Einspeiseanlage mit Halbinsel (70% Einspeisebegrenzung)

  • Was sagt ihr zu folgender Konstellation:


    Die Anlage besteht aus zwei Teilen in dem Verhältnis:


    Teil a.) Einspeiseanlage 700W und

    Teil b.) Halbinsel ohne Einspeisung 300W.


    Entspricht so eine Anlage dem EEG §9 Abs. 2 Satz 2 Nummer 2 (https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__9.html) ? Hintergrund: Ich kann mir eine technische Einspeisebegrenzung bei nicht abregelbaren Microwechselrichtern sparen.

  • Interessante Idee.


    wenn es als eine Anlage angemeldet wird, ist die harte 70% begrenzung erfüllt.


    Um es nicht so kompliziert zu machen würde ich dann 1 kWp anmelden und nur den 700 W WR anmelden

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • wenn es als eine Anlage angemeldet wird, ist die harte 70% begrenzung erfüllt.

    3) Mehrere Solaranlagen gelten unabhängig von den Eigentumsverhältnissen und ausschließlich zum Zweck der Ermittlung der installierten Leistung im Sinne der Absätze 1 und 2 als eine Anlage, wenn

    1.sie sich auf demselben Grundstück oder Gebäude befinden und
    2.sie innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind.

    Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__9.html


    Die Anlagenteile müssten innerhalb von 12 Monaten installiert und angemeldet werden, da sich innerhalb von 12 Monaten die installierte Leistung um alle in diesem Zeitraum gemeldeten Anlagen erhöht.

  • Teil a.) Einspeiseanlage 700W und

    Teil b.) Halbinsel ohne Einspeisung 300W.

    W (bzw. VA) Wechselrichter oder Wp an Modulen?

    Da es grundsätzlich möglich ist und gelegentlich auch passiert, daß ein Modul mehr als die STC-Leistung bringt, wäre 700/300Wp nicht EEG-konform, wenn der Einspeise-WR mehr als 700w kann.


    Aber was soll der Aufwand? Dafür gibt es 70% weich, das viel günstiger umzusetzen sein wird.

  • Verstehe den Punkt auch nicht. Insel interessiert niemand. Netzparallel schon. Guerilla ansehen - und schauen ob dir die möglichen Konsequenzen einer nicht gemeldeten Anlage recht wären.

  • Teil a.) Einspeiseanlage 700W und

    Teil b.) Halbinsel ohne Einspeisung 300W.

    Aber was soll der Aufwand? Dafür gibt es 70% weich, das viel günstiger umzusetzen sein wird.

    70% weich bei der mini anlage? Meinst du das ernst?=O

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • komnt drauf an, was man möchte. Die halbinsel liefert notstrom. Bei 70% weich hast du sowas nicht.


    Halbinsel für 300Wp könnte man ja auch rein dc machen.


    Victron blue MPPT 100/20 +12v 100 Ah Akku

    Ggf noch ein Phoenix 12/375 dazu


    P.s.ich habe eine 100 Wp halbinsel...

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • Bist du sicher, daß es tatsächlich um 1kW geht? Weil, was fängt man mit eienr 300W Halbinsel an? Das ist zum spielen ganz nett, aber nennenswert was damit betreiben kann man nicht.

    Ich bleibe aber dabei, daß auch bei so einer kleien Anlage weich günstiger umzusetzen wäre als eine Halbinsel.

    Es geht tatsächlich um mehr. Deswegen habe ich ja geschrieben "Die Anlage besteht aus zwei Teilen in dem Verhältnis 700/300". Die richtigen Werte sind 2565 zu 4940. Der Halbinselteil ist schon da und würde erweitert. Deshalb kostet mich das nichts außer die Panele und das Montagematerial. Ich brauche das Einspeisemanagement nicht, da durch die Anlagenauslegung bereits fix. Ich frage mich nur ob es da von Seiten des EEG/VNB eine andere berechtigte Sichtweise geben kann.


    Grundsätzlich würde das Prinzip aber auch für Balkonanlagen gelten.