Energiewende!

  • HGÜ-Leitungen schon längst in Betrieb, (Die Genehmigungen für die freileitungen waren da ja praktsich durch

    Kannst Du mir sagen, wo ich Infos /Artikel zu dem damaligen Genehmigungsverfahren finde?

    Da die aktuell geplante Trasse bei mir in der Nähe vorbei führt, würde mich in interessieren was hier schon wie weit im Verfahren war.

  • Da wirst Du wohl googeln müssen, um das nachträglich wiederzufinden. Ich hatte das damals in den verschiedenen NAchrichten verfolgt.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Handbuch schreibt:

    „Wo soll denn z.B. in Bayern im Winter der Strom für die vielen neuen Wärmepumpen herkommen? PV kannst Du vergessen.“

    • Es werden nicht alle Heizungen auf Wärmepumpen umgestellt das sind im Jahr nur eine kleiner einstellige Menge die das machen.
    • Auch im Winter liefen Solaranlagen Strom und wir haben nicht nur Solar bei den erneuerbaren.
    • Wärme kann man sehr einfach und kostengünstig Speichen. Bei der Speicherung von Strom ist das kWh um das ca. 10-fach teurer als bei der Wärmespeicherung.


    Handbuch schreibt:

    „Selbst wenn alle Dächer 50 Grad hätten (was meines Wissens nicht so ist und nur selten baut jemand neu so ein Dach)“


    Die Dächer müssen doch nicht 50 Grad haben.


    Nur wenn man Richtung Eigenverbrauch geht und dass über das gesamte Jahr sollte man überlegen wie und wo man seine Module anbringt, die Dachneigung spielt da keine entscheidende Rolle.



    Handbuch schreibt:

    „dann haben wir im Winter einfach zu wenig Sonne um auch nur den Heizbedarf zu decken“


    Wir haben einen Hausverbrauch im Jahr von ca. 2100 kWh (5 Personen) sind im Monat ca. 190kWh im Winter.


    Eine 10kWp Solaranlage liefet in Monat im Winter aber noch über 200kWh ab.



    Handbuch schreibt:


    „(von Industrie und Verkehr mal ganz zu schweigen)“


    Das vorhandene Stromnetz auch die „Überlandleitungen“ verschwinden doch nicht.


    Und wen eine Vielzahl vom Privaten und auch Betreiben weniger die „Überlandleitungen“ nutzen und dass auch das teilweise noch Zeitlich schieben könne sind auch genügen Übertragungsleistung für die Industrie vorhanden im bereits bestehenden Stromnetz.




    Handbuch schreibt:

    „Und Leitung kann durchaus Backup-Kraftwerke ersetzen, da wohl zu keinem Zeitpunkt Flauten über ganze Kontinente hinweg gleichzeitig vorkommen.“



    Jetzt kostet die Netzbenutzung bereits ca. 9 Cent/kWh und wen Strom über Kontinente hinweg verschoben wird steigen da die Kosten für die Netzbenutzung oder fallen die ? Die Kosten steigen !


    Jetzt kostet die Speicherung von Strom auch nur ca. 9 Cent/kWh mit sinkender Tendenz.


    Die Kosten für die Netzbenutzung steigen und für die Akkuspeicherung falle was ist die Konsequenz?



    Handbuch schreibt:

    „Im Gegensatz ersetzt Dein Heimspeicher genau kein einziges Backup-Kraftwerk.“



    Die Heimspeicher sollen doch auch kein Backup-Kraftwerk ersetzen.


    Die Backup-Kraftwerke (z.B. Gaskraftwerke) verstehe ich als letzten Rettungsanker wen mal was unvorhergesehen geschieht.


    Backup-Kraftwerke braucht man auch bei der HGÜ Geschichte kann immer mal was an Störung aufreden bei der HGÜ Übertragung.


    Eine gewisse geringe Menge an Kraftwerken über die Fläche verteilt wird man immer vorhanden die man auf „Knopfduck“ einschalten kann, mit oder ohne HGÜ-Leitungen.

  • Im Winter weht der Wind meist heftig, gerade in der Nacht und der Estrich der FBH ist ein guter Speicher, noch besser mit Betonkernaktivierung. Bei einem Ringgrabenkollektor bekommt man aus einer kWh Strom bis zu 6kWh Wärme, ist trotz 20ct/kWh Wärmepumpenstrom noch günstiger als Erdgas.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Es werden nicht alle Heizungen auf Wärmepumpen umgestellt das sind im Jahr nur eine kleiner einstellige Menge die das machen.

    Der Trend muss aber zu deutlich mehr WP gehen, über 90% müssen es schon werden, wenn wir die Verträge von Paris einhalten wollen.

    Um meine WP ausschließlich mit PV zu betreiben bräuchte ich über 50kWp und einen Akku mit >50kWh, mit E-Auto wahrscheinlich noch mehr. Hätte mein Haus nicht ziemlich auf WP optimiert, müsste die PV >100kWp groß werden...

    Backup-Kraftwerke braucht man auch bei der HGÜ Geschichte kann immer mal was an Störung aufreden bei der HGÜ Übertragung.

    Übertragungsnetze werden mit (N-1)- oder sogar (N-2)-Sicherheit betrieben, d. h. ein oder zwei Leitungen oder andere Betriebsmittel können ausfallen, ohne dass es zu einer Überlastung oder Ausfall weiterere Teile des Netzes kommt.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE,

    Nibe F1155-6 mit RGK im sanierten Altbau von 1909

  • Wer mit Wärmepumpe heizt kommt mitnichten mit 190kWh durch den Winter. Wir heizen ausschliesslich mit Luft-Wasser WP eine Nettowohnfläche von knapp 180m2. Gesamthaft hatten wir im

    Januar, erfahrungsgemäss dem kältesten Monat, 1390kWh Gesamtverbrauch wovon alleine gut 700kWh an die Heizung flossen.

    Produziert hat unsere 10.2kWp Anlage ziemlich genau 300kWh. Das sind 42% des Heizbedarfs oder knapp 22% des Gesamtbedarfs des Januars.


    Ein Heimspeicher wäre durchaus netzstützend einsetzbar. Der Einzelne ist sicher lauf nennenswert, aber eine bestimmte Masse an Speichern, intelligent angesteuert mit einem saldierenden Zähler welcher zwischen direkt- und indirekt eingespeicherter Energie unterscheidet und per Kontingent abrechnet (was technisch kein Problem wäre), könnten den Netzbetreibern wie auch den Speicherbesitzern dienlich sein. Aber dafür braucht es ein reales SmartGrid und nicht diese komplett sinnbefreiten möchtegern SmartGrid Ansteuerungen irgendwelcher Wärmepumpen...

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    Anlagenhersteller: SolarEdge

    Leistung: 10.2kWp

    Module: 30 x LG NeON2 340W Cello

    --Süd-Südostausrichtung -10°, 5° Netto-Aufständerung (Pultdach)--

    Wechselrichter: SE10K

    Batteriewechselrichter: SE3500H

    Batterie: LG Resu10H (10kWh)

    Anlage in Betrieb seit: 12.06.2019

  • Natürlich kann und sollte man sich Gedanken darüber machen woher der Strom für Wärmepumpen kommen könnte/sollte.


    Aber mit Blick auf das grosse Ganze ist diese Erörterung äusserst nebensächlich, weil


    1. Nur etwa 30% der Menschheit in Breiten mit signifikantem Heizbedarf leben


    2. Dieser Heizbedarf mit Wärmepumpen gedeckt nur einen kleinen Anteil am Gesamtenergiebedarf dieser 30% ausmacht


    3. Selbst dieser Heizbedarf zu grossen Teilen mit alternativen Konzepten gedeckt werden kann (Erdwärmekraft, Müllverbrennung, Saisonspeicher)


    Selbst wenn dann noch ein Restbedarf an fossilen Energieträgern für den Heizbedarf übrig bleibt - mässige Mengen an Treibhausgasen sind für die Biosphäre kein Problem.


    Wichtig ist, dass es jetzt schnell geht mit den Anteilen am Energiebedarf, die einfach durch Windkraft und Solarstrom zu decken sind. Und das sind über 70% des Gesamtenergiebedarfs. Sich über die Solarstromerzeugung im Winter den Kopf zu zerbrechen ist Zeitverschwendung.

  • Larry03 schreibt:


    „Der Trend muss aber zu deutlich mehr WP gehen, über 90% müssen es schon werden, wenn wir die Verträge von Paris einhalten wollen.“



    Nur ist eben die Realität das nur einige % der alten Öl und Gas-Kessel durch WP ersetz werden im Jahr.



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    Larry03 schreibt:


    „Übertragungsnetze werden mit (N-1)- oder sogar (N-2)-Sicherheit betrieben, d. h. ein oder zwei Leitungen oder andere Betriebsmittel können ausfallen, ohne dass es zu einer Überlastung oder Ausfall weiterere Teile des Netzes kommt.“



    Das sind auch die vorhandenen AC-Leitungen und auch da ist es bei einer 2-fachen Sicherheit bereits zu unvorhergesehen Ereignisse gekommen das es knapp wurde.


    Wen Speicher in der Fläche verteilt sind so sind diese Verbraucher bereits keine nennenswerte Belastung für die Netze, auch bei unvorhergesehen Ereignisse in den Stromnetzen.

  • Oliveraltorfer schreibt:

    „Wer mit Wärmepumpe heizt kommt mitnichten mit 190kWh durch den Winter.“



    Die monatlich 190kWh Hausstromverbrauch im Winter sind doch der "ist Zustand", also noch ohne Wärmepumpe.


    Macht man eine Wärme baucht man natürlich auch noch zusätzliche PV-Flächen das ist doch klar.



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    Oliveraltorfer schreibt:

    „Wir heizen ausschliesslich mit Luft-Wasser WP eine Nettowohnfläche von knapp 180m2.“



    Deshalb machen wir keine Luft-Wasser WP da im Winter beim höchsten Wärmebedarf die Lufttemperaturen an kältesten sind.



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    Oliveraltorfer schreibt:

    „Gesamthaft hatten wir im Januar, erfahrungsgemäss dem kältesten Monat, 1390kWh Gesamtverbrauch wovon alleine gut 700kWh an die Heizung flossen.“


    Bei ca. 690kWh normalen Monatsstromverbrauch bei einem Haus mit 180m² sollte man erst mal die Verbraucher verbrauchstechnisch optimieren.


    Wen man nur beim normalen Hausverbrauch bereits auf 23kWh am Tag kommt (ohne Wärmepumpenstrom) ist das irgendwie seltsam.