PV-Anlage richtig melden

  • Zitat von Solar_Heini

    einen Anschluss muss ich nicht genehmigen lassen falls ich keine Leistung einspeise und keine unzulässigen Netzrückwirkungen entstehen.

    Moin zusammen,

    sehe ich genau wie Solar_Heini, aber ob das mein Netzbetreiber auch so sieht ist mir noch nicht klar. Da ich als ordnungsliebender Deutscher natürlich meine Anlage mit Selbst-Inbetriebnahmedatum im März 2020 beim MaStR angemeldet habe, darf ich wohl davon ausgehen, dass die Info beim NB (SWB Netz GmbH-Stadtwerke Bielefeld) vorliegt.


    Davon abgesehen melde ich mich natürlich auch noch beim NB mit den geforderten Unterlagen an. Aufgrund meiner Coronaschläfrigkeit bin ich mit der Zusammenzustellung noch nicht ganz fertig (liefere ich aber diesen Monat noch).


    Als praktizierender Nulleinspeiser hoffe ich auf einen fast reibungslosen Verlauf. Von daher bin ich auch sehr an Erfahrungswerten interessiert, um mich optimal auf den eventuell ins Haus stehenden Stress mit dem NB vorzubereiten. Infos dazu sind willkommen, ich berichte natürlich auch über meine Erfahrungen, sobald die vorliegen.


    Falls ich auf Widerstand bzgl. fehlenden eingetragenen Installateur treffe, werde ich notfalls auch die Tauglichkeit meiner Rechtschutzversicherung testen. Aber wirklich nur als letztes Mittel. Habe wenig Lust bis zum BGH oder EuGH zu gehen, aber wenn's nötig ist werde ich es tun.


    Sollte ich aufgefordert werden noch die Unterschrift eines eingetragenen Elektrikers vorzulegen, werde ich das sehr intensiv hinterfragen.

    9,75 kWp Eigenbauanlage, mit 6,5 kWp SO und 3,25 kWp NW, keine Netzeinspeisung, 30x Sunrise Solarzellen 325W, Kostal Plenticore 8.5 u. Smart Energy Meter, Verbraucher: Wärmepumpe u. EQ-Smart

    Inbetriebnahme März 2020

  • Als praktizierender Nulleinspeiser

    Auch mit einer 600Wp-Anlage ist man kaum Nulleinspeiser, höchstens Vergütungsverzichter. ;)


    Erfahrungswerte findest du in der entsprechenden Rubrik. Es kommt halt sehr auf deinen VNB an, wenn du dich im entsprechendem Thread meldest gibt es sicher genauere Empfehlungen zu deinem VNB. Eingetragenen Elektriker braucht es nicht bei Balkonanlagen, das ist ja ein Vorteil bei dieser Variante.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

  • Zitat von Didimausi

    Erfahrungswerte findest du in der entsprechenden Rubrik. Es kommt halt sehr auf deinen VNB an, wenn du dich im entsprechendem Thread meldest gibt es sicher genauere Empfehlungen zu deinem VNB. Eingetragenen Elektriker braucht es nicht bei Balkonanlagen, das ist ja ein Vorteil bei dieser Variante.

    Danke für den Hinweis. Da suche ich mal nach meinem VNB


    Anmerkung zur Info: Meine 9,75kWp Anlage habe ich auf's Dach gesetzt für eine Balkonanlage fehlte mir der Balkon.;)

    9,75 kWp Eigenbauanlage, mit 6,5 kWp SO und 3,25 kWp NW, keine Netzeinspeisung, 30x Sunrise Solarzellen 325W, Kostal Plenticore 8.5 u. Smart Energy Meter, Verbraucher: Wärmepumpe u. EQ-Smart

    Inbetriebnahme März 2020

  • Anmerkung zur Info: Meine 9,75kWp Anlage habe ich auf's Dach gesetzt für eine Balkonanlage fehlte mir der Balkon.;)

    Nulleinspeisung:?:

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • E-EGO Phobie? Wie kreativ. Dann aber mit ordentlichem Reizhusten.

    9,75 kWp Eigenbauanlage, mit 6,5 kWp SO und 3,25 kWp NW, keine Netzeinspeisung, 30x Sunrise Solarzellen 325W, Kostal Plenticore 8.5 u. Smart Energy Meter, Verbraucher: Wärmepumpe u. EQ-Smart

    Inbetriebnahme März 2020

  • Moin,

    wenn mit NAB (?) ein "NetzAnschlussBegehren" gemeint ist,.. ja..., ich hatte im März denen per E-Mail geschrieben, dass ich eine Anlage netzparallel laufen lassen will. Die Antwort war, das ich das via online Portal machen soll, sonst wird es nicht bearbeitet.

    Bin gerade dabei das notwendige Formular, Lageplan, Datenblätter, Konformitätsnachweis für die Erzeugungseinheit ..etc. zu erstellen/zu sammeln.


    Mittlerweile muss ich jetzt anhand meiner Erfahrungswerte ab März (Stromproduktion und Verbrauch) aber wohl akzeptieren, dass ich doch eine nicht unerhebliche Menge leider nicht nutzen kann. Da komme ich wohl oder übel an einer Netzeinspeisung nicht vorbei. X/

    Da hat mich die Schwarmintelligenz dann doch noch eingeholt.


    Eigentlich war geplant bis zum Herbst noch meinen Nordwest String mit 9 Modulen zu erweitern, um in der Winterzeit den Verbrauch sicherer zu decken, obwohl ich schon überreichlich dimensioniert habe. Aber mit Einspeisung würde ich dann die zusätzlichen EEG Komplikationen an der Backe haben, da dann >10 kWp auf dem Dach sind. Die Erweiterung wäre in diesem Fall auf Eis gelegt.


    Mal sehen, falls der VNB Zicken macht, packe ich die Nulleinspeisung (bzw. nicht größer als 50W) auf den Tisch und lebe dann mit der verpufften Sonnenenergie. :neutral:

    9,75 kWp Eigenbauanlage, mit 6,5 kWp SO und 3,25 kWp NW, keine Netzeinspeisung, 30x Sunrise Solarzellen 325W, Kostal Plenticore 8.5 u. Smart Energy Meter, Verbraucher: Wärmepumpe u. EQ-Smart

    Inbetriebnahme März 2020

  • Moin,

    wenn mit NAB (?) ein "NetzAnschlussBegehren" gemeint ist,.. ja..., ich hatte im März denen per E-Mail geschrieben, dass ich eine Anlage netzparallel laufen lassen will. Die Antwort war, das ich das via online Portal machen soll, sonst wird es nicht bearbeitet.

    ich habe Zweifel dass das EEG konform ist - ach warte... Ist ja ohne.


    Der Anmeldeaufwand ist der gleiche als würdest du 500€ Einspeisevergütung pro Jahr kassieren...

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Sind das begründete Zweifel? Welcher Art denn? =O

    9,75 kWp Eigenbauanlage, mit 6,5 kWp SO und 3,25 kWp NW, keine Netzeinspeisung, 30x Sunrise Solarzellen 325W, Kostal Plenticore 8.5 u. Smart Energy Meter, Verbraucher: Wärmepumpe u. EQ-Smart

    Inbetriebnahme März 2020