Einspeisung vor Zählersetzung bei Umstieg auf Wandlermessung

  • Neben der Frage, ob überhaupt, angenommen meine 74kWp-PV-Anlage ist betriebsbereit, Zähler nicht da und ich will einspeisen. Zu der Situation komme ich eventuell in den nächsten Tagen oder Wochen. Vorher war es ein ganz normaler Hausanschluss mit einem einfachen Ferrariszähler. Jetzt kommt Wandlermessung. Wenn ich die Anlage einfach einschalte... Grille ich dann damit den Ferrariszähler, weil der überhaupt nicht dafür gedacht ist, dass da 100A Dauerlast durchgehen? Ich stelle mir die Begeisterung vom VNB nicht so prickelnd vor, wenn der nacher für die Zählersetzung kommt und der alte Zähler ist ein geschmolzener Klumpen Metall ;-). Was muss man in dem Fall beachten?

  • Neben der Frage, ob überhaupt, angenommen meine 74kWp-PV-Anlage ist betriebsbereit, Zähler nicht da und ich will einspeisen. Zu der Situation komme ich eventuell in den nächsten Tagen oder Wochen. Vorher war es ein ganz normaler Hausanschluss mit einem einfachen Ferrariszähler. Jetzt kommt Wandlermessung. Wenn ich die Anlage einfach einschalte... Grille ich dann damit den Ferrariszähler, weil der überhaupt nicht dafür gedacht ist, dass da 100A Dauerlast durchgehen? Ich stelle mir die Begeisterung vom VNB nicht so prickelnd vor, wenn der nacher für die Zählersetzung kommt und der alte Zähler ist ein geschmolzener Klumpen Metall ;-). Was muss man in dem Fall beachten?

    Was heisst Zähler nicht da?

    Für Wandler brauchts ja ganz was anderes, als die Ferrais-Anlage hergibt!

    Wandler-Schrank, Wandler-Zähler... der Ferraris geht da nicht!

    Du wirst deine ganze Anlage grillen... warum sind manche immer so auf Ärger aus?

    Ich verstehs ned.

  • 74 kWp können theoretisch 107 A durch den Zähler jagen. Der wird rotieren und schwitzen. Hast du nur einen WR für die 74 kWp? Wenn du mehrere Hast, dann soviel WR einschalten bis < 40 kWp erreicht sind. Das sollte ein normaler Ferrariszähler noch aushalten.

  • 74 kWp können theoretisch 107 A durch den Zähler jagen. Der wird rotieren und schwitzen. Hast du nur einen WR für die 74 kWp? Wenn du mehrere Hast, dann soviel WR einschalten bis < 40 kWp erreicht sind. Das sollte ein normaler Ferrariszähler noch aushalten.

    Emmm...eigentlich is die Debatte umsonst, weil er seine Anlage umbauen muss bzw. erstellt wird.

  • Bis dahin kann ein Teil laufen. Auf den meisten Zählern steht welche Last sie vertragen. Auch ist Spitzenlast angegeben. Wie oft / wie lange er sie verträgt gilt es sicherzustellen. Innerhalb dieses Fensters sehe ich den Betrieb unkritisch.

  • Was heisst Zähler nicht da?

    Naja, ich nehme an, in den nächsten Tagen kommt ein niegelnagelneuer Zählerschrank, den der Solarteur an die Wand schraubt. Ich vermute allerdings mal, dass der da erstmal den alten Zähler reinhängt, bis ein paar Tage/Wochen später der VNB kommt und den neuen Zähler reinhängt. Oder? Ist das nicht üblicherweise so? (Sorry ist meine erste Anlage, ich frage nicht weil ich mich schon so super auskenne)

    Für Wandler brauchts ja ganz was anderes, als die Ferrais-Anlage hergibt!

    Wandler-Schrank, Wandler-Zähler... der Ferraris geht da nicht!

    Du wirst deine ganze Anlage grillen...

    Ja eben, darum frage ich ja was man da machen kann, weil das es wird immer mal wieder so gesagt "einfach einschalten" und dann kamen mir Bedenken, ob ich damit nicht was kaputt machen würde, was ich natürlich auf keinen Fall möchte.

    warum sind manche immer so auf Ärger aus?

    Ich weiß jetzt nicht genau, wen du mit "manche" meinst, aber falls das an mich gerichtet ist: Ich frage hier mehrere Tage im Vorraus OB dabei was kaputt geht, bzw. was man beachten muss, damit das nicht passiert. Mir ist nicht klar wie du von meiner Frage, wie ich mit meiner Installation pfleglich umgehe darauf schließt, dass ich Ärger möchte??


    Hast du nur einen WR für die 74 kWp? Wenn du mehrere Hast, dann soviel WR einschalten bis < 40 kWp erreicht sind.

    Zwei... Einen 25 kVA für das Ostdach und einen 50 kVA für Süd+West. Ich schätze mal ich könnte bestimmt auch in den Wechselrichtern selbst softwaremäßig was einstellen und die etwas limitieren... Wenn ich weiß, dass 40 kWp vertragen werden...?

    Bis dahin kann ein Teil laufen. Auf den meisten Zählern steht welche Last sie vertragen. Auch ist Spitzenlast angegeben.

    Die einzige Angabe die mir auffällt, die darauf steht ist "0,5-10(60)A". Was bedeutet das? 10A Dauerlast pro Phase und 60A Spitzenlast? Wäre eine Dauerlast von 10*3*230=6,9kW Dauerlast? Klingt irgendwie wenig. 41,4 kW Spitzenlast bei 60A wäre ja was anderes. Aber die PV erzeugt ja schon eher Dauerlast...

  • Die Formel für Drehstrom ist P = U x I x √3 x cos Φ


    Also P = 400 V x 60 A x √3 x 1 = 41,5 kW


    Ein Zähler, auf dem 10 (60) A steht, verträgt die 60 A bei Dauerlast.

  • Eine Wandlermessung ist etwas ganz anderes wie eine Direktmessung.

    Die Zähler passen da nicht zusammen!

    Sorry, ich bin leider echt nicht wahnsinnig bewandert in dem Thema Zählerkasten. Also die Zähler sollen ja auch garnicht "zusammen passen"? Weil wenn der neue Zähler kommt, kommt der alte Zähler raus, die sind also nie gleichzeitig drin? Oder meinst du "der alte Zähler passt nicht in den neuen Schrank?". In letzterem Fall frage ich mich wie die Zeit zwischen "neuer Zählerkasten" und "neuer Zähler" überhaupt aussieht. Kann ich am Dienstag sonst mal meinen Solarteur fragen wie das geplant ist...


    Ein Zähler, auf dem 10 (60) A steht, verträgt die 60 A bei Dauerlast.

    Ah ok, danke. So aus Neugierde: Wofür steht die "10"?

  • Wikipedia sagt:


    Hinter der Nennstromstärke wird in Klammern die Maximal- oder Grenzstromstärke in Ampere angegeben, die der Zähler dauernd aushalten kann, ohne beschädigt zu werden. Bis zu diesem Stromwert müssen auch die Eichfehlergrenzen eingehalten werden. Der Nennstrom ist vornehmlich für die Eichung relevant, auf diesen Wert beziehen sich die Messpunkte, die beim Eichvorgang geprüft werden.