Wasserstoff

  • Ich würde in Nordaustralien vermuten dass man a) auf 50% abregelt, b) am Standort dennoch 1600kWh/Wp hat, besonders mit 1-Achsiger Nachführung, und so auf grob 45-50% Auslastung der Elektrolyseure +Wind kommt. Nur damit richtig gerechnet wird.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Mit jemandem unter einem Dach Leben zu müssen mit dem man das beispielsweise nicht will erscheint mir nicht sonderlich erstrebenswert.

    Es ist zwar trivial, aber man scheint es selbst hier immer wieder in Erinnerung rufen zu müssen. Wir leben im allerwörtlichsten Sinne mit allen Wesen des Planten unter einem Dach, und niemand hat eine andere Option.

    Mei wie philosophisch. Alles tragisch alternativlos. Bist du bei der CDU? :D8)


    PS: Ich bin partei- und kofessionslos und wähle "Die Partei" (https://www.die-partei.de/regierungsprogramm/)

    Nur 20 Prozent der deutschen Autobahnen haben ein fixes Tempolimit: Link

    Nur 8% der Unfälle finden auf Autobahnen statt: Link

  • Und ich tippe darauf, dass in Nord-/Westaustralien die Netze bald keine 100MWp Anlagen mehr verkraften ;)

    Hintergrund: Behörden (AEMO,...) sorgen sich -teilweise zurecht- um die Netzstabilität, d.h. die Kosten steigen aufgrund von geforderten zusätzlichen Maßnahmen (Netzstellende Batteriespeicher, Phasenschieber,..)

    Dennoch es wohl in naher Zukunft große Wassertoffprojekte in AU geben und das ist gut so ;)

  • Und ich tippe darauf, dass in Nord-/Westaustralien die Netze bald keine 100MWp Anlagen mehr verkraften ;)

    Hintergrund: Behörden (AEMO,...) sorgen sich -teilweise zurecht- um die Netzstabilität, d.h. die Kosten steigen aufgrund von geforderten zusätzlichen Maßnahmen (Netzstellende Batteriespeicher, Phasenschieber,..)

    Dennoch es wohl in naher Zukunft große Wassertoffprojekte in AU geben und das ist gut so ;)


    Dabei darf man nicht vergessen das man in Australien schon heute je nach Region mehrere zusammenbrüche des Netzes jeden Tag hat...

    Also eine Netzstabilität wie wir sie haben - kennt man dort selbst in den besten Ecken des Landes nicht...

  • Nun, gegen die 10GW+ Anlagen mit Externer HGÜ-Anbindung und eigenem speicher wird man sich da kaum "wehren" können, da diese stabiler sind als dal lokale NEtz in West/Nordaustralien, und dieses prima stützen können. Über die 3GW HGÜ-Leitung kann manja dann bedarfsweise ganz Nordaustralien aus dem Eurasischen Stromnetz versorgen. Mit den bestehenden thermischen Kraftwerken kann man dagegen nicht anstinken, da wärde dann der Schwanz versuchen mit dem Hund zu wedeln. D.h. eigentlich schliess man da nicht das PV-Wind-Hybridkraftwerk an das Noraustralische Netz an, sonder das Nordaustralische Netz wird an die riesige Hybriderzeugungsanlage und das eurasische Netz angeschlossen.... So quasi als kleines Ortsnetz...

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  • Naja, nur dass dort die Wind-Solar-Hybrindanlage das "Netz" und das Nordaustralische Netz die "Insel" ist. Da braucht es dann noch einige dicke HGÜ-Leitungen durch Australien, damit Australien da wirklich ein relevantes "Netz" gegenüberstehen hat. Das dann aber schlagartig viel stabiler wäre als heute.


    Den 10GW Sola + dazu och Wind + 3GW HVDC stehen als lokale Erzeuger diese Kraftwerke gegenüber

    https://territorygeneration.com.au/home/our-power-stations/

    Der grösste Brocken ein 310MW Gaskraftwerk dann 130MW Gasturbinen, und noch ein wenig Kleinkram.

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  • Ortsnetz trifft es gut...denn leider ist das Netz in Australien von der Struktur her nicht für riesige Einspeiseleistungen ausgelegt. Da hilft auch nicht ein einzelner Verknüpfungspunkt mit hoher Kurzschlussleistung.

    Wenn auch nicht immer hochaktuell, aber dennoch informativ kann man sich hierzu bei PV magazine Australia belesen. Großanlagen in AU kommen leider nicht von der Stange...


    https://www.pv-magazine-austra…roubled-part-of-the-grid/

  • Naja, in Australien muss man sich eben daran machen ein wirkliches Transportnetz aufzubauen - ein Punkt, an den die Politik noch nicht wirklich heran will, und das noch keiner als Vision auf den Tisch bringen will.

    Aber wenn dann mal der erste 3 GW "Beückenkopf" des Eurasischen NEtzes im Norden da ist, und eventuell noch NAchahmer folgen-Wind, Sonne und Platz gibt es dort ja mehr als genug - dann wird sich die Fage für den normalen Australier schon stellen. 500 MW machne in D vielleicht den Stadtwerken Hintertupfingen Kopfzerbrechen, aber keinem der grossen Netzbetrieber. Da sieht man schon dass D ein Transportnetz hat, Australien aber im wesentlichen nicht.

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  • Naja, nur dass dort die Wind-Solar-Hybrindanlage das "Netz" und das Nordaustralische Netz die "Insel" ist. Da braucht es dann noch einige dicke HGÜ-Leitungen durch Australien, damit Australien da wirklich ein relevantes "Netz" gegenüberstehen hat. Das dann aber schlagartig viel stabiler wäre als heute.

    Und dazu eventuell auch teilweise Wasserstoff-"speicher"... :)