Teil-Insel für Haus

  • Ja wobei ich das in der Kombi Fronius und Victron noch nicht geschafft habe.

    Die Venus zieht zwar sauber die Daten aus dem Fronius steuert ihn aber nicht.

    Frquenzschifting ist lästig geht aber dafür.


    Batterie hab ich gerne ungeerdet zudem ja die Studer schon eine Batterie Isowächter mitbringen.

  • Also irgendwie sehe ich das Problem da nicht.

    Ich auch nicht, bau einfach mal und schau wie es in der Praxis aussieht, modular ist immer gut wenn es nicht reicht. Bei mir haben auch viele (vor allem die Handwerker) während der Bauphase gesagt das reicht nie, denkste... Letzten Winter musste ich selbst mit meiner "kleinen" Anlage gerade einmal 182kWh Netzstrom zukaufen und ich mache alles elektrisch, auch Heizung. Hängt natürlich aber sehr stark vom Gebäude ab...


    Bei der reinen Insel stimme ich den anderen aber auch zu, es lohnt nicht einen riesen Speicher zu verbauen den man dann vielleicht zwei drei mal im Winter überhaupt ausnutzt, Bau lieber etwas kleiner als Halbinsel, sodass du das meiste deines Stroms selbst nutzen kannst und eventuellen überschuss noch einspeisen kannst (geht dann auch ohne Finanzamt), und wenn es einmal nicht reicht Netzstrom dazu nehmen kannst. Ist meines erachtens momentan der goldene Mittelweg.

  • Bezüglich ESS bin ich immer noch skeptisch wie man das offiziell mit DC gekoppelter PV offiziell sauber angemeldet bekommen soll.

    Die PV einfach nicht DC-koppeln?


    Zumindest der Strom Eigenbedarf wird versteuert werden müssen (also nicht EEG Umlage).

    Finanzamt und NB sind zwei verschiedene paar Schuhe. Aktuell dürftest du keinen Erzeugungszähler haben, musst die Umsatzssteuer dafür aber dennoch bereits abführen, wenn du keine KUR gewählt hast. Dafür verwendest du vermutlich den integrierten "Zähler" des Kostals und rechnest mit dem Zwei-Richtungszähler gegen? Das klappt doch danach auch noch. Ich sehe darin keinen wirklichen Mehraufwand.


    So mache ich es bei mir. Meine alten SunnyBoys (konfiguriert auf Offgrid) hängen per RS485 und werden bei erreichen der Absorptionsphase entsprechend per globalem Kommando in 1% -Schritten gesteuert.

    Du bist kein Maßstab, aber das ist natürlich der Königsweg :)


    Aber ich bezweifle, daß die EVTs das können.

    Die EVTs wahrscheinlich nicht, aber der SE1000M möglicherweise.



    Aber gerade die DC-Einbindung macht das Victron System ja so charmant ;-)

    Die ist bei Netzparallelbetrieb mit stabilem Netz nicht so wichtig. Hinsichtlich der Ladeleistung ist es ab einer gewissen Speichergröße natürlich blöd ohne dreiphasiges System, aber bei deiner geplanten Größe sehe ich da kein Problem.


    Ich beschäftige mich jetzt mit dem Thema schon die letzten Monate recht intensiv und es scheint da gerade in Bezug auf ESS keine einfache sinnvolle Lösung zu geben welche nicht merklich in irgendwelche Grauzonen reingeht.

    Was ist an einer zweiten Netzanlage, wie sie viele haben, jetzt so unsinnvoll? Bei dir hängt sie eben backupfähig am AC-Out. Es kommen Erzeugungszähler dazu, mehr nicht? Dafür gibt es Vergütung und du hast die große Anlage mit am Speichersystem und den Speicher am kompletten Haushalt. Nach ein paar Jahren wechselst du - falls möglich - in die KUR, dann fällt der Käse mit der Umsatzsteuer auf Eigenverbrauch wahrscheinlich weg?


    Zitat

    Von Nord kommt eh recht wenig runter. Aber gerade wenn es komplett zugezogen ist macht es kaum was aus ob Nord oder Süd-Belegung. Und gerade dann sind 40% mehr PV-Leistung ganz hilfreich.

    Das einzige was dann hilfreich ist, wenn man länger autark sein möchte, ist ein großer Speicher. Das lohnt sich nicht für das was es bringt. Weder der Speicher, noch das Norddach.



    Gruß


    schlossschenke

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Also irgendwie sehe ich das Problem da nicht.

    Ich auch nicht, bau einfach mal und schau wie es in der Praxis aussieht, modular ist immer gut wenn es nicht reicht. Bei mir haben auch viele (vor allem die Handwerker) während der Bauphase gesagt das reicht nie, denkste... Letzten Winter musste ich selbst mit meiner "kleinen" Anlage gerade einmal 182kWh Netzstrom zukaufen und ich mache alles elektrisch, auch Heizung. Hängt natürlich aber sehr stark vom Gebäude ab...


    Bei der reinen Insel stimme ich den anderen aber auch zu, es lohnt nicht einen riesen Speicher zu verbauen den man dann vielleicht zwei drei mal im Winter überhaupt ausnutzt, Bau lieber etwas kleiner als Halbinsel, sodass du das meiste deines Stroms selbst nutzen kannst und eventuellen überschuss noch einspeisen kannst (geht dann auch ohne Finanzamt), und wenn es einmal nicht reicht Netzstrom dazu nehmen kannst. Ist meines erachtens momentan der goldene Mittelweg.

    Ich denke, so werde ich es auch machen. Erst mal als kleine Insel aufbauen, konkrete Erfahrungen sammeln und dann soweit verbessern bis es passt.

    Ich bin der Meinung eine gute Zahlenbasis (PV Ertrag & Verbrauch) zu haben um abschätzen zu können das ich die Insel zum Großteil des Jahres effektiv betreiben kann.

    Und dann schaue ich wo es genau klemmt. Wenn Speicher Kapazität fehlt um ein paar dunkle Tage zu überbrücken dann wird halt Speicher nachgelegt.
    Fehlt generell PV Leistung, dann wird halt da nachgelegt. Gerade im Winter wenn es kalt/dunkel ist, wird auch von der großen PV kaum was übrig bleiben weil die WP einen Großteil des Stroms fressen wird. Bei 80KWh Wärmebedarf und einem COP von 3-4 wird da nicht viel hängen bleiben. Da kann ich dann auf Insel Seite noch ein paar Platten nachlegen. Zur Not auf Nord ;-)


    Geht das ganze Insel-Konzept überhaupt nicht auf, dann muß ich halt ein paar bürokratische Klimmzüge mehr machen und es in den ESS Modus bekommen, oder halt ein paar Grauzonen etwas näher beleuchten ;-)

    Und wenn es ein kompletter Fail werden sollte, dann bin ich mir auch nicht zu schade und werde es hier im Detail darlegen. Aber ich denke mal so schlecht liege ich mit dem Plan gar nicht.

    Zur Zeit sind zu viele Variablen drin, gerade auch bezüglich WP, E-Auto & co so dass ich da einfach mal iterativ/modular rangehen werde und dann bei Bedarf einfach mal das Konzept nachschärfen werde.

    9,6kWp, 50° DN, 10° West
    Kostal Plenticore 10

  • Was ist an einer zweiten Netzanlage, wie sie viele haben, jetzt so unsinnvoll? Bei dir hängt sie eben backupfähig am AC-Out. Es kommen Erzeugungszähler dazu, mehr nicht? Dafür gibt es Vergütung und du hast die große Anlage mit am Speichersystem und den Speicher am kompletten Haushalt.

    Wenn wir bei Zählern von der gleichen Größenordnung sprechen wie bei den Hauszählern ,dann besteht mein konkretes Problem darin, dass im aktuellen Schrank nicht mal Platz für einen zweiten hätte.

    Also würde das Umbaumaßnahmen nach sich ziehen, welche wieder in einer anderen Größenordnung wären. Wenn dann mal auf Smartmeter umgerüstet werden soll (muss) werde ich noch viel mehr Spaß haben.

    Sorry, nicht wegen zusätzlichen 5KWp.

    9,6kWp, 50° DN, 10° West
    Kostal Plenticore 10

  • Über 2 oder 3 Monate wird es sicherlich etwas knapper. Den Rest vom Jahr bringt die Anlage schon zumindest einen merklich Beitrag. Über 5 Monate wird fast das komplette Haus damit versorgt werden können. Ich sehe nicht in wieweit das sinnfrei sein soll?

    Du hast A keien Vollversorgung als Insel . und B als Halbversorgung ist das Finanziell nicht schlau wei das extrem ineffizient ist was du hier machst nur weil dir das bissal Bürkratie zu mühsam ist. Deswegen klink ich mich hier jetzt aus, weil das ist genau das wovon ich allen davon abrate es so zu bauen, das die Systemperformance und der Nutzen nicht gegeben ist. Mir ist das hier zu wenig Lösungs orientiertes suchen nach der besten Lösung als zuviel Lösung erzwingen auch wenns net ideal ist. Deshalb klink ich mich hier aus, dafür bin ich der falsche. lg

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Das einzige was dann hilfreich ist, wenn man länger autark sein möchte, ist ein großer Speicher.

    Aber den muss man dann auch im Winter wieder voll bekommen ;-) PV und Speicher muss irgendwie in einem gesunden Verhältnis stehen.

    An einem guten Wintertag bekomme ich bei 5KWp 14KWh raus. Also brächte ich schon 2 ideale Sonnentage um den Speicher wieder voll zu bekommen.

    9,6kWp, 50° DN, 10° West
    Kostal Plenticore 10

  • bau einfach mal und schau wie es in der Praxis aussieht

    So ein Tipp bekommt tatsächlich zwei Daumen?

    Ich denke, so werde ich es auch machen. Erst mal als kleine Insel aufbauen

    Wenn du meinst, dann mach mal. Für eine Insel benötigst du einen DC-MPPT. Du weißt was das für ein ggf. zukünftiges ESS bedeutet.


    Ich bin der Meinung eine gute Zahlenbasis (PV Ertrag & Verbrauch) zu haben um abschätzen zu können das ich die Insel zum Großteil des Jahres effektiv betreiben kann.

    Eine Meinung ist aber nicht gut. Entweder du hast eine gute Zahlenbasis und kannst es abschätzen oder du hast eine Meinung :)


    Fehlt generell PV Leistung, dann wird halt da nachgelegt.

    Die Große Anlage bekommst du ja nicht mit rein. Und die Geschichte mit dem Norddach ... nun gut "bau einfach mal und schau wie es in der Praxis aussieht"


    Und wenn es ein kompletter Fail werden sollte, dann bin ich mir auch nicht zu schade und werde es hier im Detail darlegen. Aber ich denke mal so schlecht liege ich mit dem Plan gar nicht.

    Es wird kein kompletter Fail, man kann es schon so betreiben. Aber netzparallel wäre halt schöner und wesentlich sinnvoller.



    Gruß


    schlossschenke

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Zitat

    Über 5 Monate wird fast das komplette Haus damit versorgt werden können.

    Hast du schonmal daran gedacht nur das ESS zu bauen um zu sehen ob du überhaupt eine Erweiterung (die leider bereits montiert ist) benötigst? Es gibt dann eben nur Notstrom und kein Backup. Keine weiteren Zähler, wenig Papierkram, dafür optimierten Eigenverbrauch.

    Die bereits montierten Module kannst du dann immer noch auf einen SMA in einen Strang legen und als Zweitanlage anmelden. Dann sind zwar die Zähler erforderlich, aber das System wäre einphasig backupfähig und letztendlich erfüllt dann jede Komponente ihren Sinn.


    Das einzige was dann hilfreich ist, wenn man länger autark sein möchte, ist ein großer Speicher.

    Aber den muss man dann auch im Winter wieder voll bekommen ;-) PV und Speicher muss irgendwie in einem gesunden Verhältnis stehen.

    An einem guten Wintertag bekomme ich bei 5KWp 14KWh raus. Also brächte ich schon 2 ideale Sonnentage um den Speicher wieder voll zu bekommen.

    Du musst schon voll zitieren. Ich schrieb:

    "Das lohnt sich nicht für das was es bringt. Weder der Speicher, noch das Norddach."



    Gruß


    schlossschenke

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Über 2 oder 3 Monate wird es sicherlich etwas knapper. Den Rest vom Jahr bringt die Anlage schon zumindest einen merklich Beitrag. Über 5 Monate wird fast das komplette Haus damit versorgt werden können. Ich sehe nicht in wieweit das sinnfrei sein soll?

    Du hast A keien Vollversorgung als Insel . und B als Halbversorgung ist das Finanziell nicht schlau wei das extrem ineffizient ist was du hier machst nur weil dir das bissal Bürkratie zu mühsam ist. Deswegen klink ich mich hier jetzt aus, weil das ist genau das wovon ich allen davon abrate es so zu bauen, das die Systemperformance und der Nutzen nicht gegeben ist. Mir ist das hier zu wenig Lösungs orientiertes suchen nach der besten Lösung als zuviel Lösung erzwingen auch wenns net ideal ist. Deshalb klink ich mich hier aus, dafür bin ich der falsche. lg

    Ich verstehe Dich und respektiere Deine Meinung dazu.

    Wenn es nur ein bissal Bürokratie wäre würde es es sofort machen. Ich bin der Meinung das ich komplett offen bin was eine mögliche Lösung anbelangt. Ich habe hier viel über das Forum gelernt und neue Sichtweisen auf mein Problem bekommen.


    Defacto stellt es sich für mich so da, dass eine DC gekoppelte ESS Anlage in Verbindung mit der aktuellen großen Anlage rechtlich/steuerlich in DE kaum darstellen lässt auch wenn es technisch die schönste Option wäre. Und ja, das wäre auch meine bevorzugte Option.

    Die aufgezeigte AC gekoppelte Version über SMA werde ich mir noch mal in Ruhe ansehen, ist aber auch wieder ein Kompromiss mehr.


    Alternative wäre Vollinsel, aber mit WP bei meiner Dachfläche nicht darstellbar und finanziell jetzt auch nicht besonders effizient.


    Welche Optionen bleiben sonst noch? Komplett sein lassen? Nein, nicht wirklich...


    Dann gehe ich zumindest erst mal einen kleinen Schritt, bei dem ich mir zumindest keine zukünftige Option verbaue.

    9,6kWp, 50° DN, 10° West
    Kostal Plenticore 10