welche kwP mit 30 Modulen möglich?

  • hallo zusammen,


    wir sind gerade am Planen einer PV-Anlage für unser Doppelhaus.

    Auf jeder Dachfläche (fast komplett Süd) passen 30 Standard-Module drauf (querverlegt).


    Aktuell haben mir einige Anbieter geraten unter 10kwP zu bleiben (mit 330Watt Modulen), damit man kein Kleinunternehmen gründen muss.


    Jetzt habe ich aber ein Video gesehen in dem geraten wird, dass man möglichst alles aus der Dachfläche rausholen soll, was nur irgendwie geht, egal ob man über die 10kwP kommt.


    Jetzt ist die Frage:

    Welche Modulstärke ist denn eurer Meinung nach die Optimale? Standard sind ja gerade so 330Watt/Panel.

    Gibt es aber auch wesentlich stärkere, die sich dann lohnen würden?


    Anbei ein Bild unseres Daches (wobei das Dach durch die Module nicht maßstabsgetreu ist ;) )


    Besten Dank schon mal!

  • Kleinunternehmen????


    Vin solchen Märchenonkels würde ich nix kaufe.

    Bzgl. Gewerbe/ finanzamt gibt es da keinen unterschied zw. < oder >10 kWp


    Bei 30 Modulen nax. Würde ich aber 330er nehmen. Dafür schöne full black


    Welche neigung hat das dach?

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • Danke für deine Antwort.

    das mit dem "kleinunternehmen" war jetzt meine Ausdrucksweise, aber es gibt ja so eine Grenze, ab der man dann dem Finanzamt reporten muss und ab der man für den Eigenverbrauch Steuern zahlen muss oder so ähnlich..das war gemeint.


    Dachneigung ist 30°


    mit 330W komme ich auf 9,9kwP.

    Warum sollte man da nicht stärkere Module draufpacken?


    Unser aktueller Stromverbrauch ist sehr niedrig (ca 4300kw/Jahr) trotz Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Homeoffice.

    Aber ein E-Auto (oder Hybrid) soll evtl. nächstes Jahr dazu kommen.

    SolarEdge 17k - 19,8kWp (9,9 Nord, 9,9 Süd) - Axitec 330er Module

  • mit 330W komme ich auf 9,9kwP.

    Warum sollte man da nicht stärkere Module draufpacken?

    330er sind im Preis/Leistungsverhältnis schon gut. Mit 340er knapp über 10kWp ist nicht so optimal, weil es den Zusatzaufwand, zusätzlichen Erzeugugungszähler(ist Platz dafür? ), zu zahlende EEG Umlage nicht einspielt.

    Man sollte dann so auf über 12kWp kommen, damit sich es wieder lohnt.

    Achtung, gefährliches Halbwissen!;)

  • Dem Finanzamt darfst und solltest Du ab dem 1. Modul reporten.

    Nennt sich UStVA mit jährlicher UStE, Gewinnermittlung per EÜR und Versteuerung des DV.


    Du meinst die reduzierte EEG Umlage auf den DV ab 10KWp.

    Das sind allerdings Peanuts und wenn >12KWp geht, dann bauen.


    Wenn es bei 30 Modulen bleibt 30*330Wp bauen.


    Da scheint es aber noch andere Flächen zu geben, das Bild ist leider nicht sehr gut.

    Bei DN30 macht auch Norddach ggfs. noch Sinn je nach PLZ.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasonic Aquarea Monoblock 5KW

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    Parke nicht auf unseren Wegen, www.weg.li macht es möglich.

  • Da scheint es aber noch andere Flächen zu geben, das Bild ist leider nicht sehr gut.

    Bei DN30 macht auch Norddach ggfs. noch Sinn je nach PLZ.

    PLZ ist 75xxx, also zwischen Stuttgart und Karlsruhe.

    das Dach ist 6,29 x 8,80m, auf eine Hälfte geht da nicht mehr drauf.

    Im Norden haben wir halt eher nur im Sommer Ab 18 Uhr oder so von der Seite Sonne auf dem Dach. Andere Verschattungen gibts da nicht.


    hier mal ein echtes Foto:

  • Im Norden haben wir halt eher nur im Sommer Ab 18 Uhr oder so von der Seite Sonne auf dem Dach

    Ich würde trotzdem mal den Ertrag für das Norddach (PVGIS) ermittlen. Bei dem Breitengrad und eher geringerer Dachneigung kann das durchaus sinnvoll sein. Man sollte nicht den Ertrag durch diffuse Strahlung unterschätzen.

    Zusätzlich wirkt es noch den Verlusten durch die 70% Abregelung entgegen. Es ist ja auch keine Vollbelegung des Norddaches nötig, da muss man mal ein bisschen rumrechnen.

    Und bitte den Hinweis mit der Abstandssregelung ernst nehmen.

  • Das sind ja Zuckerdächer und ne Schande das da noch nix drauf ist... Magst nicht den Nachbarn fragen ob er auch will, dann kriegt ihr nen besseren Preis (oder sein Dach pachten?). ;)


    Norddach 30Grad DN gibt in der Gegend sowas wie 650h (Süd eher 1100h)... Wenn der Aufpreis für ne doppelt so grosse Anlage also nur um die 60% ist kann man das schon belegen.


    EDIT: Oh, sehe grade es sollen ja tatsachlich 2 Anlagen werden: RE: Suche nach Photovoltaik Angeboten? Sehr schoen...! :thumbup:

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Bei WP im Haus und eAuto geplant würde ich die Nordseite immer ebenfalls randvoll machen.


    2*30*350Wp sind schöne 21KWp … passt schön an einen Fronius Symo mit 17,5KWp und auch den zusätzlichen S0-Zähler für 70-weich und Verbrauchslogging würde ich haben wollen.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

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