Wasserstoff

  • Am eigentlichen Wirkprinzip des Antriebes würde eine Umrüstung auf Wasserstoff nichts ändern. Wo heute Steinkohle aus dem mitgeführten Tender genutzt wird um Wasser zu erhitzen um damit Dampf zu erzeugen, würde man in Zukunft Wasserstoff in einem Tank mitführen. Die Befeuerung per Schaufel würde durch eine Injektionspumpe ersetzt,

    Wenn die Idee nicht aus meiner Heimat kommen würde fände ich das total witzig.

    So kommen mir eher die Tränen;(;(. Wie kann man nur in Erwägung ziehen den teuersten Energieträger überhaupt in der wohl ineffizientesten, noch existenten, Antriebsform zu verheizen?


    Anstatt den Tender zu einem elektrischen Antriebsmodul umzubauen damit die Lokomotive anzuschieben und bei der Bergabfahrt wieder einen Großteil der Energie zurückzugewinnen soll lieber möglichst viel Wasserstoff verbrannt werden damit auch ordentlich Dampf oben raus kommt und die Lok ordentlich tut tut machen kann.


    Weil die Wasserstofftankstelle sich allein für die Bahn nicht lohnen würde müssen dann natürlich auch die künftigen Straßenbahnen des winzigen Streckennetzes mit Wasserstoff fahren da auf 10 km keine Oberleitung vorhanden ist. Als wenn da nicht der Akku eines E-Up ausreichen würde.

  • Weil die Wasserstofftankstelle sich allein für die Bahn nicht lohnen würde müssen dann natürlich auch die künftigen Straßenbahnen des winzigen Streckennetzes mit Wasserstoff fahren da auf 10 km keine Oberleitung vorhanden ist. Als wenn da nicht der Akku eines E-Up ausreichen würde.

    da wissen wir dann auch - wo die Milliarden an Wasserstoffförderung verbrannt werden...


    klar ist eine Weiterentwicklung der Technik notwendig und eine Substitution von Kohle und Co sinnvoller wie das Rückwandeln in Strom... aber bei so ner Idee fallen mir echt nur die Schildbürger ein

  • In Wunsiedel (Franken) soll ein kleiner Elekrolyser mit 6 MW gebaut werden. Das ganze ist wohl mit den Stadtwerken als Versuchanlage geplant und wird zusammen mit einer schon laufenden 8,4 MW Batterie betrieben (hat wohl 10 MWh Kapazität).

    Betrieben werden soll die Anlage – [..].– ausschließlich mit Solar- und Windstrom. Im Raum Wunsiedel sind zahlreiche Windräder und Photovoltaik-Anlagen installiert. Die Anlage hilft, Netzengpässe zu entschärfen sowie Flexibilität für das Stromnetz bereit zu stellen. Die bei der Elektrolyse anfallende Niedertemperatur-Abwärme sowie der Sauerstoff soll von nahe gelegenen Industriebetrieben verwertet werden.

    *** 21,55 kWp ** 17,5 kWh Speicher als Hobby und für die Nacht ** Zoe ***

  • Also die Idee mit der Harzquerbahn, da kann ich als Lokführer der selber auch noch Dampf gefahren ist nebenher, auch nur lachen. Die Betreiber sind selber schon froh wenn für die Feuerbüchse und den Tender die erforderlichen Wartungsarbeiten bezahlt werden können und dann will man diese noch mit nem Wasserstofftank im Schlepptender versehen? Da hat wohl einer das Sicherheitskonzept einer Dampflok ned gan begriffen wie das Sicherheitslöschen des Feuers funktioniert wenn die Feuerbüchs durchgeht.

    Dann baust vorher noch ne ölgefeuerte Dampflok um. Aber alleine das Mitführen von Wasserstoff in Personenzüge dieser Epoche dürfte von jedem Eisenbahnverhinderungsamt löchelnd abgeleht werden. Von den Unterhaltskosten betreffend dem Tank und dem Nachladen unterwegs mal ganz zu schweigen.

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    Anlagenhersteller: SolarEdge

    Leistung: 10.2kWp

    Module: 30 x LG NeON2 340W Cello

    --Süd-Südostausrichtung -10°, 5° Netto-Aufständerung (Pultdach)--

    Wechselrichter: SE10K

    Batteriewechselrichter: SE3500H

    Batterie: LG Resu10H (10kWh)

    Anlage in Betrieb seit: 12.06.2019

  • Also die Idee mit der Harzquerbahn, da kann ich als Lokführer der selber auch noch Dampf gefahren ist

    Hab mal vor etlichen Jahren einen Ehren-Dampflokführerkurs bei den Harzern gemacht: War echt Klasse!


    Wenn die Leute von der Bahn den ganzen toten Wald im Sicht-Umkreis von 20 .... plus XY Kilometern auf ihren Loks verheizen, hätte er wenigstens noch einen praktischen Sinn.


    Ja! Macht bissel Arbeit mit dem Holz .... fast wie mit der Spargelernte, die Rumänen, die den Deutschen den Spargel stechen, freuen sich sicher auf Arbeit (reichlich vorhanden!) danach!


    Die Strategie der Forstleute kenne ich nicht, aber was wollen DIE mit dieser Masse borkenkieferverseuchtem Holz noch anfangen? Die deutsche Industrie nimmt es nicht ab: Es genügt nicht den deutschen "Qualitätsansprüchen"!


    Macht doch Holzkohle draus, wenn nichts Besseres einfällt, muß ja nicht alles aus China kommen! Und die Schädlinge sind dabei eh hin.....


    Ideen hätt ich schon....vielleicht liest sie Einer?

    Claus

  • Betrieb mit Käferholz war auch mein Gedanke.

    Zur Zeit werden aber auch Pelletheizungen gut gefördert, da könnte man das Käferholz auch nutzbringend in Pellets verwandeln. Für größere Gebäude und Kleinunternehmen wären Hackschnitzelheizungen brauchbar.

    14+13 Module OSO+22 Module WNW Heckert NeMo Black 310 Wp

    Kostal Piko 15 70% hart

  • OT: Man könnte das Holz aber erstmal noch lange Jahre nutzen bevor man es -wenn überhaupt- verheizt. Als Bauholz;)
    Käferholz wird erst dann minderwertig wenn die Käfer schon wieder ausfliegen und der Baum stehend trocken wird.

    Problem ist das durch Marktübersättigung und fehlende Einschlag-Kapazitäten viel zu lange mit der Fällung gewartet wird.

    Jeder spekuliert noch auf ein paar Euro/fm mehr. Noch immer meinen Waldbesitzer dass sie erst was unternehmen

    müssen wenn die Rinde schon herunterfällt, dabei sollte man solche Bäume/Wälder schon wieder stehen/liegen lassen

    -der Spuk ist schon vorbei, der Käfer weitergezogen. Natürlich kann man so einen Wald dann nicht wieder auf herkömmliche

    Art und mit gleichen Baumarten aufforsten, aber wohin uns das bisher gebracht hat sieht man ja deutlich.

    Der Spruch "einmal Fichte geht noch" zeigt klar welchen Weg die Forstwirtschaft in der Vergangenheit gegangen ist.


    Wer dem Wald/Klima was Gutes tun will verbaut das Holz-rechtzeitig. Statt irrsinnige Mengen fossiler Energie in Dämmung,

    Zement- und Ziegelherstellung und seltsame Werkstoffe zu stecken einfach Massivholz-Häuser bauen;)

    Ein normales EFH-Blockhaus kann z.B ca 40t CO2 für viele Generationen speichern und verliert -bei richtiger Bauweise-

    in dieser Zeit so gut wie keinerlei Energie. Man kann natürlich auch wieder alles falsch machen und jeden Baum erstmal

    in winzige Partikel shreddern bevor er dann mit ebensoviel Energie und Chemie wieder zu Sondermüll verklebt wird:roll:

    Eine vernünftige CO2-Steuer könnte den ganzen Wahnsinn sofort in vernünftige Bahnen lenken!

    Sobald Baustoffe ihren tatsächlichen Preis kosten ist Holz augenblicklich konkurrenzlos günstig und die momentanen

    Überkapazitäten wären sofort auf dem Markt "verschwunden", jeder Depp würde plötzlich mit Holz bauen.

    Bis dahin werden es halt nur die Schlauen machen:mrgreen:

    lg,

    e-zepp

  • Wer dem Wald/Klima was Gutes tun will verbaut das Holz-rechtzeitig

    Leider stehen die toten Bäume nur massenhaft überall rum und haben schon die Rinde abgeworfen. Nicht nur im Wald, nein auch am Flussufer (so gesehen an Elbe/Havel/Spree), wo eigentlich Wasser bis an die Wurzeln gelangen müßte. Und es trifft nicht nur die Nadelbäume, die allerdings zuerst.

    Wenn das in dem Tempo so weitergeht, haben wir bald so eine Art Wüste.

  • Eine vernünftige CO2-Steuer könnte den ganzen Wahnsinn sofort in vernünftige Bahnen lenken!

    Sobald Baustoffe ihren tatsächlichen Preis kosten ist Holz augenblicklich konkurrenzlos günstig und die momentanen

    Das im Holz gebundene CO2 wird aber dann, wenn auch sehr viel später, wieder frei wenn das Haus abgerissen und verfeuert wird. Das ist in dieser Form beim mineralischen Baustoff nicht der Fall. Man müsste also das im Holz gebundene CO2 mit einpreisen.


    PS: Ob die OSB Platte etc. noch etwas Kleber hat ist dem Müllheizkraftwerk am Ende vollkommen egal, das verbrennt heiß genug.

    Nur 20 Prozent der deutschen Autobahnen haben ein fixes Tempolimit: Link

    Nur 8% der Unfälle finden auf Autobahnen statt: Link