Transformation des europäischen Stromnetzes für mehr Erneuerbare Energien (EE)

  • Und trotz allem bedeuten Investitionen erstmal eine Nettokreditaufnahme.

    Das ist erstmal nicht unbedingt negativ.

    Bilanziel doch etwas völlig anderes.

    Die Nettokreditaufnahme wird im Gegensatz zur Betreiebswirtschaftlichen Betrachtung nicht auf den Wert des Staates oder seiner Besitzungen berechnet, sondern auf Grundlage des BSP.

    Deshalb ist eine betriebswirtschaftliche Betrachtung hier völliger Blödsinn

  • Das behagt dem Schwaben* aber gar nicht. Der lebt lieber bescheiden und freut sich über das prall gefüllte Sparschwein


    *ich weiß das Freiburg in Baden liegt....

    Ok, alles klar, du wolltest versuchen persönlich zu beleidigen. Das ist ok für mich.


    DE kann sich immer noch Geld für nahe Null Zinsen besorgen

    nahe null ist was ? 0,2, 1,0, 1,5%`?

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • DE, Bundesländer haben dicke Aktienpakete, warum nutzt man die nicht für die Investition in die Transformation?


    Die Verschuldung wird auf Staatsebene mit dem BIP verglichen.

    Auch da hat DE im EU Vergleich und verglichen mit z.B. USA wenig Volumen aufgenommen.

    Parallel wundert man sich aber über Abwanderungen von Industrien (Automobil, Solar, Maschinenbau).

    Es ist jüngst schon zu sehen, dass ein Dollar des Investitionspaketes in USA, je nach Branche 3-7 private Dollar Investition zusätzlich nach sich zieht.

    Das alles machen wir hier nicht, wir versuchen hier aus den operativen Staatseinnahmen eine Transformation, 30 Jahre Investitionsstau und diverse andere Mankos in Bildung, innere Sicherheit und Bundeswehr zu wuppen.


    Echt überraschend, dass das nicht funktionieren will. :roll:


    Ich denke, es ist einfach noch nicht heiß, nass und stürmisch genug in Deutschland, wir brauchen mehr Umweltkatastrophen.


    Einige nennen es Ideologie, es ist Haltung.

    <unbekannter Autor>

  • du wolltest versuchen persönlich zu beleidigen.

    Nein, das wollte ich sicherlich nicht. Wenn Du es so verstanden hast, bitte ich um Entschuldigung. Ich meinte genau das, was Sarowe schrieb: Betriebswirtschaftlich richtig ist oft volkswirtschaftlich falsch. Das Modell der schwäbischen Hausfrau, die die Mark nur einmal ausgeben kann ist für Staatsökonomien eine falsche Analogie. Siehe den Beitrag von Plitschi

  • Ok, das war aber ja nicht der Punkt der Beiträge weiter oben.


    Die war ja quasi goldene Kloschüssel für 2 Mio schuldenfinanziert? Macht nix, dem steht ja der Wert der Kloschüssel ggü.


    Wenn man für die goldene Kloschüssel so viel Benutzungsgebühr bekommt, dass man damit den Kredit abbezahlt - super Geschäft.

  • Wenn man für die goldene Kloschüssel so viel Benutzungsgebühr bekommt, dass man damit den Kredit abbezahlt - super Geschäft.

    Dann schon. Aber warum sollten die Niederlande die dann verkaufen?

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  • Nutzt man doch schon. Der Bund hat kürzlich einen Teil der T Aktien verkauft.

    Das ganze Sparprogramm bei der DB war mit der Absicht unterlegt die DB Aktie lukrativ verkaufsfähig zu gestalten. Wo das hingeführt hat erleben wir täglich.

    Auf der anderen Seite stellt der Staat (Bund/Land/Komune) durch Mehrheitsbeteiligungen an Firmen Hoheitliche Aufgaben sicher. Ein Beispiel: Durch Beteiligungen an regionalen Müllentsorgungsunternehmen oder Zweckverbänden sichert der Staat auf der einen Seite eine hoheitliche Aufgabe, auf der anderen Seite ermöglicht er private Investoren die Möglichkeit sich daran zu beteiligen. Natürlich gewinnbringend, sonst würde keiner investieren.

    Verkauft Land oder Komune aber diese Anteile kommt es seinen Verpflichtungen nicht mehr nach.

    Bitte keine Diskussion über irgendwelche Müllentsorgungsunternehmen. Es ist nur ein simples Beispiel für Aktien oder Firmenbeteiligungen die nicht so ohne weiteres veräußert werden können.

  • Ich wüsste nicht was an der Diskussion um Tennet offtopic sein kann in einem Faden in dem es um die Zukunft des Stromnetzes geht.

    Dass du als schlecht getarnter Liberaler kein Fan staatlicher Infrastruktur bist ist kein Geheimnis, hier geht's aber um Fakten und nichtmak du wirst bezweifeln dass der Plan tennet zu kaufen und Übertragungsnetze zu verstaatlichen SICHER und DEUTLICH die Kontrolle erhöht. Was man sich da jetzt ausrechnet wird NICHT funktionieren und dennoch direkt und indirekt ne Menge Geld kosten.


    Aber warum sollten die Niederlande die dann verkaufen?

    Wei sie nicht über das Kapital verfügen im eigen Land UND in D zu investieren, (es künftig) politisch nicht rechtfertigen können und/oder sie die Amortisation bei annehmbaren Risiko in D nicht sehen.

    Schattentheoretiker und Speicherrealist

  • Ich wusste nicht was an der Diskussion um Tennet offtopic sein kann in einem Faden in dem es um die Zukunft des Stromnetzes geht.

    Nichts.


    Dass du als schlecht getarnter Liberaler kein Fan staatlicher Infrastruktur bist ist kein Geheimnis, hier geht's aber um Fakten und nichtmak du wirst bezweifeln dass der Plan tennet zu kaufen und Übertragungsnetze zu verstaatlichen SICHER und DEUTLICH die Kontrolle erhöht.

    ?! Das war nur nicht meine Frage. Das es Sicherheit um Kontrolle bringt war doch gar nicht meine Frage. Meine Frage war wenn man einfach Ausgabe -> Bestand = no problmo sagt, warum machen es die Niederländer nicht genau so und behalten das Netz. nicht einfach.


    Wer was von Buchführung versteht, der weiss, dass das Ausreden sind. Das Netz stellt einen Wert dar, der auf der Haben-Seite verbucht wird. Dem gegenüber steht der Kaufpreis auf der Soll-Seite. Unterm Strich gleicht sich das aus - falls der Kaufpreis dem Wert der Netze angemessen ist.


    Warum wollen die niederländer es dann loswerden?

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