest per PM?

  • Ich würde mich da auch gerne mal dranhängen...


    Wäre es denkbar sowas wie eine Bausatz der benötigten Teile anzubieten?


    Grüße...

    SMA STP 20000 Tripower , 315 IBC, 20,16kw/p
    Ausrichtung Süd 44 Module, 20 Nordseite