Was ist in Wallboxen enthalten, dass die so teuer sind?

  • Hallo zusammen,


    bekanntlich kann man die meisten E-Autos an einer Schuko-Steckdose laden. Es geht aber auch an Wallboxen, die allerdings verhältnismäßig viel Geld kosten.

    Was ist in den Dingern eigentlich alles drin, dass die so (relativ) teuer sind?

    Und noch eine zweite Frage: Kann man die Wallboxen auch selbst anschießen, falls man eine genügend starke Stromleitung hat? (idealerweise natürlich Drehstrom 32A)


    Danke für Eure Antworten

    und

    viele Grüße

    Karl

  • für die 22KW brauchst die Genehmigung vom Netzbetreiber.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Gut, das stimmt wohl, beantwortet aber nicht meine Frage. Nehmen wir an, die Genehmigung würde vorliegen oder alternativ würden mir auch 11 KW reichen.

  • Hallo zusammen,


    bekanntlich kann man die meisten E-Autos an einer Schuko-Steckdose laden. Es geht aber auch an Wallboxen, die allerdings verhältnismäßig viel Geld kosten.

    Was ist in den Dingern eigentlich alles drin, dass die so (relativ) teuer sind?

    Und noch eine zweite Frage: Kann man die Wallboxen auch selbst anschießen, falls man eine genügend starke Stromleitung hat? (idealerweise natürlich Drehstrom 32A)

    zuerst einmal:

    richtige Schukosteckdosen bekommst du FAST garnicht mehr ! z.B. der blaue Campingstecker kann den Dauerstrom von 16A. Und dann "bekanntlich" dauert das lange, da Strom gering und man muß auf den Leitungsquerschnitt achten und den richtigen Sicherungsautomaten haben !!!

    zu "was ist da drin":

    Da zwischen dem Auto und dem Ladeendpunkt ( Wallbox ) kommuniziert wird ( wer kann was und wer braucht was ), braucht es eine Prozessorplatine mit besonderer Software, ein Schütz, was den Strom kann und - jetzt kommt es - einen "all sensitive FI Schutz" ( da auch Gleichstrom rückwärts aus dem Auto kommen kann ). Wenn dieser auch noch Drehstrom können soll - besonders teuer.

    einfach mal im Web suchen. Dann brauchst du den verriegelbaren Stecker für das Auto ( siehe Mennekes )

    zu der letzten Frage:

    kannst du, wenn du aber ein Fachmann bist - dann weisst du - wie gefährlich das ist ( schnell tot, keiner bezahlt den Schaden, auch die Haftpflicht nicht, etc. )

    Du hast einen Hausanschluß, der kann nur eine bestimmte Leistung ( 63A oder 100A Drehstrom ) und du musst verhindern das ALLE zur gleichen Zeit viel Strom ziehen, weil sie nichts voneinander wissen - na viel Spaß.

    BotU

  • Schon immer: https://www.netze-bw.de/netzan…/ladeeinrichtung-anmelden

    Bis 12kW meldepflichtig, drüber auch noch genehmigungspflichtig...

    Und nicht erst seitdem es Wallboxen gibt... kannst doch nicht einfach ne Stromsenke/Quelle dieser Leistung ans Netz hängen.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • ca. Kosten für dumme WB:

    - Steuerung z.B. simple EVSE 70€

    - 4 poliges Schütz 70€

    - Ladekabel + Stecker 150€

    - Gehäuse 30€

    - FI Typ A-EV oder B 250- 350€

    (in billig WB meist nicht mit drin, muss daher davor in der Verteilung eingebaut sein)


    komplett als Bausatz z.B hier für 300€. Aber Achtung, ohne Fi!


    Schlauer als Bausatz mit einem Raspi 3 drinnen für PV geführtes Laden und Zähler ab 500€ (ohneFI) bei open WB

    Achtung, gefährliches Halbwissen!;)

  • Zitat

    Du hast einen Hausanschluß, der kann nur eine bestimmte Leistung ( 63A oder 100A Drehstrom ) und du musst verhindern das ALLE zur gleichen Zeit viel Strom ziehen, weil sie nichts voneinander wissen - na viel Spaß.

    Wie weiß die Wallbox, ob noch ein Durchlauferhitzer und vielleicht noch gleichzeitig die Drehstrom-Kreissäge laufen? Weil ohne dieses 'Wissen' kann sie ja schlecht die Leistung für das E-Auto herunterregeln.