Fronius Galvo 2.5-1 mit 6 Modulen möglich ?

  • Hallo,


    ich möchte meine 3. PV in Angriff nehmen und meine Solarthermie auf der Garage mit 5m2 durch 6 Module von IBC MonoSol 335 MS-HC oder Longi LR4-60HPH-365M ersetzen.

    Die Module haben eine Nennspannung von um die 34V. Wenn ich nun rechne 6x34V=204V, dann wird das mit dem Galvo schon etwas knapp.

    Knapp deshalb: Die Halbzellenmodule habe ich gewählt, weil im Winter der First des Hauses den unteren Teil der Module auf der Garage beschattet. Somit habe ich immerhin noch die halbe Leistung.


    Kann das so funktionieren ?

    Wie denkt ihr darüber ?

    Gibt es eine bessere Alternative ?


    Die Anlage soll im Sommer nur Warmwasser mit Heizstab oder WP machen. Im Winter mit WP. Wenn es einen Überschuss gibt, soll der ins Haus. Allerdings, solange kein Hybrid oder Elektrofahrzeug vorhanden ist, haben wir ohnehin schon mit der Abregelung (70%) zu kämpfen. Der Strom soll also möglichst zu 100% in Wärme umgewandelt werden.

  • Hallo,

    ich betreibe einen Galvo 1.5 mit 6 Modulen und es funktioniert nur zufriedenstellend wenn kein Schatten vorhanden ist.


    Ich empfehle dir einen WR mit vernünftigem Schattenmanagement.


    Mit freundlichen Grüßen

  • Danke für deine Erfahrung. Du hast nicht zufällig Halbzellenmodule ? Ich glaube schon, dass die was bringen und die Module so hoch wie möglich (bis zum First) aus dem Schatten zu montieren. Von März bis Oktober habe ich sowieso keinen Schatten.


    Nur welcher WR für 6 Module kann Schattenmanagement ?


    Der Fronius ist inzwischen auch raus. Ich hasse das ganze Gedöns mit dem Service-Passwort. Ich hatte inzwischen einen Händler angeschrieben und der wollte mir das Passwort auch nicht geben, verkaufen aber schon. Genau aus diesem Grund und wegen meiner ersten Solar-Erfahrung mit der zugeknöpften E3DC-Anlage ist die 2. Anlage eine Victron mit Pylons geworden. Komplett selbst installiert läuft die Victron seit Monaten besser als die E3DC-Anlage.


    Nun bin ich bei Growatt 2000S gelandet. Der ist auch nicht schlechter (erfüllt die Normen, hat 10 J. Garantie und kostet nicht mal die Hälfte) als der Fronius und der hört auf seinen Besitzer :-) ohne Fachfirma.


    Eigentlich würde ich gerne Firmen in Deutschland unterstützen, aber die wollen weniger dem Betreiber, der die Produkte bezahlt, bei Seite stehen, sondern vielmehr aus einer falschverstandenen und überschätzten Marktmacht eine Art "Kleinuniversum" aufbauen. Sämtliche Fördermaßnahmen versickern hierzulande bei den "Fachfirmen" und die Hersteller helfen hier ganz groß mit, der Kunde sit der Dumme.

  • schattenmanagement und eine so geringe anzahl an modulen is halt auch was sehr exotisches.

    damit du eine gewisse dynamik beim schatten nutzen kannst, brauchst du halt viele module, gegen 22 oder 23 standard 60er, sodass die gaengigen, guten WR mit schattenmanagement was ausrichten keonnen...

  • Habe ich mir schon gedacht. Was soll da noch herauszuholen sein wenn 2 von 6 Modulen verschattet sind. Beim Galvo geht dann gar nix mehr, weil die Spannung zu wenig wird.

    Beim Growatt reichen 70V, der geht mit 3 Modulen verschattet noch. Im Winter ist ohnehin nicht viel los. Die Solarthermie ist quasi Null von Ende November bis Ende Januar und im Sommer wissen wir nicht wohin mit der Wärme.

    Wenn die Anlage im Winter so viel bringt, dass die WP mit ein paar hundert Watt tagsüber betrieben werden kann um WW zumachen, dann wäre schon was gewonnen.

  • Wenn Fronius, dann der Primo, geht auch bis 80V runter, der Galvo macht keinen Sinn, der ist galvanisch getrennt.

    Hier würde ich versuchen auf ein Sunpower oder Panasonic Moul zu gehnen (Haben mehr Spannung weil (mehr) 5" Zellen)

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Fronius Symo Hybrid 5.0, BYD HVM 11kWh, Ohmpilot, Wattpilot + 75kWh im Tesla