Wasserstoff

  • Hier bei uns wurde auch über einen längeren Zeitraum bei der NEB (Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft) ein Wasserstoffzug getestet. Was dabei herausgekommen ist, weiß ich allerdings nicht. Ich frage mich aber, warum jetzt die Bahn auch noch mal testen muss. Es sollten doch mittlerweile genügend Ergebnisse vorhanden sein.

    Von der Website ist der Wasserstoffzug jedenfalls verschwunden. Fragt sich nur warum? Man kann doch damit werben.


    https://www.neb.de/unternehmen/fahrzeuge/

    50 SolarWatt Eco60M Style 320 mit einem SolarEdge SE 12,5

  • Ich frage mich aber, warum jetzt die Bahn auch noch mal testen muss.

    Weils dafuer Geld vom Staat gibt.

    Ja schon klar. Aber warum? Sollen sie das Geld doch mal sinnvoll ausgeben.

    Weil es nicht IHR Geld ist. Geld anderer Leute gibt sich leichter aus als eigenes.

    12,6 kwp - 72 x Sunline SH-M 175
    2 SMA SB1700 + 2 SMA SB3800
    17,15 kwp - 98 x VTA M175
    2 SMA SB4000TL-20 2 SMA SB2500 1 SMA SB2100
    18 kwp - 144x Inventux mikromorph Dünnschicht
    3 x SMA SMC 5000A-11

    29,7kwp - 108 x Axitec GmbH AC-270P/156-60S

    1xSMA Sunny Tripower 25000TL-30

  • Außerdem haben Lobbyisten von Siemens, Linde & Co inkl. der Energieversorger /Minaralölkonzerne einen recht guten Draht auf die Regierungsebene. Dürfte nur knapp hinter den Autobauern rangieren. Und all diese Leute schwärmen vom H2 und bringen tolle (frisierte) Studien zur Information unserer Volksvertreter.


    Wenn die also überall verkünden, wie toll doch der Wasserstoff sei - dann spart sich nach der x-ten Lobbyinfomation der Abgeordnete auch das eigene Recherchieren /Nachdenken.

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 4,7kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX+Staplerakku
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Kaiserlicher Jäger-König:89(D:13,T:3,Q:1)

  • Naja bei PV konnte sich zu Beginn auch nur die wenigsten vorstellen, dass damit günster Strom produziert wird als mit fossilen Erzeugern.

    Die Kosten für Brennstoffzelle müssten halt massiv runter. Bei irgendwann mal 100% Stromerzeugung durch erneuerbare Energien wird es genügend überschüssigen Strom geben, wo dann meines erachtens der Wirkungsgrad zur Wasserstofferzeugung eine untergeordnete Rolle spielen wird.

  • Hallo,


    der "Wasserstoff" ist eben auch bei den heutigen Profiteuren der "Importenergien" (von Uran, über Rohöl oder Erdgas) hoch begehrt, da er


    - auch von weit weg hier her gekarrt werden muss...

    - hier unter Abgreifen von Zwischenhandelsspannen verteilt werden muss...

    - wie das Öl oder Gas in der Hausheizung vom klassischen Heizi auch verfeuert werden kann

    - wie Benzin auch im Pkw-Verbrenner-Fahrzeug genutzt werden kann, was Hersteller und Werkstätten gleichermaßen freut...

    - in Lkws oder gar Pkw mit einer der heutigen ähnlichen Tankstellenstruktur vertrieben werden kann...


    Kurzum, man braucht sich nicht auf was Neues einzulassen; vor allem, wenn man eben nicht zu den transfergefütterten Fix-Einkommensbezieher gehört, ist das ja durch aus mit Risiken verbunden.


    Gruß


    ElektroZW

  • Bei irgendwann mal 100% Stromerzeugung durch erneuerbare Energien wird es genügend überschüssigen Strom geben, wo dann meines erachtens der Wirkungsgrad zur Wasserstofferzeugung eine untergeordnete Rolle spielen wird.

    nicht verstanden? Ein Hydrolyseur ist so teuer (und wird es auch noch lange bleiben) dass er selbst mit KOSTENLOSEM Strom nicht rentabel zu betreiben ist wenn er nicht auf seine >6000h/a kommt.

    Mir wäre es lieber wir würden 150% EE bauen - und abregeln wenn tatsächlich soviel kommt dass es nicht verteilt werden kann (interkontinantale Netze)

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Bei irgendwann mal 100% Stromerzeugung ... wo dann meines erachtens der Wirkungsgrad zur Wasserstofferzeugung eine untergeordnete Rolle spielen wird.

    Hast Du zu viele Lobby-Artikel konsumiert?


    Der Wirkungsgrad wird nie "eine untergeordnete Rolle spielen", da er die Betriebskosten entscheident bestimmt.

    Sämtliche Behauptungen mit diesem Tenor sind reine Schutzbehauptungen der Lobby.

    3x höher bei H2 im Vergleich zur Direktnutzung von Strom bei mobiler Verwendung ...


    Wasserstoff hat da eine Chance, wo es keine, oder nur noch teurere Lösungen gibt. Der FCEV-PKW gehört ganz sicher nicht dazu und selbst bei Bussen /LKW /Zügen sehe ich die Chancen schwinden mit jeder Verbesserung der technischen Eigenschaften der Akkuzellen und mit jeder Preissenkung der Akkuzellen durch Massenproduktion.

    Beide Entwicklungen laufen parallel und deutlich schneller als bei der Wasserstoff-Technologie.


    Schon heute hat der Preis der BSZ nur einen Anteil im Gesamtsystem - der ist ja nur EIN Glied in der langen Kette vom Elektrolyseur zum Endverbraucher. Bei mobiler Verwendung ist heute schon das 700bar-Speichersystem ebenso teuer wie die BSZ. Nur lassen sich diese Komponenten deutlich schlechter skalieren wie bei der BSZ, da (im Gegensatz zu hunderten gleichartigen Lagen im BSZ-Stack) nur ein bis wenige Teile der Komponenten jeweils benötigt werden.

    Bsp.:

    Selbst wenn im FCEV-PKW aus Platzgründen oft mehrere Tanks verbaut werden, haben diese nur selten die gleiche Größe ...

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 4,7kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX+Staplerakku
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Kaiserlicher Jäger-König:89(D:13,T:3,Q:1)