KfW40+ Neubau, 28° DN, ca. 60qm Dachfläche mit SW Ausrichtung (35°) - 69xxx bei Weinheim

  • Für die Förderung wird nur vorausgesetzt, dass mindestens 3,2 kwh Speicher vorhanden sind. Der maximale Förderzuschuss wird durch den Hausbau bereits erreicht.

    Unabhängig davon haben wir aktuell einen Stromverbrauch unter 1000 kwh pro Jahr. Die Wärmepumpe verbraucht zukünftig laut Berechnung 2500 kwh pro Jahr. Aus der bisherigen Historie wäre das auch eher großzügig bemessen und sofern wir uns ein Elektroauto holen würde es nicht jeden Tag genutzt werden und könnte nachmittags über die pv geladen werden.

    Bin da vll etwas unbedarft, aber ich kann den Bedarf für einen Speicher größer 4kwh nicht erkennen. Habe ich da einen Denkfehler?


    Notstromfähigkeit ist vll ein ganz lustiges Feature, aber m. E. nachrangig, da die Stromversorgung nun wirklich nicht häufig ausfällt.

    Der 3,5 pylontech wäre noch am interessantesten. Danke für den Hinweis.

    Der energy cube von unicorn energy reizt mich auch. 500 kwh Module a 400 EUR, die entsprechend erweitert / ausgetauscht werden können. Aber wäre wohl teurer als der pylontech Speicher.

    Was ist mit der BYD Battery Box Premium LVS 48V - wäre die empfehlenswert?

    :danke:

  • Der 3,5 pylontech wäre noch am interessantesten

    Preislich Mal mit dem 2,4er vergleichen.

    ich kann den Bedarf für einen Speicher größer 4kwh nicht erkennen

    zum einen wollte ein Speicher nur von 20-80% betrieben werden um die Lebensdauer zu steigern (bei vielen sind sogar die Vollzyklen auf dieser Basis erreichen das bedeutet 3000 Vollzyklen sind dann nur erreihbar wenn 5000 Zyklen mit DOD 60% gefahren werden).

    So haben dann schnell 2st Pylontech US2000 nur noch 2,88kWh nutzbare Kapazität.

    Bei bis zu 16h "Nacht" ist das gar nicht so viel...

    Wie schafft ihr 1000kWh/a Verbrauch?!



    Zum anderen sind kleine Speicher weniger Belastbar - Pylontech gibt für die US2000 z.B 25A Dauerlast entsprechend 1200W pro Modul an.


    Ein weiteres Argument für einen nicht zu kleinen Speicher ist das er Energie von einem in den Anderen Tag "tragen" kann und nicht jeden Tag leer und auf Sonne angewiesen ist.


    Ich würde dir zu min 4,8kWh raten und die Speicherleistung dabei begrenzen - bei so kleinem Speicher ist es nicht sinnvoll mit über 2kW aufzuspeisen - bei großen Lasten würde ich einen (teilweisen) Netzbezug akzeptieren.


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Also wir fragen uns ja auch schon immer wieso andere so viel mehr verbrauchen... Muss an der fehlenden Kaffeemaschine liegen :-)

    Danke für die Erläuterungen! Mal drüber nachdenken...

  • Danke, war trotz Begrenzungen hilfreich. Hatte nun zunächst mit einem 5,1 kwh Speicher weiter verglichen. Letztendlich kann ich mich nun zwischen den folgenden beiden Angeboten entscheiden.

    Die etwas unlogische Preisgestaltung ist tatsächlich so, wie nachfolgend dargestellt.


    Anbieter 1 für 26 TEUR netto (ggf. 28,4 TEUR für die QCell Module)

    Module

    20,01 kwp mit 58 Luxor Solar 345 Watt Modulen (ggf. 21,24 kwp mit 59 QCell G8 360 Watt Modulen)


    WR und Speicher

    Fronius SYMO GEN24 10.0 PLUS (Multiflow, Notstromfähig)

    -> Ein Wechselrichter ist DC gekoppelt mit der BYD Batterie und der andere ist ein Stringwechselrichter (FRONIUS Stringwechselrichter SYMO 8.2-3-M) mit herkömmlicher AC Kopplung.

    7,7 kwh BYD HV Speicher


    => 1300 EUR pro kwp inkl. 7,7 kwh Speicher

    Anbieter 2 für 25.500 TEUR netto (ggf. 24.300 TEUR mit 5,1 kwh Speicher)

    Module

    19,72 kwp mit 58 Trina Solar 340 Watt Modulen, alternativ bei gleichen Kosten 21,46 kwp mit 58 Trina Solar 370 Watt Modulen


    WR und Speicher

    3-phasiger Kostal Wechselrichter (nicht genauer angegeben)

    7,7 kwh BYD HV Speicher ggf. 5,1 kwh dann 1200 EUR weniger


    => Somit 1188 EUR pro kwp inkl 7,7 kwh Speicher bei Verwendung der größeren Module.


    Eigentlich sieht es so niedergeschrieben ziemlich eindeutig aus, aber Anbieter 1 hat etwas sympathischer / kompetenter gewirkt :-)


    Ich hätte noch zwei Fragen an euch.

    Laut Anbieter 2 kann die DC/AC Aufteilung wie beim Fronius vorgenommen werden. Laut Anbieter 1 unterscheidet genau dieses Merkmal den Fronius Gen24 vom Kostal-WR => Was ist nun richtig?


    Eine ggf. etwas einfältige Frage, aber wer trägt das Risiko, dass nicht alle Module aufs Dach passen? Vermutlich man selbst, aber die Anbieter werben ja immer mit der Anlagenplanung. Daher würde ich eine gewisse Verantwortung erwarten :-)


    Vielen Dank schon mal für eure Hilfe sowie für die bisherige tatkräftige Unterstützung!:danke: