Akku betriebene Arbeitsgeräte und Gartengeräte

  • Meinen 2200 qm Garten mähe ich inzwischen batterieelektrisch und muss dazu Hänseleien von Nachbarn ertragen ob des Preises und der eingeschränkten Leistungsfähigkeit wo ich objektiv zustimmen muss aber mich mit Eis über die Ladepausen tröste und fast schon krankhaft eigensinnig bin. Sogar beim Rasenmäher wird man Faktor 5 plus angelogen. Verkauft als läuft bis zu 1,5h für bis zu 500 oder 800qm sind sie sich selbst nicht sicher.

    https://www.obi.de/akku-rasenm…gkorb-inkl-akku/p/2953347

    Hab ich eh nicht geglaubt. Dass er keine 20 Minuten oder 120qm durchält ist dann aber schon frech.

    Dann ist die Batterie überhitzt und aus 120 Minuten, wird 45 Minuten bis man laden anfangen kann.

    Und GENAUSO sehe ich den Rest von dem Gelump was man kaufen kann.

    Meine "Rasen"-Wiesen sind mit 150 und 200 qm kleiner, und werden seit 2017 mit einem Bosch Rotak 43 mit einem 36V 4 Ah Akku gemäht. Das klobige Batteriepaket wird auch im Rasentrimmer genutzt,mit dem ich am Bach entlang aufräume. Hierfür wäre ein 2Ah Akku wohl handlicher.


    OBI schreibt für den nur 46cm breiten Mäher mit zuschaltbarem Radantrieb (kein Wunder dass der Akku frisst) "Flächenempfehlung: bis 500 m²" sowie "Rasenflächen bis zu einer Größe von 800 m²", das heißt einen normalen 500qm Rasen sollte man einmal in der Woche ohne Antrieb selber zügig schiebend mähen können, bei optimalen Bedingungen und einem Sensenmann der das Ding sehr flott über einen sehr trockenen Rasen treibt vielleicht auch die 800.


    Bei mir gehen ja auch über 300qm und das nur alle 2 bis 4 Wochen je nach Wetter und Wuchs mit dem Mäher der bei OBI für bis zu 450qm angegeben ist, und mit zwei Akkus für 530 Euro ausgeliefert wird. Das sind 100 mehr als ich gezahlt hatte.


    Wer das zigfache als angegeben zu tun hat, sehr gemächlich unterwegs ist oder eine Wiese mit hohem oder nassem Bewuchs bezwingen will sollte sich einen anderen Mäher oder eben mehrere Akkus besorgen. Clint Eastwood hat ja auch nicht nur eine Patrone im Colt.


    Beim Benzinmäher war ich öfters am nachtanken, zumal der oft im Standgas lief wenn man was wegräumen musste oder den Korb leeren musste. Ja, Standgas ist idiotisch, aber jedesmal ausmachen und wieder bücken für die Reißleine ist noch blöder, und das dümmste wäre ein Benzinmotor mit elektrischem Anlasser anstatt gleich elektrisch zu mähen und bei Stillstand auch Stille zu bekommen.


    In Zukunft sollte ein Robotermäher die Arbeit machen und dafür an PV geladen werden.

    Stromspeicher auf Selbstfahrlafette: 17,6 kWh Made in Kamenz/Sachsen im Smart Electric Drive Bj. 2013 mit 22-kW-Lader

  • Er hat einen Antrieb weil ich ihn nicht den Berg hoch schieben möchte. Sonst wäre er, ähnlich wie ein Elektroauto mit dem man keinen Hänger ziehen kann, ein inadäquater Ersatz für einen Benzinmäher mit Antrieb. Meiner hatte Allrad und Rückwärtsgang, ich gehe da schon genügend Kompromisse ein. Danach habe ich lange gesucht. Ich habe kein Interesse im E Auto zu frieren, und ich habe kein Interesse einen Mäher im 30% Hang zu schieben.

    Ist aber schon klar dass man nicht nur den Berg hoch kann, sondern auch am Hang entlang fahren und mähen kann? Im Zweifel gesichert an einem Seil wenn man freies Feld hat?

    So eine extreme Anwendung, und zudem mit 2200qm in ca. 10facher Übergröße zu einem normalen EFH-Rasen, ist schon reichlich weit hergeholt für einen normalen Rasenmäher in E-Ausführung.

    Braucht man das um gegen Elektromobilität anzuschreiben?

    Nicht dass noch einer eine normale Renault Zoe mit Räumschild und Schneeketten auf der Lauberhornabfahrt als Pistenraupe verwenden will und dann meint diese ganzen Elektroautos taugen doch eh nix.


    Meine Altvorderen hatten auch mal so eine Streuobstwiese am Steilhang, und dafür einen dreirädrigen Allmäher mit Heckantrieb, der kaum Traktion hatte. Eine elende Schufterei in meiner Jugend, bis das steile Grundstück abgegeben wurde und nur das weniger steile behalten wurde, das dafür eine Hecke hat. Heckenschere mit Generatorbetrieb.

    Stromspeicher auf Selbstfahrlafette: 17,6 kWh Made in Kamenz/Sachsen im Smart Electric Drive Bj. 2013 mit 22-kW-Lader

  • Du übertreibst um Faktor 3,67 wie oben beschrieben, ist ja auch einiges bewaldet, der Hersteller des Rasenmähers um Faktor 4,17 soweit es mich angeht. Vielleicht ist ja das der neue Akkuelektrische Quadratmeter und ich habs nur nicht mitbekommen.

    Ich schreibe auch nicht dagegen an, denn ich bin jeweils vom Betrieb begeistert. Ich moniere, dass man überall derart offensichtlich und unnötig belogen wird.

    Ich sollte gerade hier beglückwünscht werden, dass ich in meiner Freizeit mit Solarenergie erst in den Garten rollere und dann extra lange Rasen mähe statt unnötigerweise bei beidem Dinosaft zu verbrennen. Guter Standard wäre im SUV herzufahren weil 10m Feldweg zu bezwingen sind und man die Arbeitsschuhe transportieren muss die einsam oder mit einer Kiste Bier im Kofferraum rumpoltern sowie den 30 Jahre alten 2T Mäher auf 1:25 Gemisch zu nutzen ob der Steilheit die beim 4T Probleme mit der Schmierung bringen könnte. Und dann in der gewonnenen Zeit die man mit 6PS rausgefahren hat abends noch irgendwas anderes Energieintensives zu machen.

    Stattdessen wird man hier angefeindet.


    Hier im Thread haben sich einige Leute offensichtlich mit den Lügen soweit arrangiert und scheinen es aktiv auszublenden, der gemeine Konsument, für mich nachzuvollziehenderweise nicht, und kauft es konsequenterweise auch nicht. Das Unverständnis darüber ist dann für mich unverständlich und deswegen schreibe ich hier.

  • Sonst wäre er, ähnlich wie ein Elektroauto mit dem man keinen Hänger ziehen kann, ein inadäquater Ersatz für einen Benzinmäher mit Antrieb. Meiner hatte Allrad und Rückwärtsgang, ich gehe da schon genügend Kompromisse ein. Danach habe ich lange gesucht. Ich habe kein Interesse im E Auto zu frieren, und ich habe kein Interesse einen Mäher im 30% Hang zu schieben.

    Mein Tesla Model 3 hat eine Anhängerkupplung und die ist für meine Zwecke ok und ich friere auch nicht im Fahrzeug. Ziemlich viel Unwissenheit in wenigen Zeilen Text.

  • Der Akku liegt ja ähnlich wie ein Elektroauto die meiste Zeit ungenutzt herum. Alle paar Wochen kriegt er dann mal 5 Vollzyklen. Für diese seltenen Spitzen wäre es ökologischer Wahnsinn mehr Akkus zu haben. Regelmässiges Argument bei den Autos. Auch muss ich den Akku ja vorzugsweise in der Garantie kaputtkriegen, sonst lohnt es sich ja gar nicht für mich. Inzwischen finde ich den Modus 20 Minuten arbeiten 3 Stunden Pause auch sehr angenehm.

    Schon mal bei Makita geguckt? Da laufen die fetten Geräte mit 2 der 18V-Akkus die in allen Geräten zum Einsatz kommen.

  • Schon mal bei Makita geguckt? Da laufen die fetten Geräte mit 2 der 18V-Akkus die in allen Geräten zum Einsatz kommen.

    Wäre interressant wenn man neu anfängt, ich bin bei Werkzeugen aber bei Hitachi dem alten System, Batterien 8 Jahre alt, ein paar davon im professionellen Einsatz, und unauffällig und nun neuerdings bei 40V bei Gartengeräten. Duramaxx, Greenpower und noch einer sind alles das gleiche System und es gibt alle interessanten Geräte. Sehr spielzeugmässiges Plastikzeugs, aber mit ambitionierten bis zu 7 Jahren Garantie und Funktion okay bisher, da bin ich drauf und dran die gute Stihl zu verkaufen.

  • Bei Gartengeräten habe ich bisher davon abgesehen, Akkugeräte zu kaufen. Die meisten braucht man einfach zu selten und wenn, dann benötigt man viel Kapazität. Sowas lohnt sich nur im professionellen Einsatz. So benutze ich eben weiterhin Verbrennermotorgetriebene Geräte (Rasentrecker für unser 3600m€ Grundstück, Kettensägen, Freischneider) oder lege die 230Volt Verlängerung durch den Garten. Wenn man allerdings konsequent mit einem Akkusystem anfängt, könnte es schon sinnvoll genutzt werden.

  • Bei Gartengeräten habe ich bisher davon abgesehen, Akkugeräte zu kaufen. Die meisten braucht man einfach zu selten und wenn, dann benötigt man viel Kapazität. Sowas lohnt sich nur im professionellen Einsatz. So benutze ich eben weiterhin Verbrennermotorgetriebene Geräte (Rasentrecker für unser 3600m€ Grundstück, Kettensägen, Freischneider) oder lege die 230Volt Verlängerung durch den Garten. Wenn man allerdings konsequent mit einem Akkusystem anfängt, könnte es schon sinnvoll genutzt werden.

    Sehe ich exakt genau so. Der Rasenmäher braucht etwa übers Jahr 10 Liter Sprit, sicher könnte ich das mit PV Strom noch unter kriegen, aber das Gerät ist da und das neue müsste ja produziert werden, macht für mich also erstmal noch keinen Sinn. Mit dem Kabel legen - ich glaube das würde mich ganz schön nerven, recht viel Rasenfläche, viele Teilstücke etc.


    Akkus würden hier viel zu wenige Zyklen machen und schon nach 100 bis 200 vielleicht Altersbedingt auszutauschen...


    Aber dann eben für mich viel schlimmer, wer weiß ob ich DIESEN Akku noch nach 8 Jahren bekomme?! Vielleicht insolvente Firma, "neue" Akkulinie weil jetzt 20wh besser oder so. Und dann, steht man blöd da.

  • Ganz klar, wenn man funktionierende Geräte hat mit denen man zufrieden ist, dann ist das so. Wenn aber Neuanschaffungen anstehen gilt es strategisch zu denken. Ich kenne zwei vernünftige Ökosysteme nämlich Ryobi und Makita wo Werkzeug und Garten mit dem gleichen Akku laufen, allerdings kostet der gleiche Akku (18V 5Ah) bei Ryobi ca 90 und bei Makita nur ca 60 Teuronen. Bosch ist für mich ein Graus, blau, grün und Garten sind mal eben 3 verschiedene Akkuserien, von 12V usw mal abgesehen. Für ein verbreitetes Akkusystem kriegt man auch Fremdakkus.