Finanzamt verlang Rückzahlung der UmSt?

  • Hallo Leute,


    ich habe letztes Jahr im September mir eine PV Anlage angeschafft. Auf Kleinunternehmer verzichtet und Regelbesteuerung gewählt. Ich habe auch die UmSt. der Anlage relativ schnell wieder bekommen und jeden Monat brav meine Vorsteueranmeldungen gemacht. Letzte Woche dann hab eich die Einkommestuer und Jahresumst. mit WISO gemacht und abgeschicht. Laut Wiso Rückerstattung 5€ UmSt.

    Heute flattert ein Brief vom Finanzamt und in dem ein Zahlung in höhe von etwa der UmSt der Anlage. ca. 30€ weniger gefordert wird. Was zum geier ist da Schiefgelaufen? Natürlich ist um die Zeit auch keiner mehr erreichbar im Finanzamt. Werde Montag mal nachhacken. Was könnte das sein? Hab ich irgendwo ein fehler gemacht?

    Danke schonmal

  • Es sind sehr vage Angaben. Ich schlage vor, die Summe aller Zahlungen und Rückerstattungen der USt-Voranmeldungen noch mal mit dem angegebenen Wert der USt.-Erklärung (Erstattungen) abzustimmen. Vielleicht liegt dort auch nur ein "Zahlendreher" vor?

    Auf Anhieb fällt mir da auch erst mal nicht mehr ein.....

  • Danke für die schnelle Antwort.

    Ist halt nervtötend wenn man so ein schreiben bekommt. Die Umst. Voranmeldungen 2019 waren recht gering. War ja auch Winter. Die belaufen sich auf 160€. Davon etwas mehr wie 30€ Umst gezahlt.

    Aber da kommt mir was? Muss man die Rückzahlung in UmSt. Jahresanmeldung angeben? Ich hatte das soweit ich weis in der EÜR drin. Aber nicht in der UmSt.

  • Also zurück auf Anfang.

    Ich habe die Anlage Oktober letztes Jahr installieren lassen. Dieser hat 22 Netto gekostet. Habe alle erforderlichen Anmeldungen Finanzamt MaStr Netzbetreiber etc. gemacht und alles lief Problemlos. November kam die MwSt. der Anlage dann auch zurück etwas mehr wie 4000€. Brav die Voranmeldungen gemacht. Irgendwann Dezember kam ein Brief ich hätte September Voranmeldung nicht gemacht. Dachte hmm. war ja erst ab Oktober in Betrieb also habe ich 0 angegeben.

    Jetzt habe ich mit WISO die Einkommensteuer EÜR und JahresUmSt. gemacht und abgegeben. In der EÜR ist die MwSt als einnahmen drin. Mit der Sonderabschreibung etc. hab ich ein Verlust von 700€ für 2019 in der EÜR. Die UmSt. habe ich 5 € zuviel bezahlt und das Programm sagt 5 € Rückerstattung. Habe alles über Elster abgeschickt und die Unterlagen selber beim Finanzamt eingeworfen.

    Jetzt kommt ein Brief Stichtag 07.05. 1,50€ Anzurchenen und 4200€ zu Zahlen. Das macht mir schon echt Kopfschmerzen. Klar werde ich Montag als erstes dort anrufen, aber so kann ich das WE sicher nicht schlafen. Ich habe gerade auch WISO Hotline angerufen ob die Umst. nicht mitgesendet wurde oder was da schiefgelaufen sein könnte. Alles scheint in Ordnung zu sein.

    Hoffe hier nur das jemand was schreibt, daß mich über das Wochenende rettet.

    Diese ganze Finanzamtgeschichte zährt schon echt an den Nerven...

  • ...wenn der Fehler darin wie oben besprochen liegen sollte, dann sollte möglichst schnell eine "korrigierte" Umsatzsteuererklärung hintergeschickt werden. Dann dürfte die "Panik" beseitigt sein...

    Muss die Rückzahlung in die UmSt. Anmeldung mit rein. Ich habe gerade nochmal in WISO reingeschaut. Da ist nur in der EÜR eine Zeile wo man das angeben muss?

  • Da gibt es am Ende so ein Feld Vorrauszahlungssoll, wo die Summe der VAs (mit richtigem Vorzeichen!) rein muss.


    Aber wenn das falsch wäre hätte Wiso ja nicht gemeint du würdest 5€ wiederkriegen...?


    Sicher es ist ein Umsatzsteuer-Nachzahlung und keine der Einkommensteuer...?

    In der EÜR kann man auch einige Posten vergessen, grade was die USt-Geldflüsse angeht.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Ja, da steht Abrechnung 2019 Umsatzsteuer!

  • Die Umst. Voranmeldungen 2019 waren recht gering.

    Im Oktober (und natürlich in der Erklärung) hast du dort aber schon den Kauf eingetragen?

    Sicher es ist ein Umsatzsteuer-Nachzahlung und keine der Einkommensteuer...?

    Das wäre natürlich auch gut, das nochmal nachzusehen.

    Wenn der (erheblich) Bescheid von dem abweicht, was man eingereicht hat, steht dazu normalerweise auch was in dem seitenlangen Kleingedruckten, das hinter den Zahlen kommt.

  • Die Umst. Voranmeldungen 2019 waren recht gering.

    Im Oktober (und natürlich in der Erklärung) hast du dort aber schon den Kauf eingetragen?

    Sicher es ist ein Umsatzsteuer-Nachzahlung und keine der Einkommensteuer...?

    Das wäre natürlich auch gut, das nochmal nachzusehen.

    Wenn der (erheblich) Bescheid von dem abweicht, was man eingereicht hat, steht dazu normalerweise auch was in dem seitenlangen Kleingedruckten, das hinter den Zahlen kommt.

    Gerade geschaut. Da hab ich anscheinend in Kennzahl 66 die MwSt eingetragen. Und die Rechnung hab ich an das Finanzamt geschickt. Anschliessend kam die MwSt. zurück. Musste man da noch was eintragen?