Teil-Insel für Haus

  • Danke. Schon wieder etwas was mich wundert. Im Datenblatt wird die max. Einspeiseleistung mit 4kVA angegeben. Ihr habt doch auch 4,6kVA Schieflastgrenze?


    So lässt sich der Sunny Boy 5.0 in Deutschland z.B. auch offiziell einphasig legal betreiben, wenn er softwareseitig auf 4,6kVA begrenzt wird.



    Gruẞ


    schlossschenke

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Danke. Schon wieder etwas was mich wundert. Im Datenblatt wird die max. Einspeiseleistung mit 4kVA angegeben. Ihr habt doch auch 4,6kVA Schieflastgrenze?

    dann wunder dich nur... wir haben 3.68kVA

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Warum kann man aus einer reinen USV im USB Betriebn DC Gekoppelt einen Strick drehen? Versteh ich jetzt echt net ganz, ich sehr hier 0 Überschnitt.. weWenn einer einen Strick drehen will kann man aus allem eine drehen, auch wenn kein Garn für den Strick da ist.

    Ich denke in dem Modus wäre es ggf sogar formal darstellbar. Aber nur um es zu verstehen: wo würde der genaue Vorteil liegen?

    Entweder ich nutze den MP als Insel-WR, ggf auch im USV Backup Modus. Oder ich nutze ihn als Netzgekoppelte Version, kann Features wie PowerAssist, und Einspeisung von der großen PV in den Akku nutzen. Bin dann aber ohne große Diskussion sofort wieder netzgekoppelt - mit allen Problemen die ich eigentlich vermeiden möchte.


    Der Hauptumschalter ist nur dafür da die Insel-Verbraucher manuell aufs Netz zu legen wenn die Insel ein technisches Problem hat oder dort etwas gewartet werden muss. Das sollte hoffentlich selten bis nie auftreten.

    Wenn ich das erreichen will, bringt es mir auch nichts auf ein Feature im MP zu vertrauen der ggf auch mal ein Problem hat. Dazu brauche ich eine manuelle Umschaltung vor dem MP, korrekt?


    Ich denke es läuft für mich daraus hinauf das zumindest vorerst als reine Insel aufzubauen und zu betreiben. Ich würde es so planen, dass eine spätere Netzkopplung technisch relativ einfach umsetzbar ist.

    Dann kann ich in Ruhe nach und nach die PV bis zum Vollausbau im reinen Inselmodus fertigstellen, habe genaue Erfahrungen was optimal läuft und wo es weiteres Potential gibt und kann dann immer noch ggf auf eine netzgekoppelte Anlage umschwenken.

    Der technische Mehraufwand ist wirklich überschaubar. Finanziell macht es an Hardware-Kosten nicht wirklich einen Unterschied aus. Kosten/Einsparungen im Betrieb werde ich dann regelmäßig gegenrechnen, aber auch da sollte der Unterschied nicht so gravierend ausfallen. Metriken habe ich ja dann genügend um die Annahme zu überprüfen ;-)

    Deswegen EVT's die hier mehr nerven im System weglassen .. rein Dc gekoppelt.. Multi Umschalten mit Dedicated Ignore AC In als verkehrte USV Mode und fertig die Sache, die unnotwendigen EVT's verkomplizieren und stören das ganze, Ohne AC Coupllng hat man wenigsten ne schöne saubere Frequenz im Inselnetz

    Die EVT's sind eh erst in Ausbaustufe 3 geplant ;-) Erst mal werden die vorhandenen 3KWp eingebunden, dann die anderen DC 1KWp, und dann hab ich noch 1 KWp welche für die EVTs geplant waren. Im Zweifel warten die erst mal ob mir bis dahin was besseres einfällt. Sie liegen halt recht weit vom Haus weg und haben unterschiedliche Ausrichtungen/Verschattungen, in Summe bringen sie aber dennoch einiges.

    DC-seitig bekomme ich sie nicht sinnvoll rein. Kabellänge einfach 25m, bei 6mm2 und 1000W hätte ich bei 38V 11,5% Verlust auf der Leitung. Das andere 1KWp DC seitig kann ich in Reihe schalten und liege bei gleicher Leitungslänge und Leistung bei 1% Verlust auf der Leitung. Also wenn ich die mit reinnehmen kann dann nur AC-seitig.

    Im schlimmsten Fall baue ich mir was das sie SOC/lastabhängig mit rein nimmt. Also zb nur wenn SOC < 70%. Wenn ich drüber liege brauche ich die Leistung gerade eh nicht ;-) Ich denke, daran sollte es jetzt nicht scheitern...


    Alternativ hätte ich noch locker 10KWp-Fläche welche DC-seitig eingebunden werden kann. Allerdings Nord-Ausrichtung bei 50' Dachneigung, also Kosten/Nutzen-seitig auch nicht so der Bringer. ich hätte da gedacht da vielleicht mal 1 oder 2 KWp testhalber AC-seitig mit reinzunehmen um mal zu sehen was das real bringt.

    9,6kWp, 50° DN, 10° West
    Kostal Plenticore 10

  • Warum kann man aus einer reinen USV im USB Betriebn DC Gekoppelt einen Strick drehen? Versteh ich jetzt echt net ganz, ich sehr hier 0 Überschnitt.. weWenn einer einen Strick drehen will kann man aus allem eine drehen, auch wenn kein Garn für den Strick da ist.

    Ich denke in dem Modus wäre es ggf sogar formal darstellbar. Aber nur um es zu verstehen: wo würde der genaue Vorteil liegen

    UNterbrechnungsfrei Netzsysncron umschalten, wie ne USV halt

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
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    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Ich komme irgendwie nicht ganz hinterher und stehe irgendwie auf der Leitung... Vielleicht etwas wenig geschlafen in der letzten Zeit ;-)


    Unter welchen Umständen sollte automatisch von wo nach wo umgeschaltet werden?

    Im Normalmodus hängen ja die Verbraucher hinter dem MP weil sonst haben sie ja nichts von der DC PV.

    Meinst Du jetzt das automatisch auf Netz geschaltet wird wenn der Akku zu weit unten ist, und dann wieder zurück wenn Akku über 50% als Beispiel?

    9,6kWp, 50° DN, 10° West
    Kostal Plenticore 10

  • Muss man nicht, aber wenn am DC-System eine PV hängt und der Batteriewechselrichter eine Verbindung zum Netz hat könnte man ihm ggf. einen Strick daraus drehen.


    Mein aktueller Stand ist auch, dass das zulässig ist (eben weil es USVs auch sind), aber wenn André meint er würde es auch ohne den EVTs nicht riskieren wird er sich etwas dabei gedacht haben.

    Unterschied zur USV ist auch folgender: Eine USV hängt zwischen Verbraucher und Grid und hat einen Wirkungsgrad <1, ist also ein reiner Verbraucher. Hängt jetzt an der USV noch eine PV dran bat sie einen Wirkungsgrad > 1. Es kommt also mehr Strom raus als reingesteckt wurde. Es ist daher eher als Stromerzeuger zu sehen, dazu noch AC-gekoppelt. Welcher dazu auch noch technisch ins Netz einspeisen kann. Ob er das macht, hängt rein von der Software-Config her ab und im Zweifel ist man selbst in der Nachweispflicht.

    Ich weiß, darüber kann man unendlich lange diskutieren. Nur macht man das vorzugsweise hier im Forum aber nicht mit dem Netzbetreiber, Finanzamt & co. Die sitzen da im Zweifel am längeren Hebel und ich habe da keine Lust auf sinnlose und teure Diskussionen ;-)

    9,6kWp, 50° DN, 10° West
    Kostal Plenticore 10

  • Nein

    Muss man nicht, aber wenn am DC-System eine PV hängt und der Batteriewechselrichter eine Verbindung zum Netz hat könnte man ihm ggf. einen Strick daraus drehen.


    Mein aktueller Stand ist auch, dass das zulässig ist (eben weil es USVs auch sind), aber wenn André meint er würde es auch ohne den EVTs nicht riskieren wird er sich etwas dabei gedacht haben.

    Unterschied zur USV ist auch folgender: Eine USV hängt zwischen Verbraucher und Grid und hat einen Wirkungsgrad <1, ist also ein reiner Verbraucher.

    Sag ich ja, ihr stickts da irgendwas zusammen ohne das Strickwerkzeug zu kennen. Der Multi hängt ja zwischen Verbraucher und GRID.. DC ist galvanisch getrennt, es interssiert niemanden wie über DC galvanisch getrennt geladen wird, wenn ac nicht erzeugend am Netz erzeugt, wird wenn hier keine netzparallel Erzeugung statt findet. Das was ihr damit bezeichnet nennt SICH ESS .. und dafür muss der GRID Code fürs Netz eingetragen werden, ohne das ist auch keine ESS möglich ergo keine Netzparallele Erzeugung, weil auch kein Deprecaded HUb1,2,3,4 der das könnte. Oder habt ihr schon jemals gesehene das eine APC USV Rückwärts aus der 9AH/12V Batterie ins Netz einspeist. Wär echt eine Interssante USV :) Gute Nacht.

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
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    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Um den Vergütungsanspruch der EEG-Anlage nicht zu verlieren, muß die Victron-Installation entweder als (Umschalt-)Insel geführt werden, oder die Neuinstallaiton angemeldet werden, was eine Zählerkaskade nach sich ziehen würde.

    Wie würde denn so etwas Victron-seitig im ESS Modus gemessen werden können? Eigentlich nur rein DC-Seitig, oder? Also wieviel Strom "geerntet" wurde.

    Auf AC-Seite wird ja diverser Strom in beide Richtungen geschoben. Vom Akku/PV in Richtung AC Netz und von großer PV/Grid in Richtung der Halbinsel.

    Also müsste man auf Victron-Seite DC seitig den Ertrag messen, auf Kostal - Seite AC seitig. Der zu verteuernde Eigenverbrauch wäre (Ertrag Kostal AC + Ertrag Victron DC) - Einspeisung Netz korrekt? Systemverluste werden in jedem Fall dem Eigenverbrauch zugeschrieben.

    9,6kWp, 50° DN, 10° West
    Kostal Plenticore 10

  • Servus Markus,


    das mit dem 50° Norddach lass mal lieber.


    Dein Argument für die zusätzliche, manuelle Netzumschaltung bei Systemausfall ist übrigens ein gutes.


    Die automatische Um- oder auch Zuschaltung halte ich mit Standardsoftware - ebenso wie auch pezi - dennoch für unbedenklich. Die Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass die EVTs oder der vorgeschlagene Solaredge erstmal bis November wegbleiben.

    Du hast durch die Kombination verschiedener Assistenten die Möglichkeit diverse Umschaltkriterien festzulegen. Das Schöne ist, es funktioniert automatisch und unterbrechungsfrei.



    Zur Messung: Ahnung habe ich davon keine, deshalb alles ohne Gewähr. In deinem Fall müsstest du wohl einfach nur bis November warten, dann interessiert zumindest der Eigenverbrauch schonmal nicht mehr. Ich meine das mit den unterschiedlichen Vergütungen kann man irgendwie anteilig berechnen lassen, aber ggf. klappt das auch nur bei selber Ausrichtung und innerhalb eines Jahres. André weiß da sicherlich bescheid.


    Du schneidest da übrigens gerade ein recht komplexes Thema an. Bei Bestandsanlagen >10kWp oder allen Kombinationen, in denen du Eigenverbrauch und Erzeugung erfassen musst würde ich jetzt mal sagen: vergiss es.

    Die DC-Seite interessiert erstmal nicht, also wird ein Zähler dort weder etwas bringen, noch würdest du einen finden, der zugelassen wäre. Man müsste die Erzeugung AC-seitig messen, denn der Multi ist auch das Gerät, das angemeldet wird. Nun schiebt das Gerät aber auf 3 Seiten (AC-in, AC-Out 1&2) Energie raus und funktioniert auch noch bidirektional. EVTs und Plenticore gibt es auch noch. Viel Spaß Erzeugung und Eigenverbrauch zu erfassen =O.

    Wenn das wirklich so kompliziert ist, dann ist eine DC-gekoppelte PV-Erweiterung in einem ESS bei bereits bestehender Anlage eine Vollkatastrophe.

    Die bessere Lösung wäre dann wohl den MPPT Laderegler wegzulassen und die 9 Module auf einen SMA zu legen sowie die 3 verschiedenen auf den SE. Beides kann man dann am AC-Out im ESS betreiben und gemeinsam anmelden. Wäre um einiges einfacher, denn dafür ist nur eine Kaskade mit einem Erzeugungszähler nötig. Soweit zumindest meine wirre Logik zu später Stunde. Sowas Blödes.


    Jetzt weiß ich zumindest wieder weshalb ich lieber Inseln mag - und du aktuell kein ESS :lol:



    Gute Nacht


    schlossschenke

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Servus Markus,


    das mit dem 50° Norddach lass mal lieber.


    Dein Argument für die zusätzliche, manuelle Netzumschaltung bei Systemausfall ist übrigens ein gutes.

    Die "zusätzliche" Manuelle Netzumschaltung wird bei allen Systeme eingebaut, auch bei denen die nicht zum schalten geplant werden, dort lauft sowas aber unter NotUmschaltung. Nur im Gegensatz zu hier geplant ist es das dort nur die Ausnahme/Fehlerfall das damit geschalten wird. Für eine Insel bei der kleinen Speichergröße ist das hier ja eine sehr häufige Umschaltung. Für mich als generell für die Planung egal ob EEG und CO ein Systemtechnisches es Nogo das so praxistechnisch zu lösen,. Wenns das EEG nicht zulässt echt blöd, aber dann bau ich das schlichtweg so nicht. Aber ne Voll Insel mit nicht mal grad mal 13 KWH Brutto speicher ist zu klein für einen vernüftigen Betrieb innerhalb es Ertrages mit einer Manuellen umschaltung

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

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    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh