Laderegler für 144V Batterie, ca. 200-300W Solarpanel

  • Habe was vergessen, ich verbessere mich noch:

    Der Luftwiderstand selbst ist das Produkt aus 0,5 x Luftdichte, der projizierten Stirnfläche, dem cw-Wert und dem Quadrat der Geschwindigkeit.

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195

  • Habe was vergessen, ich verbessere mich noch:

    Der Luftwiderstand selbst ist das Produkt aus 0,5 x Luftdichte, der projizierten Stirnfläche, dem cw-Wert und dem Quadrat der Geschwindigkeit.

    ...habe Verstanden, bin mir aber geradezu garantiert sicher, dass dieser Einfluss vernachlässigbar ist, denn WO soll da schon ein nennenswerter Widerstand entstehen können? Die Solarmodule tragen inclusive der darunter liegenden Magnetfolien maximal 5-6 mm auf. Eine Ausnahme bilden die ca. 5 cm breiten Randstreifen auf dem Dach, die eine keilartige Erhöhung auf ca. 2 cm verursachen. Hierzu 2 Bilder...


    Bin damit auch schon auf der AB gefahren....konnte NULL Luftwiderstandgeräusche feststellen, andererseits auch keine Wirkungsgradbeeingflussung. Der Spannungslevel am Solaraccu lag auch bei diffuser Einstrahlung (stark bewölkt und regnerisch) in der oberen Hälfte von 13-14 V. So bald Sonnenschein vorlag, ist dieser über die 14-V-Marke gestiegen.

    Inzwischen ist klar, dass die Boardnetz-Accu-Nachladung - vor allem bei gutem Wetter - die Energieernte bei weitem nicht verwerten kann. Hinsichtlich Einspeisung in den MV-Accu bin ich "erleuchtet" worden! Ich sehe nun die - simpel einfache - Möglichkeit der Aufteilung des Gesamt-Solar-Kollektors, der aus 20 x 20W-Modulen besteht. Dies so, dass ich von diesen 20 Modulen 12 Stück verschaltungsmäßig abtrenne und diese in Reihe schalte. Hierdurch erhallte ich auffallend genau 144 V Kollektorspannung, Mit diesem "Strang" kann ich danach sozusagen DIREKT und OHNE Laderegler in den MV-Accu einspeisen. Dies, zumal der Stomfluss bei dieser Spannung so minimal ist, dass dadurch keinerlei Accu-Erwärmung zu erwarten ist. Diese Idee will ich aber noch mit einem Experten besprechen. Sofern hier einer anwesend ist, erwarte ich sehr gerne Seine Beurteilung

    Die restlichen 8 Module belasse ich auf der parallel-Verschaltung, damit auf der 12-V-Basis, Damit versorge ich weiterhin den Boardnetz-Accu. Ich gehe davon aus dass dies eine geradezu hervorragende Solar-Energie- Nutzung und -Verwertung ergibt.

  • zumal der Stomfluss bei dieser Spannung so minimal ist

    sehe ich auch so, ein nennenswerter Stromfluss wird nicht wirklich nicht messbar sein:lol:

    Außerdem misst Du mit den erwähnten 13-14V ja die Akkuspannung und nicht die Modulspannung:roll:

    Die Mpp-Spannung der Modülchen dürfte ca 18V? betragen, dann brauchst Du also 10 Stück in Reihe um die

    ...Ladeendspannung des Akkus (160-168V?) ..

    zu erreichen.

    Irgendwie fehlt es Dir doch noch ziemlich an den Grundlagen, oder?

    Ob das dann so schlau ist mit diesem Wissen was an den Hochvolt-Akkus eines Autos rum zu basteln, hm:/

    lg,

    e-zepp

  • Ich sehe nun die - simpel einfache - Möglichkeit der Aufteilung des Gesamt-Solar-Kollektors, der aus 20 x 20W-Modulen besteht. Dies so, dass ich von diesen 20 Modulen 12 Stück verschaltungsmäßig abtrenne und diese in Reihe schalte. Hierdurch erhallte ich auffallend genau 144 V Kollektorspannung, Mit diesem "Strang" kann ich danach sozusagen DIREKT und OHNE Laderegler in den MV-Accu einspeisen. Dies, zumal der Stomfluss bei dieser Spannung so minimal ist, dass dadurch keinerlei Accu-Erwärmung zu erwarten ist. Diese Idee will ich aber noch mit einem Experten besprechen. Sofern hier einer anwesend ist, erwarte ich sehr gerne Seine Beurteilung

    Die restlichen 8 Module belasse ich auf der parallel-Verschaltung, damit auf der 12-V-Basis, Damit versorge ich weiterhin den Boardnetz-Accu. Ich gehe davon aus dass dies eine geradezu hervorragende Solar-Energie- Nutzung und -Verwertung ergibt.

    Zunächst solltest du noch mal auf die Spannung schauen. Die verändert sich mit der Temperatur. Steht dein Auto in der Sonne, sinkt die Stringspannung, ca. 0.3%/K (Temperaturkoeffizient). Der genaue Wert deiner Module sollte im Datenblatt stehen. Wenn du also wertmäßig nur auf 144 V kommst, der Akku aber erst bei 160 (???) V voll geladen ist, dann wirst du den Akku nur bei kühlen Temperaturen voll geladen bekommen und das dann nur über einen längeren Zeitraum. Ohne LR besteht die Gefahr, daß Strom vom Akku in das Solarmodul fließen kann. Ein Laderegler (oder hier eine Diode) würde das verhindern. Erreichen die Module hingegen eine hohe Spannung, so könnte die Gefahr bestehen, das der Akku überladen wird. In der Praxis mag das selten oder garnicht vorkommen, weil du ja nur mit max 12 * 20 = 240 W laden kannst. Pro Sonnentag ist das gerade mal netto 1 kWh. Die widerum verlierst du fast durch den (zugegeben) nur leicht erhöhten Luftwiderstand + Gewicht des Moduls. Insgesamt sehe ich da viel Lärm um nichts.


    Beim Bordnetz Akku wären es 8*20 W = 160 W und im Sommer ca 0.7 kWh pro Tag.

    Stellt dich das zufrieden?

  • Zunächst zum thermischen Einfluss: Gegenwärtig habe ich die 20 x 20W-Panele parallell geschalten, danach ein 12 V / 400 W-System. Dessen Accu-Spannung liegt nun schon seit dem Aktivierungs-Start permanennt erheblich über 12 V. Dies trotz der stetigen Einspeisung / Nachladung des Boardnetz-Accu, dessen Spannung beim Anlagen-Aktivierungs-Start bei ca. 12,4 V lag. Inzwischen pendelt die Spannung des Solar-Accu - trotz der Schlechtwetter-Phase und der im Herbst verminderten Einstrahlungs-Stärke immer über 13 V, pendelt bei Sonnenschein sofort über die 14 V-Marke.

    Also kann man doch - alleine in dieser kurzen Testphase schon - zweifellos eine ABSOLUT POSITIVE Bilanz sehen, bzw ist die Annahme, dass da "viel Lärm um nichts" gemacht wird, doch wohl fehl am Platz?

    Was den oben behandelten CW-Wert anbelangt, bin ich mir sehr sicher, dass der POSITIVE Fahrtwind-Kühl-Effekt erheblich höher ist, als der ggf. mögliche, NEGATIVE CW-Wert. Dies ist in dieser Diskusion ja bislang vollständig unberücksichtigt geblieben.

    Nu noch zum letzten Absatz, ob ich mit diesem Ertrag zufrieden bin...da gibt es ohne jeden Zweifel ein entschiedenes JA!

    Dies kann man einzig und alleine nur dann in Frage stellen, wenn der Rechenstift IMMER NOCH wichtiger ist, als der Umwelt- und Klimaschutz-Beitrag.

    Gestattet mir dazu die Zitierung der vor kurzem veröffentlichten Feststellung des deutschland´s bekanntesten Umelt- und Klima-Schutz-Journalisten F. Alt: "Unser Haus (unser Planet Erde) brennt schon lichterloh!! Die Feuerwehr ist aber erst für das Jahr 2035 bestellt". Man halte sich mal vor Augen, was das bedeutet. Schliesslich sind die Beurteilungen von Dr. Franz Alt nachweislich nicht "aus der Luft gegriffen".

    Nun aber nochmals zu meiner Anlagen-Umbau-Überlegung:

    Ich erkenne und respektiere Dein expertives Fachwissen sehr! Daher meine Frage an Dich, ob es statt der Direkteinspeisung in den MV-Accu ggf. doch besser wäre, spiegelbildlich wie beim 12V-Strang, einen 144V-Accupack als Pufferspeicher vorzuschalten und erst von diesem - über einen Laderegler oder gar manuell gesteuert - in den MV-Accu einzuspeisen? Dies dann mit höherem Stromfluss?