Wasserstoff

  • Mit jemandem unter einem Dach Leben zu müssen mit dem man das beispielsweise nicht will erscheint mir nicht sonderlich erstrebenswert.

    Es ist zwar trivial, aber man scheint es selbst hier immer wieder in Erinnerung rufen zu müssen. Wir leben im allerwörtlichsten Sinne mit allen Wesen des Planten unter einem Dach, und niemand hat eine andere Option.


    PV Boom-Jahren sinnlos viel Geld versenkt wurde, obgleich die selbe Geldmenge jetzt viel Klimawirksamer (mehr GW pro Euro) hätte eingesetzt werden können damit im wesentlichen Planet Erde davon einen Nutzen hat.

    Es wurde wohl niemals in der Geschichte der Menschheit Geld sinnvoller investiert als in die Massenmarkteinführung der PV-Branche. Du redest wie ein FDPler, der auch nicht versteht, dass es nicht darum geht, immer nur die niedrigsten Früchte zu ernten und dann am Ende zu verhungern, weil man vergessen hat, rechtzeitig eine Leiter zu bauen.

  • Das Mittel der Wahl sind Kugelpumpspeicher in der Nähe von Offshore-Windparks, da werden schon sehr interessante Projekte geplant.

    https://forschung-energiespeic…umpspeicher_unter_Wasser/

    Moin.


    Hmm... da werden dann in der angedachten 30m-Lösung mal eben um die 7000to Stahlbeton verwurstet... ohne die Technik, nur die Hülle und das Fundament. Pro Speicherfeld dann 80 Stück... demnach ne halbe Mio. Tonnen "Zeugs" auf dem Meeresboden... aber da iss ja sonst auch "nix"

    Grüße,
    Klaus


    9,18 kWp 34xPlus SW 270 Mono, Symo 7.0.3M O/W 39°

    4,72 kWp 16xPlus SW 295 Mono, Symo Hybrid 4.0-3 s O 39°
    7,48 kWp 22xIBC Monosol, Symo 10.0.3M W 39°

    Weitere 5,1kWp in Selbstbauplanung - Dach voll rulez!

    ST abgebaut, Heizung Panasonic Aquarea J WP 5kW

    Elektrischer Zimmerer, und Haustechniknexialist :mrgreen:

  • Moin.


    Pro Speicherfeld dann 80 Stück... demnach ne halbe Mio. Tonnen "Zeugs" auf dem Meeresboden... aber da iss ja sonst auch "nix"

    Das gibt dann gleichzeitig neue Habitate für Meeresfauna und -flora, wenn man's clever macht. ;)

    Ist ja in Offshore-Windparks auch so, weil da Fischfang verboten ist und auch Schifffahrt aussen 'rum muss.

    Und die Speicher stehen ja sinnvollerweise in der Nähe der Sammler- und Umrichterplattform des Windparks.

  • Mit genug Offshore-Windparks überall in einem global ausgebautem Stromnetz wird es nur sehr wenig Speicherkapazität brauchen. Und das wird auch so kommen, einfach weil es schlicht günstiger ist.

    lg,

    e-zepp

  • In dem verlinkten Artikel steht ja, dass die Standorte von Offshore-Parks wenig geeignet sind, da die eher dort gebaut werden, wo das Wasser flach ist. Die Kugelspeicher muessen aber moeglichst in die Tiefe.


    Speicher direkt an die Erzeugungsanlagen zu bauen loest eh kein generelles Problem sondern nur das, dass der Strom nicht vom Windpark weg kommt. Das darf mit oder ohne Speicher nicht passieren.

  • Also ich sehe das ökologisch auch mit euen Speicherseeen sehr entspant, was das Problem ist ist nicht Ökologie sondern das NIMBY-Tum, das beharren darauf dass sich, egal in welche Richtung, nichts, aber auch garnichts änern darf.

    Allein dafür, dass wir für die kommenden regelmässigen Sommer-Trockenheiten genügend bewässern können sowie um Starkregen abfagen zu können, werden wir zusätzliche Wasserspeicher im Land brauchen.

    Man kann diese dann so intelligent bauen, dass man dazwischen auch pumpen kann, in Spanien sind dort einige Anlagen in Entwicklung/in Bau, die sowohl rosse Mengen Wasser für die Bewässerung speichern als Reserve, als auch ziemlich grosse Mengen an Strom speichern können. Die bestehenden Speicherseen in Europa - meist ohne "Pump" speicher etwa 150 TWh.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Das Problem bei den Speicherseen ist - das man aus ökologischen Gründen nicht einfach den Fluss für 10 Monate im Jahr nicht fließen lassen kann.

    Da muss immer ne gewisse Menge Wasser fließen - sonst haben wir zwar irgendwann nur noch Ökostrom aber nix anderes wächst mehr ;-)

    und nur dann auf drehen wenn viel Strom gebraucht wird - gäbe ja dann überschwemmungen.


    Die Stauseen in Spanien werden ja aber nicht mehr voll weil es zu wenig regnet... also nix mit Pumpen... höchstens du willst da Salzwasser rein machen und so noch mehr Umwelt kaputt machen...

  • Also die bestehenden Stauseen haben immer den Mindestabfluss, es hat keiner die Absicht die komplett zu zu machen - wozu auch? Es geht bei Wine um Peaks mit meist Stunden , aber nicht mehr als 2 Wochen die relevant sind.

    Bezüglich SPanien: diese entstehen nicht im Süden (dorthin fliesst dannd as Wasser) sondern im Norden wo es mehr regnet - und sollen den Regen sammeln wenn es regnet, d.h. im Winter. Die sind dort ja auch nicht blöd....

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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  • (Selbst in der EU werden wir uns ja oft noch nichtmal einig...:|)


    _________

    Bevor man die "große Lösung" mit einem globalen Netz umsetzen kann, die ja durchaus erstrebenswert ist mMn, muss mMn auch in Speichermöglichkeiten durch "Power2X" (zB. Wasserstoff) investiert werden. Die "große Lösung" dauert nämlich seehr (zu?) lange befürchte ich...

    ... dann bring doch mal Butter bei die Fische... wer soll in punkto P2X/H2 wie viel in was investieren? Und vor allem, wie lange? So komplett mit Infrastruktur und pipapo... so von wegen "Star Trek"..



    Btw., wenns ums Geld ging war sogar während des kalten Krieges der "böse Klassenfeind" UdSSR ein sehr zuverlässiger Handelspartner für Energie... und da soll ein Ost/West-Hochenergieverbundnetz utopisch sein?

    Grüße,
    Klaus


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    7,48 kWp 22xIBC Monosol, Symo 10.0.3M W 39°

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