Batterie-WR, Nulleinspeisung, Inbetriebnahme - mein Thema etwas anders nun hier

  • Moin,

    ich hatte im Allgemein-Forum schon mal ausführlich gefragt, da hier aber anscheinend eher die Erfahrenen in diesen Dingen lesen versuche ich es noch mal.
    Eigentlich müsste sich darauf doch eine Antwort finden...?


    Es geht um eine Verteilanlage für ein Wohnobjekt, Mieterstrom für 23 Parteien geplant, HA 250A, Lastgangzähler vom EVU. Einspeisung bis 6kW von einem BHKW.

    Wir wollen den BHKW-Überschuss soweit möglich in einer Batterieanlage mit 7,2kWh zwischenspeichern und die Batterie nur zur Eigennutzung entladen. Dazu haben wir vom EVU-Zuständigen ein Messkonzept absegnen lassen, dass so aussieht: in Reihe zum Lastgangzähler haben wir einen 2. Wandlerzähler mit M-Bus Schnittstelle, da der Lastgangzähler uns nichts auslesen lässt. Die Daten werden in kurzen Intervallen von der GLT abgefragt und diese steuert je nach Leistungsbilanz via Modbus TCP das Steuergerät des Victron WR.


    Das ist also als (Null-)Einspeisemanagement soweit akzeptiert worden.


    Nun stehen wir vor dem Problem, dass der Elektriker, der die Anlage gebaut und den WR netzseitig angeschlossen hat, davon keinen Plan hat und die Inbetriebnahme nicht vornehmen will. Was ist nach eurer Einschätzung für die Inbetriebnahme notwendig? Den WR parametrieren (Länderprofil, angemeldete Grenzwerte einstellen und protokollieren) ist ja nun kein Problem. Die Funktionsweise des Null-Einspeisemanagements können wir im Rahmen der Akzeptanzkriterien (herunterfahren einer Überschusseinspeisung aus der Batterie auf Null in <1 Minute) prüfen und nachweisen. Da das eine kundeneigene Lösung ist müssen wir den Part auch übernehmen.


    Der Haken wäre, wenn für die Inbetriebnahme eine Live-Prüfung des NA-Schutzes notwendig ist, dazu brauche ich dann einen Elektromenschen mit dem passenden Equipment. Wie lief das bei euch? Welcher Elektrobetrieb aus dem Hamburger Raum hat ggf Lust?


    VG
    Stefan

  • der elektriker verbaut den NA-schutz und macht im optimalfall eine kleinen testlauf.

    wenn der NA-schutz ein pruefzertifikat dabei hat (nur dann wirds vom VNB akzeptiert), dann schaut sich der netzbetreibermensch dieses an und es passt.

    noch ein test aller betriebszustaende und fertig!